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16 Jahre Haft für den gescheiterten Promoter der Rennstrecke von TF gefordert

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  • 16 Jahre Haft für den gescheiterten Promoter der Rennstrecke von TF gefordert

    Die Sechste Abteilung des Provinzgerichts von Santa Cruz de Tenerife wird in dieser Woche einen Prozess abhalten, bei dem unter anderem der Italiener Giuseppe Carta angeklagt ist. Er erlangte kurzzeitig Popularität auf der Insel, als er 2015, kurz vor den Wahlen auf der Insel, von Carlos Alonso (damals Präsident des Cabildo und Kandidat für die Wiederwahl, wie sich schließlich herausstellte) als eine der Schlüsselfiguren für die Wiederaufnahme des Projekts zum Bau einer Autorennstrecke im Süden der Insel vorgestellt wurde.

    Neben Carta werden auch sein üblicher Partner Jesús Guillermo González Soler sowie der Sohn des Italieners und die Lebensgefährtin seines Partners auf der Anklagebank sitzen.

    Die Schwere des Falles, der das Unternehmen Herrajes Guamasa betrifft, zeigt sich darin, dass die im Namen der Kläger vorgebrachte Anklage, die von dem auf Teneriffa tätigen Anwalt Pedro Revilla bearbeitet wird, insgesamt 34 Jahre Gefängnis für die vier Angeklagten wegen angeblicher Straftaten wie Betrug, Unterschlagung, ungetreue Geschäftsbesorgung und Verheimlichung fordert. Der schlimmste Übeltäter ist Carta selbst, für den die geforderten Strafen insgesamt bis zu 16 Jahre Gefängnis betragen.

    Allerdings beantragt die Staatsanwaltschaft für die vier eine geringere Strafe und zieht nur den Tatbestand der Veruntreuung und der ungetreuen Geschäftsbesorgung in Erwägung. Genau, insgesamt vier Jahre und neun Monate Haft für Carta und zwei Jahre und neun Monate Haft für jeden der drei anderen.

    Die Vorwürfe decken sich in der Grundlage der Anschuldigungen, denn es gilt als erwiesen, dass die ursprünglichen Eigentümer der lokalen Unternehmen Herrajes Guamasa SL und Desarrollos DHG SL diese für den symbolischen Preis von drei Euro an Carta verkauft haben, "mit der Verpflichtung, die [von den beiden Unternehmen] eingegangenen Schulden zu begleichen, eine Handlung, die von dem Angeklagten Giuseppe Carta nicht durchgeführt wurde, was den erstgenannten Unternehmen wirklich geschadet hat", die "infolgedessen durch die zahlreichen Gerichtsverfahren zur Durchsetzung der Forderungen" dieser Schulden geschädigt wurden.

    Um sich ein Bild von den zu beurteilenden Fakten zu machen, soll Carta beispielsweise ein Industriegebäude, das Herrajes Guamasa gehört und einen Wert von über 1,3 Millionen Euro hat, für 430.000 Euro verkauft haben (was von der Hypothek noch übrig war). Ziel dieser Operation, die über andere Gesellschaften im Namen seines Sohnes und/oder seiner Schwiegertochter durchgeführt wurde, war es, diese und andere Immobilien, mit denen er zwischen 2013 und 2014 in ähnlicher Weise gehandelt haben soll, von Belastungen zu befreien.

    "Es ist sein Lebensunterhalt"

    "Aus der Untersuchung (...) geht hervor, dass die Kläger von den Beklagten getäuscht wurden, da dies ihr Lebensunterhalt ist, da mehrere Verfahren wegen ähnlicher Handlungen gegen sie eingeleitet worden sind...". Diese Formulierung findet sich in einem Beschluss des Gerichtshofs Nr. 4 der Hauptstadt, der genau im Zusammenhang mit dem Fall Herrajes Guamaza erlassen wurde, und diese Beschreibung der mutmaßlichen kriminellen Handlungen von Giuseppe Carta und seinem Clan erlaubte es DIARIO DE AVISOS 2015, auf die Anwesenheit des Italieners bei der Wiederbelebung des Projekts einer Autorennstrecke im Süden Teneriffas aufmerksam zu machen.

    Auch wenn das Cabildo die Angelegenheit herunterspielen und die Rolle von Carta, das im Nachhinein als "bloßer Vermittler" gebrandmarkt wurde, leugnen wollte, ist es doch so, dass die Veröffentlichung des Decano alle Alarmglocken läuten ließ, und obwohl das Projekt fortgesetzt wurde, musste der damals mit mehreren italienischen Unternehmen geschlossene Vertrag schließlich vor Gericht gerettet werden.

    https://diariodeavisos.elespanol.com...r-de-tenerife/
    Kennt ihr schon "Last Christmas" von wham?
    So'n Weihnachtslied.
    Ist ganz cool.
    Sollten sie jedes Jahr spielen.
    Hat das Zeug zum Klassiker.

  • #2
    Passiert da eigentlich was auf dem Grundstück oder hat es gereicht, Fotos mit Politikern zu machen?

    Auf Google Maps sieht man nichts....
    Zuletzt geändert von Achined; 15.11.2021, 08:05.
    Kennt ihr schon "Last Christmas" von wham?
    So'n Weihnachtslied.
    Ist ganz cool.
    Sollten sie jedes Jahr spielen.
    Hat das Zeug zum Klassiker.

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    • #3
      laut Zeitungsbericht wird dort gearbeitet, soll wohl ein größeres Materialbeschaffungsproblem vorliegen.
      Manchmal warten wir mit bestimmten Dingen so lange, als hätten wir noch ein zweites Leben.

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