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Spanier attackieren Touristen

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  • Spanier attackieren Touristen

    Die Touristenzahlen brechen in Spanien derzeit alle Rekorde. Die Kassen klingeln. Doch das schlechte Benehmen vieler Besucher und die explodierenden Immobilienpreise bringen viele auf die Palme. Der Protest wird heißer - vor allem in Barcelona und auf Mallorca.

    https://www.gmx.net/magazine/reise/t...siver-32458702

  • #2
    Barcelona ist aber auch grenzwertig, wie die Einheimischen schon sagen, unter jedem Stein ein Tourist..
    Macht dann auch die Mieten in der Stadt selbst unbezahlbar für Einheimische und die Rambla ist zum Bersten voll, vor allem, wenn dann noch Kreuzfahrer ankommen.
    Lockdown macht mir nichts aus. Manchmal weine ich zwar im Supermarkt, wenn ich
    Freilandhaltung lese
    aber sonst ist alles schön.

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    • #3
      Ich verfolge ein wenig die Lage auf Mallorca, weil ich dort auch oft Urlaub mache. Ich lehne Gewalt generell ab, kann aber verstehen, dass gerade auf Mallorca die Einheimischen nicht (mehr) gut auf Touristen aus Deutschland oder GB zu sprechen sind. Was dort teilweise abgeht, lässt nur noch Fremdschämen zu, leider.

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      • #4
        Das Problem in Barcelona und anderen Stätten könnte, wenn es die jeweilige Politik wollte, schnell gelöst werden.
        -
        In "normalen Mehrfamilienhäusern" sollte Kurzzeitvermietung komplett untersagt werden, jede Kurzzeitvermietung wird pro Tag mit einer hohen Multa belegt, es wird innerhalb von 12 Stunden
        jeder Meldung nachgegangen.
        -
        Hotline sollte Mehrsprachig sein und es sollte innerhalb von 12 Stunden reagiert werden, Mieter müssen bei illegaler Vermietung damit rechnen aus der Wohnung gebracht zu werden.

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        • #5
          Ohne die Touristen würde die protestierenden Einheimischen im Elend verkommen, während sie nun im relativen Wohlstand leben. Im sogenannten Qualitäts Tourismus hätte kaum ein Einheimischer eine Beschäftigungs Chance, da ihnen die Qualifikationen dafür fehlen.
          Der mit Abstand gefährlichste Glaube, der weltweit die meisten Opfer fordert und das grösste Elend verursacht ist der Glaube an einen Staat....

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          • #6
            Heinz - wo gibt es diesen Qualitätstourismus?
            Manchmal warten wir mit bestimmten Dingen so lange, als hätten wir noch ein zweites Leben.

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            • #7
              Zitat von heinz1965 Beitrag anzeigen
              Ohne die Touristen würde die protestierenden Einheimischen im Elend verkommen,
              Sicher ist, der Tourismus schafft Arbeitsplätze, sicher ist auch dieser Mißbrauch wie in Barcelona schafft weder dauerhafte noch sichere Arbeitsplätze - er schafft nur,
              in den durch Airbnb und Konsorten Stadtteilen für Unfrieden.
              -
              Relativ viele Touristen handeln nach dem Motto: Ich habe bezahlt, daher bin ich der King!
              -
              Wenn sich diese Touristen benehmen würden wie ein Teil der arbeitenden Bevölkerung würde der Protest wesentlich geringer ausfallen.
              -
              Mal von den paaar Neidern abgesehen, die selbst keine Wohnung für Touristen zu vermieten haben.
              -

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              • #8
                Wir sind bei unserem Urlaub in Barcelona im Juli 2014 in einem offiziellen Hostal abgestiegen, recht nah an der Altstadt, die Boqueria haben wir 2x aufgesucht, aber Samstags zum Beispiel kann man das vergessen, wenn man unter Platzangst leidet.
                Auch die Rambla war da zum Bersten voll, wir sind dann ausgewichen ins Künstler-Viertel und dem anderen Markt, Mercat de Santa Catarina, dort haben wir die besten Kirschen aller Zeiten genossen (sicherlich auch die teuersten, es war es aber wert, jede Kirsche wie gemalt....)
                Auch der Parc de la Ciutadella war dann erfreulicherweise nicht überlaufen.
                Die Wahrzeichen von Barcelona, Familia Sagrada und die Bauwerke von Gaudi kann man ohne Vorab-Buchung "Ohne Wartezeit" komplett vergessen. Wir sind zu Fuß vom Parc Güell runter in die City und wollten eigentlich dabei die Kirche besuchen, drei Stunden Wartezeit.
                Bei den Häusern von Gaudi in der City Massen von Chinesen und Japanern, die dort jeden Stein fotografiert haben.

                Muss man nicht haben....

                Da verstehe ich die Einheimischen schon irgendwie.

                Zumal auch die Preise in den Restaurants arg versaut sind, im Barceloneta die Fischrestaurants schon absolut unverschämt.

                Wo dann die Locals essen gehen, bleibt hoffentlich deren Geheimnis.
                Zuletzt geändert von Achined; 04.08.2017, 16:18.
                Lockdown macht mir nichts aus. Manchmal weine ich zwar im Supermarkt, wenn ich
                Freilandhaltung lese
                aber sonst ist alles schön.

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                • #9
                  Nicht nur in Spanien und auf Mallorca hat man von saufenden Touristen die Schnauze voll. Auch, wie ich heute lesen konnte, in Kroatien gibt es da Ärger.
                  Der Bürgermeister von Hvar klagte:"Schon seit 150 Jahren ist Hvar das Ziel von Touristen, doch was sich jugendliche Partygänger auf der Insel inzwischen herausnehmen sei nie dagewesen und überschreitet alle Grenzen des Erträglichen. Sie erbrechen sich in der ganzen Stadt, urinieren an jede Ecke, torkeln benommen und halbnackt durch die Gegend. Verdienst um jeden Preis ist sicher nicht der Tourismus, den wir wollen".
                  Und der Bürgermeister von Novalja auf der Insel Pag sagt: "Es geht nicht an, dass vor allem britische Gäste fast nackt Restaurants aufsuchen, betrunken oder unter Drogen stehend aggressiv herumlärmen. Ihr Geld gibt ihnen noch lange kein Recht, sich hier so zu benehmen".


                  Bernhardiner ist das letzte, was ich sein möchte.
                  Dauernd die Flasche um den Hals, und niemals trinken dürfen.

                  Joachim Ringelnatz

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                  • #10
                    Kavos auf Korfu:


                    https://www.facebook.com/Turnsoutkav...sUhCqo&fref=nf
                    Lockdown macht mir nichts aus. Manchmal weine ich zwar im Supermarkt, wenn ich
                    Freilandhaltung lese
                    aber sonst ist alles schön.

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