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  • Auswanderungshelfer

    Hallo zusammen.

    Sicher wäre es doch mal spannend so einen Thread zu dem Thema zu machen. Auch freut sich google sehr über sowas :-)


    Habt ihr professionelle Hilfe in Anspruch genommen bei Eurer Auswanderung, oder habt ihr Beziehungen gehabt auf der Insel?


    Ich persönlich hatte Beziehungen, aber die hat nicht jeder. Deshalb wäre es schön mal seriöse Auswanderungshelfer hier zu vereinen. Vielleicht auch mit einer Internetadresse/Telefonnummer o.ä
    Ich bin eine Testsignatur

  • #2
    Neben dem Umzugsunternehmen (mobiltrans), mit dem wir sehr zufrieden waren, haben wir noch die Dienste eines Anbieters für Fahrzeugzulassung in Anspruch genommen, den ich aber hier nicht weiterempfehlen oder nennen werde.

    Erstens war das überteuert und zweitens wurde die für die Steuer zugrunde zu legende Leistung falsch berechnet und eingetragen, was wir erst später bemerkten, da die Steuer deutlich unter der in D zu entrichtenden lag und daher "unverdächtig" war.

    Die Sache mit dem Fahrzeugimport und der Zulassung ist etwas, was einen doch relativ stark in Anspruch nehmen kann, und da macht es durchaus Sinn, einen Helfer einzuschalten.

    Des weiteren sollte man sich eine Gestoria oder einen kompetenten Steuerberater suchen. Da bietet sich ein recht breites Spektrum und man sollte sich unbedingt von erfahrenen Insulanern Meinungen einholen. Je nach Situation können da verschiedene Kompetenzen gefragt sein und nicht jede(r) bietet alles.

    Dabei kann man schwer auf die Schnauze fallen, was mir leider auch 2x passiert ist, zunächst bei einem Deutschen (inzwischen nicht mehr aktiv) und später bei einem kanarischen Büro (Falschberatung bzw. Nicht-Informieren bzgl. wichtiger Anforderungen zu Informationspflichten).

    Gerade für selbstständig tätige ist es fast unabdingbar, sich wirklich GUTEN Rat einzuholen, sonst geraten die bürokratischen Hindernisse schnell zum unüberwindlichen Alptraum.
    Warum hassen Sozialisten die Fitness-Studios? Weil sich harte Arbeit auszahlt und sich Erfolge nicht umverteilen lassen....

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    • #3
      Ich habe den Eindruck das sich viele deutsche Umsiedler trotz Internet einfach nicht vorher ausreichend informieren, um auch hier bei Rechtsberatung gezielte Fragen zu fehlenden Details zu stellen und nicht bei Null anzufangen. Sonst bleibt der faule Umsiedler ( faul, weil er sich nicht vorher informiert ) ein leichtes Opfer und wehe er spricht kein Spanisch und gerät in die Fänge von deutschen " Ratgebern ".
      Wie lange dauert in D ein spanischer Intensivkurs....3 Monate ?
      Wie klingt es für einen hiesigen Beamten wenn ein Investor ( nennen wir ihn mal so ) einen Laden eröffnen will und mit einem Kindermädchen kommen muss , da er kein Wort Spanisch spricht ?
      So eine Person will tatsächlich an der Inselgesellschaft teilnehmen und zeigt so seine Vorbereitung und seinen Respekt den Insulanern gegenüber. Jeder der ein wenig Spanisch stammelt wird komplett anders von den Hiesigen eingestuft und behandelt und vor allem denken die Insulaner nicht sofort darán das der Ausländer hier nur mal schnell was abzocken will sondern seine Zukunft aufbauen will.

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      • #4
        Viele denken natürlich wirklich das es damit getan ist, einfach mal in einer FB Gruppe zu fragen wie eine Auswanderung läuft.

        Wer sich auf so ein Halbwissen verlässt brauch sich nicht wundern wenn es in 1 Jahr wieder nach Germany geht.
        Ich bin eine Testsignatur

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        • #5
          Es ist ja nicht nur eine gescheiterte Auswanderung die man erleben kann sondern die Vernichtung von Träumen, Visionen, Planungen und falschen Vortellungen. Damit läuft meist die komplette finanzielle Aufbietung aller Reserven und oft die der Bekannten und Verwandten.
          Da lohnt es sich meiner Meinung nach schon diesen Schritt der Auswanderung generalstabmässig zu planen und nicht so nach dem Motto " wird schon irgendwie klappen ",Sonne und gute Laune sind vorhanden........das kann sich blitzschnell ändern.

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          • #6
            Auch trotz eines interessanten Produkts oder Services, brauchbaren Sprachkenntnissen, Unterstützung durch Dritte, vorhandenem Kundeninteresse und sorgsamer Planung und Durchführung kann man auf Barrieren stoßen, mit denen man (eigentlich) nicht in der vorhandenen Form rechnen kann.

            Was ich meine, ist eine Form von Protektionismus, die vielleicht irgendwie menschlich/gesellschaftlich verständlich ist, aber leider nur wenig mit freiem Wettbewerb zu tun hat. Nun ja, auch der neue US-Präsident übt sich ja darin.

            Ich persönlich, aber das ist meine subjektive Ansicht, halte Einschränkungen des freien Wettbewerbs (und da gibt es mehr Mittel und Methoden als man als nicht ganz unerfahrener Gründer so denkt) für die Wirtschaft eines Landes oder einer Region für mittel- bis längerfristig sehr schädlich, weil Weiterentwicklungen in Sachen Qualität und Innovation doch nur mit stark gebremstem Antrieb voranschreiten.

            Wohl dem, der etwa internetbasiertes Business von hier aus betreibt und Kunden in D oder auf der ganzen Welt betreut und kanarischen Unternehmen kein Business streitig macht.

            Vielleicht kann ein potenzieller Gründer ja auch eine Zusammenarbeit mit Einheimischen suchen oder idealerweise auf entsprechende connections = mangas zurückgreifen.

            Korruption als Mittel der Beschleunigung von Vorgängen lehne ich persönlich strikt ab und das, was früher vielleicht gut funktionierte, gerät auch mehr und mehr ins Fadenkreuz von Korruptionsgegnen, aber bis das mal geächtet und trocken gelegt ist, das wird wohl noch ein langer Weg.

            Inzwischen denke ich, dass TF ja ein schöner Platz zum Leben ist, aber sich hier in der heutigen Zeit mit lokalem Business selbstständig zu machen, das ist schon ein steiniger Weg, den ich persönlich nicht ein zweites Mal gehen würde. Leider irgendwie eine recht unnütze Erfahrung, aber hätte man es nicht versucht, würde man dem vielleicht auch hinterhertrauern.
            Warum hassen Sozialisten die Fitness-Studios? Weil sich harte Arbeit auszahlt und sich Erfolge nicht umverteilen lassen....

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            • #7
              Zitat von isleño' pid='138' dateline='1490676734

              Wie lange dauert in D ein spanischer Intensivkurs....3 Monate ?
              Ich habe vergangenes Jahr im November einen Intensivkurs gemacht, der ging von Montag bis Freitag jeden Tag von 8.30 Uhr - 16.00 Uhr.

              Ich sage dir jeden Tag 7 Stunden Spanisch lernen, da bisste hinterher platt :-) . Erstens fühlte ich mich nach der Woche absolut noch nicht für den spanischen Alltag gesprächstauglich und Zweitens musst du auch dran bleiben und wenn möglich jemanden haben, mit dem du auch spanisch sprechen kannst, sonst bleibt nicht wirklich etwas hängen.

              Wer auswandern will, sollte mehrals einen Intensivkurs besuchen - meine Meinung.

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              • #8
                Ich habe vergangenes Jahr im November einen Intensivkurs gemacht, der ging von Montag bis Freitag jeden Tag von 8.30 Uhr - 16.00 Uhr.
                Na wusch.
                Das wäre nichts für mich.
                Ich bin beim Erlernen von Sprachen schon nach 2 Unterrichtsstunden pro Tag platt.
                Man muss ja das Erlernte auch einstudieren und wenn möglich anwenden.
                Seien es die Aussprache, die Grammatik oder die Vokabeln.

                Prima hat dies bei mir immer funktioniert, wenn ich mit meiner Lebenspartnerin gemeinsam einen Kurs belegte und wir pro Tag auch noch 1 Stunde das Gelernte geübt und angewandt hatten.
                Bei der Türkischen Sprache z.B. funktionierte dies tadellos.

                Heute kommt bei mir der Faktor Alter noch dazu.
                Mit meinen über 50 Lenzen vergesse ich wesentlich schneller, wenn ich eine Sprache länger nicht anwende.
                Dies passiert mir sogar im Englischen (ich lese täglich Englische Texte), obwohl ich jenes perfekt beherrsche.
                Doch manchmal sind die Vokabelkenntnisse verschwunden und ich muss gesamte Begriffe umschreiben.
                Ist echt mistig - noch dazu wenn man bedenkt, dass ich früher gesamte Betriebsvorschriften und Dokumentation für Großkraftwerke auf Englisch selbst verfasst hatte.
                Pech gehabt und dagegen kann ich mich auch nicht wehren - so ist dies nun einmal mit dem älter werden.

                bam

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                • #9
                  Ich lerne mit Babbel online, aber auch mir fällt es sehr schwer. Ich kann zwar drei andere Sprachen fließend und eine ganz gut, aber die habe ich vor langer, langer Zeit gelernt. Wenn man dann hier mal mit einem Muttersprachler telefonieren muss, dann ist die Ernüchterung groß.

                  Man kann sich ja auch häufig mit geschriebenem Spanisch ziemlich gut durchschummeln dank der Übersetzungsmaschinen im Internet. Da muss man sich schon sehr zwingen, sie nicht ständig zu benutzen. :-)

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                  • #10
                    Ich bin über die Mitte der Fünfziger hinaus, da ist mir die Woche auch nicht leicht gefallen. Da die aber als Bildungsurlaub von der VHS angeboten wurde, habe ich "zugeschlagen". Noch mal mach ich das nicht. Meine Frau kann ganz gut Spanisch und wir sprechen jetzt viel. Das macht schon Spaß, wenn die Nachbarn im Garten nicht verstehen über was wir reden. Ansonsten lerne ich noch mit "Duolingo" weiter.

                    Mit dem Auswandern wird das bei uns noch paar Jahre dauern, da ich noch bis zur Rente - sechs Jahre - arbeiten muss/will.

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                    • #11
                      Man kann sich ja auch häufig mit geschriebenem Spanisch ziemlich gut durchschummeln dank der Übersetzungsmaschinen im Internet.
                      Aber diese Möglichkeit steht dir im Alltagsleben auch nur bedingt zur Verfügung.
                      Bei mir gar nicht möglich, da ich mich weigere moderne Handies zu verwenden.
                      Und der Laptop steht zu Hause.
                      Du siehst - ich hätte nicht einmal die technischen Möglichkeiten. :D

                      Außerdem würde ich mir dämlich vorkommen, wenn ich z.B. in einem Geschäft stehen würde und sage:
                      "por favor espere" und danach in's Handy einen Text zum Übersetzen reinklopfen würde.
                      In solch einer Situation versuche ich intuitiv die Sprache zu wechseln, indem ich zuerst auf Englisch und danach auf Deutsch wechsle.
                      Ergo:
                      Wenn man mich in einem Geschäft nervös herumtänzeln sieht, weiß man dass ich nicht verstanden wurde.
                      Und dabei ist das Herumtänzeln wieder eine automatische Handlung, welche ich nicht bewusst auslöse, aber ich fange danach echt an mit Händen und Füßen zu reden. :D

                      bam

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                      • #12
                        Google Translator und der von Microsoft sind gerade dabei, Echtzeit-Übersetzungen zu implementieren, dauert nicht mehr lange und man kann weltweit ohne jegliche Verzögerung quatschen.

                        Ich finde die kleinen Helferlein total klasse, auch die Echtzeitübersetzung mit der Kamera bei Google Translator.
                        Ich habe damit sogar schon mal mit einem chinesischen Android Developer geschattet, um ihm einen Fehler zu übermitteln, sogar ohne Kauderwelsch beim Ergebnis, schon erstaunlich, wie gut das heutzutage schon fast immer klappt.
                        [hr]
                        Es ist ja nicht nur eine gescheiterte Auswanderung die man erleben kann sondern die Vernichtung von Träumen, Visionen, Planungen und falschen Vortellungen. Damit läuft meist die komplette finanzielle Aufbietung aller Reserven und oft die der Bekannten und Verwandten.
                        Da lohnt es sich meiner Meinung nach schon diesen Schritt der Auswanderung generalstabmässig zu planen und nicht so nach dem Motto " wird schon irgendwie klappen ",Sonne und gute Laune sind vorhanden........das kann sich blitzschnell ändern.
                        Gerade mal wieder bei Bekannten erlebt, sogar schon der zweite Anlauf.

                        Beim ersten Mal war es ein Weingeschäft hier im Süden, ohne jegliche Kenntnisse, was die da eigentlich anbieten, keinerlei Beratung möglich und dazu noch in einer Seitenstraße gelegen...
                        Ein paar Tausender in den Sand gesetzt.

                        Und vor kurzem mit einer neuen Idee zurückgekommen, jedoch ohne jegliche Planung, wie viel verkauft werden muss zu welchem Preis und an wen oder welche Genehmigungen notwendig sind, Sanidad usw.
                        Und dazu noch mit einem Kleinkind im Anhang, wo auch nicht VORHER überlegt wurde, wohin damit? Kindergarten oder was sonst für Alternativen.
                        Auch wieder Kohle verbraten und nach ein paar Monaten tschüss...
                        Wenn ich alt bin, ziehe ich aufs Dorf und werde als der verrückte Opa bekannt, der in seinem Garten eine eigene Achterbahn errichtet hat, um die alle Kinder ihn beneiden, doch er lässt nur sein Hausschwein Rüdiger damit fahren

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                        • #13
                          Sprache erlernen, Planung etc. sind die notwendigen Voraussetzungen. Hinreichend sind sie leider noch nicht.

                          Gute Beziehungen ersetzen sogar teilweise Planungsaufwände oder vertiefte Kenntnisse.

                          Lamentablemente....
                          Warum hassen Sozialisten die Fitness-Studios? Weil sich harte Arbeit auszahlt und sich Erfolge nicht umverteilen lassen....

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                          • #14
                            Zitat von SanLorenzo5' pid='216' dateline='1490804527


                            Gute Beziehungen ersetzen sogar teilweise Planungsaufwände oder vertiefte Kenntnisse.

                            Lamentablemente....
                            Ohne Sprachkenntnisse ist es noch schwerer Beziehungen aufzubauen, eine deutsche Clique hilft besimmt nicht.
                            Ansonsten wird wohl von einem Einheimischen eher geholfen , wenn man einigermassen die Inselsprache beherrscht.

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                            • #15
                              Ich bin 1986 hierhin gezogen, ohne ein Wort Spanisch zu sprechen, habe mir dann aber Mühe gegeben und mich nicht eingeigelt im Deutschen Ghetto, sondern war eigentlich fast ausschließlich von Tinerfeños umgeben, im Haus in El Medano war ich der einzige Deutsche.
                              Ich habe mich dann mit Händen und Füßen verständigt und das wurde von den Leuten sehr hoch angesehen, ein Ausländer, der unbedingt Spanisch lernen will.
                              Selbst heute noch werde ich von vielen Leuten dort begrüßt und gelobt, dass ich "ein guter, harter Arbeiter" gewesen sei in den 15 Jahren, die ich dort gelebt habe.
                              Fremdenfeindlichkeit habe ich nie erlebt, ganz im Gegenteil
                              An meinem ersten Tag dort fehlten mir ein paar Pesetas im Restaurant, welches ich an dem Abend zum ersten Mal besucht hatte.
                              Auf mein Angebot (ich glaub auf Englisch) Geld aus meiner Wohnung zu holen, antwortete der Kellner dort nur:
                              "Kein Problem, bezahlst Du halt beim nächsten Mal" und das, obwohl er mich noch nie zuvor gesehen hatte.
                              Und das war nur ein tolles Erlebnis dort mit den Einheimischen.
                              Wenn ich alt bin, ziehe ich aufs Dorf und werde als der verrückte Opa bekannt, der in seinem Garten eine eigene Achterbahn errichtet hat, um die alle Kinder ihn beneiden, doch er lässt nur sein Hausschwein Rüdiger damit fahren

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