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Themen rund um Corona

Wir erleben aktuell immer mehr eine Spaltung zwischen den Menschen,
die einen sind geimpft und die anderen nicht. Die einen befürworten es
und die anderen nicht.

Mich als Eigentümer dieses Forums macht es immer sehr traurig zu sehen,
wenn sich Forenmitglieder wegen diesen oder ähnliche Themen an den Hals fallen.

Jeder hat seine Ansicht und Argumente nur gehören, die wirklich in ein
Forum das den Namen "Teneriffa-Forum" trägt?

Wir schlagen uns nun schon 2 Jahre mit dem Thema herum, und ich weiß nicht,
aber ich habe es so was von satt. Das Forum sollte sich wieder auf seine
Kompetenzen beschränken und nicht zum Corona-Forum werden.

Ab Montag, den 17.01.2022 werde ich alle Corona-Themen schließen, und auch
keine neuen mehr zulassen.

Für alle die von diesem Thema nicht genug bekommen, stehen noch die anderen
Foren zum Meinungsaustausch zur Verfügung.

Vielen Dank.
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Richterin in Icod verleiht Impfgegnern Flügel

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  • Richterin in Icod verleiht Impfgegnern Flügel

    Eine Richterin in Icod de los Vinos hat mit ihrer Argumentation in einem Beschluss den Impfgegnern Auftrieb gegeben, indem sie bestätigte, dass ein 15-jähriger Minderjähriger auf Wunsch der Mutter nicht gegen Covid-19 geimpft werden kann, was den Interessen des getrennt lebenden Vaters mit geteiltem Sorgerecht und dem Kind selbst zuwiderläuft, da beide die Impfung mit dem Serum gegen das Coronavirus befürworten.

    Der Vorsitzende des Gerichts erster Instanz Nr. 2 von Icod de los Vinos beruft sich in einem Beschluss, zu dem El DÍA Zugang hatte, auf das "Prinzip der Vorsicht" und ist der Ansicht, dass die Impfung gegen das Coronavirus bei Minderjährigen "mehr Risiken als Nutzen" bietet.

    Mit diesem Argument wies der Leiter des Gerichts von Icodense den Antrag des Vaters auf eine gerichtliche Genehmigung zur Impfung seines Sohnes ab. In demselben Beschluss räumte der Richter der Mutter jedoch eine Frist von zwei Jahren ein, um zu entscheiden, ob sie ihre Meinung ändern und ihren Sohn impfen lassen wollte, der dann immer noch minderjährig wäre, da er dann 17 Jahre alt wäre.

    In dem Beschluss vom 10. Dezember 2021 lehnt der Richter den Antrag des Vaters des Minderjährigen auf gerichtlichen Schutz unter anderem mit der Begründung ab, dass er "keinen medizinischen Bericht und kein Dokument zur Untermauerung seines Antrags" vorgelegt habe, sondern nur ein Bürofax der Mutter des Minderjährigen, in dem sie die Gründe darlegt, warum sie gegen die Impfung ihres Sohnes mit dem Anticovidum-Impfstoff ist, sowie die Geburtsurkunde ihres Sohnes und das Trennungsurteil.

    Der Richter weist darauf hin, dass, abgesehen von den "persönlichen Meinungen oder Erwägungen", die jeder der Elternteile haben mag, es die Mutter ist, die in diesem Fall "eine umfangreiche medizinische und wissenschaftliche Dokumentation über den Impfstoff" vorgelegt hat und auch "ein größeres Wissen über das Thema Impfstoffe nachweisen kann, da sie als Leiterin eines medizinischen Zentrums Zugang zu diesen Informationen hat".

    In diesem Sinne ist der Richter der Ansicht, dass die Argumente der Mutter gegen die Abgabe des Impfstoffs auf dem "Grundsatz der Vorsicht beruhen, da die mittel- und langfristigen Auswirkungen des Impfstoffs nicht bekannt sind, da die klinischen Studien noch nicht abgeschlossen sind".

    Wissenschaftliche Kontroverse
    In der wissenschaftlichen Gemeinschaft wird kontrovers diskutiert, ob Minderjährige oder Jugendliche geimpft werden sollen oder nicht. Dies geht aus einigen Studien international renommierter Impfmediziner wie Adam Finn und Andrew Pollard hervor, die in der Fachzeitschrift Archives of Diseases in Childhood veröffentlicht wurden und weder die eine noch die andere Option bevorzugen, jedoch die Punkte hervorheben, die bei der Impfung von Minderjährigen zu berücksichtigen sind, um die Vor- und Nachteile abzuwägen.

    Als Vorteile der Impfung von Kindern nennen beide Fachleute den Schutz vor schweren Erkrankungen, den Schutz vor multisystemischen entzündlichen Erkrankungen, den Schutz vor persistierendem Covid-19, die Verhinderung der Übertragung in der Gemeinschaft sowie die Vermeidung indirekter Schäden wie Quarantänen oder Schulschließungen. Was die Risiken betrifft, so weisen beide Sachverständige auf bestimmte Risiken in Bezug auf unerwünschte Wirkungen, langfristige Sicherheit, Verknappung des Impfstoffangebots, Kosten und Interferenzen mit herkömmlichen Kinderimpfprogrammen hin.

    Finn und Pollard kommen zu dem Schluss, dass die Entscheidung, zu impfen oder nicht zu impfen, bei Kindern komplizierter ist als bei Erwachsenen, da das Nutzen-Risiko-Verhältnis differenzierter ist. Andererseits ist es wichtig, bei der Impfung nach Altersgruppen (unter und über fünf Jahren) vorzugehen, die Überwachung, insbesondere von Varianten, aufrechtzuerhalten, den sozioökonomischen Kontext des Landes zu berücksichtigen und Impfpläne für Einzeldosen zu erstellen, um das Myokarditisrisiko zu verringern. Kurz gesagt, es scheint zum jetzigen Zeitpunkt klug und weise, die Risiken und Vorteile mit Vorsicht abzuwägen und mit Bedacht vorzugehen.

    Auf dieses Vorsichtsprinzip beruft sich der vorliegende Beschluss, ungeachtet der Analysen und Tests, die von den pharmazeutischen Herstellern der Impfstoffe durchgeführt wurden, bevor sie für die Massenimpfung der Weltbevölkerung zugelassen wurden.

    https://www.eldia.es/sociedad/2022/0...-61580354.html
    Ich komme jetzt langsam in ein Alter, in dem man bewusst ein paar Kilos zunimmt, um seine Haut zu straffen


  • #2
    Da es kaum Impfgegner hier gibt - außer unter Deutschsprachigen - wird das eher lau aussehen mit den Flügeln.

    Ist wohl eher eine Sorgerechtsangelegenheit in einem Scheidungsfall. Da wird dann schon mal aus anderen Beweggründen argumentiert .. Vielleicht sollte die Richterin dem Wunsch des Sohnen nachkommen, der sich sehr wohl impfen lassen möchte. Er ist immerhin 15.

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    • #3
      Juristisch ist die Entscheidung klar und nachvollziehbar. Wenn der Klagende keine Argumente für seine Klage bringt, der Gegner aber schon - auch wenn diese noch so abwegig sind - geht die Klage verloren. "Ich will" ist halt ein ziemlich schwaches Argument. Die geschiedene Ehefrau wird ihren Mann und seine Maulfaulheit kennen und darauf spekuliert haben.

      Das Gericht entscheidet nun mal anhand der Vorgetragenen Argumente. Kein Vortrag, Prozess verloren. So ist das halt. Da hat der Anwalt ziemlich gepfuscht. Auf der anderen Seite für so eine Klage wird er "EUR 2,50" bekommen und dafür soll er den gesamten nationalen und internationalen Argumentationsstrang (ggf. amtlich beglaubigter Übersetzung) vorlegen und erläutern. Bei einem Stundensatz von 50 EUR hat er dann dafür insgesmat 15 Minuten Zeit..... und weil Anwälte bekanntermaßen alle Pro bono arbeiten und die Kosten für Übersetzungen und Gutachter auch noch selber tragen alles kein Problem..... Mit anderen Worten, der Vater als Kläger hätte seine Meinung entsprechend untermauern müssen. Das wäre wahrscheinlich auch kein Problem gewesen, hätte er sich hingesetzt und seine Hausaufgaben gemacht. Wahrscheinlich hätten Übersetzungen und Gutachter einen Arsch voll Geld gekostet, aber Recht gibt es nicht beim Discounter auf dem Wühltisch. Dann hätte der Richter sich tatsächlich mit dem grundlegenden Problem auseinandersetzen müssen. Aber so hatte er Glück und konnte seinen Job in der ihm vorgegebenen Zeit erledigen.
      Viel spannender fände ich die Frage, wie es sich nun die Kostenaufteilung zwischen den Eltern gestalten würde, wenn der Sohn nun Covid mit einem schweren Verlauf und LongCovid bekommt. Müsste der unterhaltspflichtige Vater dann auch für die Mehrkosten aufkommen? Wie sähe es aus, wenn das Kind aufgrund von Loncovid vermindert erwerbsfähig wird? Wäre die Mutter schadensersatzpflichtig? Wie sähe es mit Anschsprüchen des Kindes gegen die Mutter aus? Wer käme für die Beerdigungskosten auf, wenn das Kind an Covid versterben würde.... Muss der Vater "seinen" Anteil daran zahlen? Oder wie wäre der Fall, wenn das Kind auf Wunsch des Vaters geimpft wird und Impfschäden auftreten? Fragen über Fragen...
      Wenn ich sterbe komme ich bestimmt in die Hölle,
      denn ich habe im Paradies gelebt.

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      • #4
        Nun ja, bei der Statistischen Wahrscheinlichkeit für einen schweren oder gar tödlichen Verlauf von Covid bei Kindern wäre das dann wohl wie ein Sechser im Lotto und gleichzeitig ein Volltreffer durch einen Kometeneinschlag beim Feiern des Gewinnes.
        Ich komme jetzt langsam in ein Alter, in dem man bewusst ein paar Kilos zunimmt, um seine Haut zu straffen

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        • #5
          "Da es kaum Impfgegner hier gibt - außer unter Deutschsprachigen"...

          Das halte ich mal für ein Gerücht der Menschen, die nicht sehr gut auf ihre deutschen Landsleute zu sprechen sind.

          Ohne weiter zu recherchieren, erschließt sich die Gruppe der Impfgegner immer in der Zahl der "Ungeimpften" . Und z.B. im Verhältnis zum span. Festland sind das auf den Kanaren sogar noch eine Menge mehr.

          Ansonsten schließe ich mich dem Beitrag von ThomasHerzog an, dem nichts zuzufügen ist.

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