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Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

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  • Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

    Im April hatte das Kabinett mit anderthalbjähriger Verspätung Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung verabschiedet. Grund für die große Terminüberschreitung waren Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Großen Koalition.
    Durch den nahenden Bundestagswahlkampf gewann das Ringen der beteiligten Ressorts um ihnen genehme Formulierungen erheblich an Brisanz. So dauerte es denn auch noch einmal mehr als zweieinhalb Monate, bis sich die Union nach massivem Drängen beider Oppositionsfraktionen bereitfand, den 5. Armuts- und Reichtumsbericht im Bundestag überhaupt diskutieren zu lassen. Zunächst war die Debatte für den Tag vor Beginn der Sommerpause angesetzt – und das kurz vor Mitternacht. CDU und CSU (mit Ausnahme der Sozialausschüsse) hätten am liebsten ganz auf eine Aussprache zum Regierungsbericht verzichtet – zum ersten Mal seit 2001. So peinlich waren ihnen offenbar die Ergebnisse zur Verteilungsschieflage in Deutschland und die hinter den Kulissen der Ministerialbürokratie ausgetragenen Konflikte innerhalb der Großen Koalition um das 650-seitige Dokument. Dann geschah es aber doch bei Tageslicht, zwei Tage vor Beginn der Sommerpause des Parlaments – allerdings vor einem beinahe leeren Plenarsaal. Vielleicht 30 Abgeordnete verloren sich im Reichstag.

    Armut ist das Letzte

    Da fragt man sich schon, wofür bekommen die Abgeordneten eigentlich ihr Salär? Jeder Angestellte und Arbeiter muß seine Anwesenheit gegenüber dem Arbeitgeber nachweisen.


    Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

  • #2
    Zeitgleich war sicher irgendwo ein großes Sommerfest mit einer guten Band, Sekt und Lachshäppchen.
    Wer will denn da über Armut diskutieren?
    Ihr Salär bekommen sie trotzdem, wenn sie sich morgens um 7 Uhr eingetragen haben. Meist mit Koffer in der Hand.

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    • #3
      Zitat von Zauberin60 Beitrag anzeigen
      Ihr Salär bekommen sie trotzdem, wenn sie sich morgens um 7 Uhr eingetragen haben. Meist mit Koffer in der Hand.
      Wie wahr, wie wahr! Und über die Modalitäteten, inkl. Einkommen, entscheiden alleine sie selbst. Unwidersprochen wohlgemerkt. Bis zur Wahl ist das alles vergessen. Und nach der Wahl darf dann das Kätzchen aus dem Sack.
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      Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

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      • #4
        Ähnliches war ja kürzlich im Europaparlament zu erleben. Nur das hier die eingestrichenen Summen das dreifache zum Bundestag betragen. Die Abgeordneten (nicht vom Volke gewählt) sind uns zwar nicht lieb aber dafür sehr teuer.
        Bernhardiner ist das letzte, was ich sein möchte.
        Dauernd die Flasche um den Hals, und niemals trinken dürfen.

        Joachim Ringelnatz

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