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Kanaren erwägen, Zugang zu Lokalitäten für nicht geimpfte Personen zu verbieten

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  • Kanaren erwägen, Zugang zu Lokalitäten für nicht geimpfte Personen zu verbieten

    Aragonien, die Kanarischen Inseln, Murcia, das Baskenland, Katalonien, Valencia und Navarra sind die autonomen Gemeinschaften, die am Mittwoch angekündigt haben, dass sie die Möglichkeit der Einführung des Covid-Passes für den Zugang zu bestimmten Veranstaltungsorten prüfen, während viele von ihnen sowie Andalusien und Kastilien und León die Zentralregierung aufgefordert haben, eine Entscheidung in dieser Angelegenheit auf staatlicher Ebene zu treffen.

    So haben bereits sieben autonome Gemeinschaften in den letzten Stunden erklärt, dass sie diese Möglichkeit des Impfpasses abwägen, um zu vermeiden, dass angesichts der Zunahme der Ansteckungen andere Beschränkungen, die mit Kapazitätsbegrenzungen oder Öffnungszeiten zu tun haben, erlassen werden.

    Einer der letzten, der sich diesem Ansatz angeschlossen hat, ist der Präsident von Aragonien, Javier Lambán, der angekündigt hat, dass das Gesundheitswesen die Möglichkeit der Einführung des Covid-Zertifikats prüft. Dies geschehe entweder durch einen Antrag bei den Gerichten, der bereits abgelehnt worden sei, oder durch den Versuch, die Umsetzung dieser Maßnahme durch das Gesundheitsministerium zu erreichen.

    Die Regierung der Kanarischen Inseln schließt ihrerseits nicht aus, dass der Oberste Gerichtshof der Kanarischen Inseln das Covid-Zertifikat für Innenräume verlangen wird, nachdem sie diesen Antrag seinerzeit gestellt hatte, der jedoch abgelehnt wurde.

    Der Präsident der Region Murcia, Fernando López Miras, wies ebenfalls darauf hin, dass der Impfpass ein "gutes Instrument zur Förderung der Impfung und zur Minimierung der Risiken" sei. Dies habe sich bei Veranstaltungen wie einem Makro-Festival im Oktober in Murcia gezeigt, an dem 5.000 Menschen nach Vorlage dieses Dokuments teilgenommen hätten, ohne dass es zu einer Ansteckung gekommen sei, sagte er. "Daher glaube ich, dass es funktioniert und dass es eine der Möglichkeiten ist, es umzusetzen", argumentierte er.

    DIESBEZÜGLICHE GESETZGEBUNG
    Der Präsident der Junta de Castilla y León, Alfonso Fernández Mañueco, forderte die Zentralregierung auf, "ihre Führungsrolle wahrzunehmen" und eine Entscheidung über die Anwendung des Covid-Passes zu treffen, um die autonomen Regionen bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie zu "koordinieren".

    Die Junta de Andalucía hat sich ähnlich geäußert und die Regierung von Pedro Sánchez aufgefordert, sich mit den autonomen Gemeinschaften auf eine gemeinsame Strategie für die Verwendung des Impfpasses zu einigen.

    EINIGE BERUFSVERBÄNDE HABEN BEREITS DIE GERICHTE UM UNTERSTÜTZUNG GEBETEN
    Einer der ersten, der diese Möglichkeit ansprach, war der Präsident der Generalitat Valenciana, Ximo Puig. In der Tat wartet seine Regierung auf einen endgültigen Bericht der Anwaltskanzlei, um den Covid-Pass in den Bereichen anzuwenden, "in denen es vernünftig ist", was Puig selbst nicht spezifiziert hat, da "Fortschritte" bei dieser "rechtlichen Absicherung" gemacht werden, und sobald er vorliegt, wird er mit dem Sektor öffentlich gemacht.

    Die Gesundheitsministerin der baskischen Regierung, Gotzone Sagardui, hat ihrerseits angekündigt, dass im Baskenland Aktivitäten oder Veranstaltungen, bei denen keine Präventionsmaßnahmen gewährleistet werden können, ausgesetzt werden und beim Obersten Gerichtshof eine Genehmigung beantragt wird, um das Covid-19-Zertifikat in Nachtlokalen und Gastronomiebetrieben zu verlangen.

    Im Falle Kataloniens hat die Sprecherin der katalanischen Regierung, Patrícia Plaja, versichert, dass man eine Verlängerung der Verwendung des Covid-Zertifikats in Betracht ziehen werde, um neue Schließungen und Beschränkungen zu vermeiden, falls der "signifikante" Anstieg der in den letzten zwei Wochen festgestellten Fälle anhalte.

    Schließlich prüft auch die Regierung von Navarra die Möglichkeit, diesen Covid-Pass angesichts einer Situation, die sie als "ungünstig" ansieht, zu beantragen.

    REGIERUNGSPOSITION
    Die Gesundheitsministerin Carolina Darias hat sich heute Morgen zu diesen Anträgen geäußert und vertritt die Auffassung, dass den Gemeinden ein "offener Weg" für die Beantragung offen steht, da der Oberste Gerichtshof in einem Gerichtsurteil festgestellt hat, dass dies in bestimmten Gebieten in einem begrenzten Raum und unter Berücksichtigung der epidemiologischen Situation "gerechtfertigt" wäre.

    Im Juli letzten Jahres - als mehrere autonome Regionen ebenfalls einen entsprechenden Antrag stellten - lehnte es die Regierungssprecherin Isabel Rodríguez jedoch vorerst ab, eine Formel zu prüfen, nach der der Besitz des Covid-19-Zertifikats für den Zugang zu bestimmten Orten wie Bars oder Restaurants erforderlich ist.

    Rodríguez begründete diese Entscheidung damals damit, dass die junge Bevölkerung, die damals noch nicht geimpft war, dadurch "stigmatisiert" würde.

    https://diariodeavisos.elespanol.com...-no-vacunados/
    Wenn ich mein Ohr ganz nah an meine Knie halte, kann ich hören, wie der Hosenknopf abplatzt.

  • #2
    Aurora hat die Aufschlüsselung der Ausbrüche ja so bekanntgegeben:

    "Aufgeschlüsselt nach den Bereichen, in denen sie aufgetreten sind, fanden 30 in Familien statt, 29 am Arbeitsplatz, 28 im sozialen Bereich, 9 im Bildungswesen und 3 in Flüchtlingsunterkünften."

    Na wo sind denn die Ausbrüche in der Gastronomie, bei Veranstaltungen u.s.w. .. ?

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    • #3
      Gastronomie fällt u.a. unter "sozialer Bereich" sowie "Arbeitsplatz" (wenn beim Personal Infektionen stattfanden).

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      • #4
        Lustig die Zugangsbeschränkungen in Deutschland, Gäste mit 3G oder 2G, Kellner sind ausgenommen.

        Und Sachsen will wieder in den Lockdown, Geimpfte auch herzlich dazu eingeladen.
        Wenn ich mein Ohr ganz nah an meine Knie halte, kann ich hören, wie der Hosenknopf abplatzt.

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        • #5
          Wird berücksichtigt , dass der 1 oder 2 Mal Geimpfte selbst angesteckt werden kann oder andere anstecken kann ?

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          • #6
            Die gucken einfach, wer auf den Covid-Stationen hier liegt: Überwiegend Ungeimpfte. Und umso mehr, wenn das mal in Relation zur Impfquote gesetzt wird. Und ganz ohne rechnen zu müssen: Obwohl der Anteil der Ungeimpften relativ gering ist, ist deren Anteil in den Covid-Stationen sehr hoch. Seit Delta sogar besonders hoch bei Ungeimpften ohne Vorerkrankungen. Die KH- und Intensivstationauslastung ist seit Monaten auf den Kanaren/in Spanien Kriterium für die Einstufung in die Alarmstufen. Und die betrifft vor allem die Gastronomie. Je höher die Stufe, umso weniger Kundschaft darf kommen.

            PS: Deshalb sind für heute einschränkende Maßnahmen angekündigt. Mal schauen, was da kommt; sieht nach einer Erhöhung der Alarmstufe aus für einige Inseln:
            https://www.canarias7.es/sociedad/sa...143120-nt.html
            Juristisch sei es derzeit nicht möglich, G-G auf den Kanaren einzuführen.
            Zuletzt geändert von aurora; 18.11.2021, 15:14.

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            • #7
              Zitat von aurora Beitrag anzeigen
              Gastronomie fällt u.a. unter "sozialer Bereich" sowie "Arbeitsplatz" (wenn beim Personal Infektionen stattfanden).
              Darf ich bitte nachfragen? Über welches Mess-Medium wurden diese Daten erfasst? .... Sag jetzt bitte nicht über die span Handy-App 🙏
              Fatta la legge, trovato l’inganno

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              • #8
                Verstehe Deine Frage nicht. Gastronomie wird in den von der Presse veröffentlichen Statistiken/Zahlen nicht separat aufgelistet. Wenn sich jemand an seinem Arbeitsplatz infiziert hat, dann fließt diese Infektion unter "laboral" ein. Das kann jeder Betrieb sein, auch ein gastronomischer. Infiziert sich ein Gast, dann fällt das unter "social". Infiziert sich jemand im Sportclub, dann fließt das ebenfalls unter "social" u.ä.. Hat die Infektion im Familienkreis stattgefunden, dann wird sie unter "familiar" einsortiert. Das hat jetzt nichts mit Messung zu tun, sondern mit Zuordnung der gemeldeten Fälle.

                Wer's ganz genau wissen will, muss sich durch die vielen Statistiken von Sanidad hangeln. Mir persönlich reicht die grobe Aufteilung.

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                • #9
                  Die Inkubationszeit vom Covido wurde mit 14 Tagen angegeben. Ist Das immer noch so?

                  Und wenn: Wie wird bei einem Infektiösen der Ansteckunkspunkt (Zeit/Ort) definiert? Belegbar ....
                  Fatta la legge, trovato l’inganno

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                  • #10
                    Die Zuordnung zu Ansteckungsherden erfolgt durch Sanidad auf der Grundlage von PCR-Tests. Es geht hier ja um "brotes", also wo sich die Infektionsfälle verdichtet haben, und nicht darum, wann sich wer genau angesteckt hat. Das wiederum versuchen die Rückverfolgungsteams heraus zu finden; ist ein anderes Paar Stiefel.

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                    • #11
                      Find ich super! Ungeimpfte oder überhaupt alle Gruppen sollten sich wieder mehr in privaten Räumen treffen die keinerlei Hygienekonzepte haben! Das macht Sinn und wird dafür sorgen das die Zahlen wieder massiv fallen werden.


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                      • #12
                        Ist ja auch erst einmal vom Tisch (s. mein Post #6).

                        Eine Impfpflicht für Krankenhaus-/Altersheimpersonal und -bewohner, Polizei, Feuerwehr, Lehrer u.ä. braucht ebenfalls nicht eingeführt zu werden, denn es sind in diesen bzw. den Prioritätsgruppen 1-7 zwischen 99,5 und 100% doppelt geimpft. Ganz freiwillig.

                        https://www.canarias7.es/sociedad/sa...134622-nt.html

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                        • #13
                          Wenn , wie gewünscht , alle durchgeimpft sind , also 1 oder 2 oder 3 Mal , kann ich dann nicht mehr an covid erkranken oder angesteckt werden ?

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                          • #14
                            Zitat von aurora Beitrag anzeigen
                            Die Zuordnung zu Ansteckungsherden erfolgt durch Sanidad auf der Grundlage von PCR-Tests. Es geht hier ja um "brotes", also wo sich die Infektionsfälle verdichtet haben, und nicht darum, wann sich wer genau angesteckt hat. Das wiederum versuchen die Rückverfolgungsteams heraus zu finden; ist ein anderes Paar Stiefel.
                            Um diese Frage ging Es aber in diesem Trööd .... oder nicht?

                            Patrick
                            Klasse Dich mal wieder zu lesen! Supi! Schon wieder in TF oder noch immer in Panama (oder drumrum)?
                            Fatta la legge, trovato l’inganno

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                            • #15
                              @maxx, nö. Letztendlich ist es sprachliches Kleinklein: Es geht um "brotes" - ich hab das mit Ansteckungsherd/Verdichtung von Ansteckungsfällen übersetzt; was Besseres fiel mir nicht ein. Nicht mit Ansteckungsursprung; das ist der feine Unterschied.

                              "Según explica Jorge Fernández, presidente del Colegio de Médicos de Granada, la diferencia de un clúster con un brote es que este último se produce cuando los contagios se desarrollan de forma más numerosa y están distribuidos en el espacio. En el caso del clúster, los contagios se localizan en un mismo lugar.

                              «El clúster es más ventajoso ya que permite un mayor control de los casos al estar localizados en un mismo punto. Así se puede encontrar con facilidad los posibles contactos. El brote es más complejo de estudiar porque los casos se producen entre personas de puntos muy distintos, que continúan contagiando en cada uno de estos lugares», explica Fernández."

                              Wie/wann/durch wen es zum Eintrag in den Ort vermehrter Infektionsfälle gekommen ist, wird versucht zu ergründen durch die Rückverfolgungsteams. Dass solche Ketten ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr zuverlässig rückverfolgt werden können, liegt auf der Hand. Und macht nach einer gewissen Zeit auch keinen Sinn mehr. Außer vielleicht für detailverliebte Vergangenheitsbewältiger oder so 😁

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