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Eine Rohrleitung in der TF-1, mögliche Ursache der Verschmutzung an den Stränden

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  • Eine Rohrleitung in der TF-1, mögliche Ursache der Verschmutzung an den Stränden

    Zum zweiten Tag in Folge hielt Candelaria gestern an der Empfehlung fest, als Präventivmaßnahme nicht an seinen Stränden zu baden, da die vom Sanitärinspektionsdienst und -labor der Regierung der Kanarischen Inseln am Strand von Los Guanches analysierten Proben E.coli und Enterokokken enthielten, der jedoch geschlossen bleibt. Das zweite Gebiet, in dem das Baden verboten ist, ist der Strand von Playa de La Viuda, der durch die Verunreinigung des Untergrunds des gesamten Kerngebiets von Playa de Lima, einer in der Gemeinde Arafo gelegenen Stadt, beeinträchtigt wurde.

    Das Unternehmen, das die Konzession für den Ver- und Entsorgungsdienst besitzt, Aqualia, überprüfte, dass die kommunalen Unterwasserauslässe und die Abwasserpumpstationen (EBAR) ordnungsgemäß funktionieren. Das zeitliche Zusammentreffen des Auftretens der Kontaminationsindizes - auf dem für die Schließung des Strandes von Los Guanches unerlässlichen Niveau - mit dem Bruch in der Transportleitung des regenerierten Wassers von Santa Cruz nach Valle San Lorenzo (Arona), der am Montag um 22.00 Uhr parallel zu einem durch die Gemeinde verlaufenden Autobahnabschnitt festgestellt wurde, öffnet diese Straße als mögliche Ursache. Das Wasser könnte über das Regenwassernetz ins Meer gelangt sein. Balsas de Tenerife (Balten) fährt mit der Reparatur der beiden betroffenen Rohrabschnitte fort.

    Die Stadtverwaltung berichtete, dass sie gestern an den verschiedenen Stränden der Gemeinde erneut Wasserproben genommen hat und erwartet, die Ergebnisse heute zu erfahren. In der Zwischenzeit bleibt die Empfehlung bestehen, an den Stränden von El Alcalde, Genaro, La Hornilla und Punta Larga nicht zu baden.

    Der Fall der seit dem letzten 6. September in Kraft getretenen Schließung der Playa de La Viuda steht im Zusammenhang mit der Situation, die auch die Küste der Playa de Lima, angrenzend an Arafo und einen Teil von Arafo, betrifft. Das Fehlen eines Kanalisationsnetzes und der Einsatz von Klärgruben hat zu einer Kontamination des Untergrunds dieser Enklave in der Nähe des Industrieparks Valle de Güímar geführt, deren Unterwasseraustritt als Quelle der hohen Bakterienkonzentration im analysierten Wasser ausgeschlossen wurde. Weitere Proben werden am Montag entnommen.

    Heute werden die Stadtregierungen von Candelaria und Arafo eine Sitzung abhalten, um zu versuchen, einen Konsens über die zur Lösung des Problems zu ergreifenden Maßnahmen zu erzielen.

    Das Tal von Güímar ist ein Punkt auf der Insel, an dem die Strände häufig gesperrt sind. Die Hauptursache ist das Fehlen von Abwassernetzen und Infrastruktur zur Abwasserbehandlung sowie der schlechte Zustand der Unterwasserauslässe. In der Tat verwaltet die Stadtverwaltung von Candelaria zusammen mit dem Wasserwirtschaftsamt der Insel Teneriffa (Ciatf) und der kommunalen Kooperationszone des Cabildo die notwendigen Maßnahmen im Bereich der Abwasserentsorgung, wobei einige der Projekte bereits ausgearbeitet wurden und andere noch in Vorbereitung sind.

    Güímar, Arafo, Candelaria und Ciatf sind sich einig, dass die Lösung für das schwerwiegende Problem der Einleitungen an die Küste darin besteht, die Industriekläranlage (Edari) - im Fall des Industriegebiets Valle de Güímar - und die kommunale Kläranlage (Edaru) - für die Abwässer der Bevölkerung der drei Gemeinden - in Betrieb zu nehmen. Beide befinden sich im Bau, aber ihr Nutzen wird davon abhängen, ob das Abwasser diese Einrichtungen erreicht. Abwasserleitungen müssen noch gebaut werden.



    https://www.eldia.es/tenerife/2020/1...-23629985.html
    Obwohl sich Covid-19 hauptsächlich über Mund und Nase ausbreitet, schließen jetzt Wissenschaftler nicht mehr aus, dass das größte Risiko von Arschlöchern ausgeht.

  • #2
    Güímar, Arafo, Candelaria und Ciatf sind sich einig,
    Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.

    Wieviel Strafe haben die eigentlich schon bezahlt an die EU ? 🤪
    +++COVID-19+++

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    • #3
      Das ist die dicke Rohrleitung, die meerseitig gelegen neben der Autobahn TF-1 entlangführt.

      Um nur mal den Dreckanteil des "purificado"- Wassers zu beschreiben, eine Erinnerung an eine Havarie derselben aus dem Jahre 2015.

      http://www.diariodeavisos.com/2015/1...es-en-radazul/
      Zuletzt geändert von LaTorre; 21.11.2020, 11:50.
      Hoy no me puedo levantar, me tiemblan las piernas y me siento fatal.
      ¡ Mañana lo intentaré otra vez, lo prometo !

      ( Y me sigue costando ! )

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      • #4
        Zitat von LaTorre Beitrag anzeigen
        Das ist die dicke Rohrleitung, die meerseitig gelegen neben der Autobahn TF-1 entlangführt.

        Um nur mal den Dreckanteil des "purificado"- Wassers zu beschreiben, eine Erinnerung an en Havarie derselben aus dem Jahre 2015.

        http://www.diariodeavisos.com/2015/1...es-en-radazul/
        Kötzlich 💩 💩 💩
        Was für verrückte Zeiten …………………………

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        • #5
          Ich kenn das Ding, ich sag mal "persönlich" :-), im Prinzip eine gute Sache, nämlich Recyling von Abwasser für landwirtschaftliche Zwecke, nur so etwa bräuchte halt entsprechende präventive Sicherheitstechnik (Auffangkanal, zyklische Inspektionen durch Roboter etc.). Da das offenbar nicht passiert, kommt es wie in vielen anderen Ländern auch zu Havarien. Auch ein Thema, was in der Kultur eines Landes/Volkes verwurzelt ist. Die einen warten, bis es kracht, die anderen versuchen, das durch Prävention zu vermeiden. Einer der Gründe, warum ich auf den Kanaren auch keine Gasleitung im Haus haben will.
          ...

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