Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Helmpflicht auf E-Scootern in Spanien

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Helmpflicht auf E-Scootern in Spanien

    Fahrer von Elektrorollern und anderen Fahrzeugen der persönlichen Mobilität (PMVs) werden verpflichtet sein, Schutzhelme zu tragen. Dies ist eine der Vereinbarungen, die an diesem Donnerstag auf der Sitzung des ersten Berichts des Innenausschusses des Abgeordnetenhauses angenommen wurden, der über den Gesetzentwurf zur Reform der Verkehrs- und Straßensicherheitsgesetzgebung berät. Die Bedingungen, unter denen Helme getragen werden müssen, werden in der Verordnung festgelegt.

    Die Fraktionen haben sich darauf geeinigt, die Helmpflicht für Benutzer von Fahrzeugen der persönlichen Mobilität in den Text aufzunehmen, wie PSOE, PP, PNV und Ciudadanos in Änderungsanträgen gefordert hatten. Dies bestätigte der sozialistische Sprecher für Verkehrssicherheit, José Carlos Durán, gegenüber Efe und sagte, dass das neue Gesetz noch vor Ende dieses Jahres, wahrscheinlich im Oktober, verabschiedet werden könnte.

    https://www.lavozdeasturias.es/notic...3241344838.htm
    Es gibt keine Spaltung in der Gesellschaft, man erkennt jetzt die Arschlöcher nur schneller.

  • #2
    Diese Scooter sind nun mal auf der Welt, aber die Verkehrskonzepte noch gar nicht darauf eingestellt. Der Wildwuchs der Anbieter ist auch nicht im Zaum. Und auch die Touristen/Nutzer nicht, die mit den Dingern durch die Gegend eiern. Ein ziemlich komplexes Problem. Helme sind ok., denn Köpfe scheinen wohl besonders betroffen zu sein bei den Unfällen. Gegen sonstige Verletzungen helfen sie nicht. Ist eine ziemliche Herausforderung, um da eine Balance herbei zu führen.

    Kommentar


    • #3
      Ein Drittel der Elektroroller-Fahrer landet mit Kopfverletzungen auf der Intensivstation


      Im vergangenen Jahr, mitten in der durch die Pandemie verursachten Mobilitätskrise, ereigneten sich in Spanien mehr als 100 Unfälle mit Elektrorollern, bei denen sechs Fahrer starben und 109 verletzt wurden. Es handelt sich um Daten aus einer Studie über die Unfallrate dieser Art von Fahrzeugen der persönlichen Mobilität (PMV), die von der Mapfre-Stiftung durchgeführt wurde, um das Bewusstsein für die Risiken ihrer Nutzung zu schärfen und Empfehlungen für eine sichere Nutzung zu geben. Zwei der in der Studie erfassten tödlichen Unfälle im Jahr 2020 ereigneten sich in Pontevedra und Oleiros.

      In dem Bericht wird u. a. darauf hingewiesen, dass ein Drittel der mit Elektrorollern verunglückten Personen sehr schwere Kopfverletzungen erleidet und mit Kopfverletzungen auf die Intensivstation eines Krankenhauses eingeliefert werden muss. Die meisten der analysierten Unfälle ereigneten sich auf der Straße, der Rest auf Gehwegen und Fußgängerzonen. Letztere sind seit dem 2. Januar für Elektroroller verboten. An diesem Tag trat eine DGT-Verordnung in Kraft, die auch die Geschwindigkeit dieser VMPs auf maximal 25 Stundenkilometer begrenzt und diesen Fahrzeugen das Befahren von Straßen außerhalb von Ortschaften untersagt.
      Es gibt keine Spaltung in der Gesellschaft, man erkennt jetzt die Arschlöcher nur schneller.

      Kommentar


      • #4
        "Im vergangenen Jahr, mitten in der durch die Pandemie verursachten Mobilitätskrise, ereigneten sich in Spanien mehr als 100 Unfälle mit Elektrorollern,"...

        Spanien hat 46 Millionen Einwohner!!!
        Wovon reden wir denn hier...

        Auch Fußgänger sollten zur Helmpflicht gezwungen werden!! Wieviele werden da jährlich verletzt und landen auf der Intensivstation oder auf dem Friedhof?
        Vor allem Hausfrauen müssen beim Fensterputzen Helm tragen und es muss ein Sprungtuch gespannt werden. Viele fallen ja auch aus dem Fenster!!! Und, und, und...

        Unfälle passieren nun mal, täglich und überall!
        Das ist ein Lebensrisiko!
        Vorschriften sollten sich darauf beschränken, andere zu schützen.
        Verbot auf den Gehwegen ist o.k. Aber Helm tragen, muss jeder für sich entscheiden. Und wenn man auf den breiten Fusswegen Spuren für Fahrräder und ä. abtrennt (auch die Rentner-Scooter sind eine Gefahr für andere) und die Strassen im geschlossenen Kern der Orte für Fahrradstrassen erklärt, hat man mehr für die Sicherheit getann. Dann würden auch mehr Autofahrer umsteigen. Statt rigoroses Tempolimit, Fahrradwege, Sanierung der Strassen, sollen doch lieber die Menschen Helme tragen, das ist billiger.
        Viele Städte im Inland und Ausland machen vor, wie es richtig geht!
        Aber meistens bleibt es bei Lippenbekenntnissen.
        Die Menschen wollen gerne aufs Auto verzichten, aber für die garantierte Sicherheit reicht eben auf keinen Fall ein Helm.

        Kommentar


        • #5
          Jeder sollte einen Kurs belegen müssen: Wie falle ich richtig hin und nicht um wie ein Brett und auf den Kopf
          +++COVID-19+++

          Kommentar


          • #6
            Nützt Dir recht wenig, wenn Erwin Kolwalski, 85-jähriger Rentner mit dicker Brille, Dich als Galionsfigur auf die Motorhaube schaufelt und Du mit der ungeschützten Birne auf die Windschutzscheibe klatscht.

            Ich finde jede Diskussion Für und Wider Nutzen von Fahrradhelm eigentlich völlig überflüssig.
            Da gibt es in Pedelec-Foren Threads mit Hunderten von Kommentaren, unfassbar.

            Aber okay, wer damit leben kann, nach einem Unfall den Rest des Lebens sabbernd die Wände anzustarren , was durch Helm hätte verhindert werden können, eigene Entscheidung.

            Und die modernen Helme merkt kaum noch und man hat auch noch die Haare schön, mit durch Hirnmasse verklebten Haaren sicherlich nicht mehr der Fall.
            Es gibt keine Spaltung in der Gesellschaft, man erkennt jetzt die Arschlöcher nur schneller.

            Kommentar


            • #7
              Agentur für clevere Städte:

              Eine Helmpflicht
              für Autofahrer und Fußgänger könnte mehr Leben schützen: Auf jeden getöteten Radfahrer kommen 1,5 Fußgänger und 4,5 Autofahrer mit tödlichen Kopfverletzungen. Eine Helmpflicht ist nicht verfassungskonform und bekämpft Symptome. Statt über Helme zu diskutieren sollten wir Ursachen beseitigen: Aufprallgeschwindigkeiten senken, sicherer Radwege bauen oder z.B. Fahrverhalten von Kraftfahrzeugführer regelmäßiger prüfen.

              Die jüngsten Studien zu der Wirkung der Helmpflicht kommen zu positiven Wirkungsergebnissen: Eine Helm aufzusetzen, hilft, keine Frage. Aber wird da nicht einseitig nur auf Radfahrer geschaut? Und die Ursachen vergessen?

              Die Häufigkeit Kopfverletzung bei Schwerstverletzungen oder tödlichen Unfällen sind bei Fußgängern, Rad- und Autofahrern nahezu gleich. Das belegt eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen von 2009: Zwischen 64% – 68% bei Schwerstverletzten und 85% – 89% bei Getöteten sind Kopfverletzungen die häufigsten Verletzungen. Bzgl. der absoluten Zahlen für Getötete im Straßenverkehr (2011) kommen damit umgerechnet auf jeden getöteten Radfahrer 1,5 Fußgänger und 4,5 Autofahrer. Selbst wenn man die zurückgelegten Kilometer betrachtet, ist es 2,6 mal wahrscheinlicher, je Autokilometer an einer Kopfverletzung zu sterben als je Fahrrad-Kilometer. Wenn es also um die Reduktion von Sterbefällen geht, dann sollten Autofahrer und Fußgänger so schnell wie möglich Helme tragen: Die Helmpflicht müsste zuerst bei den Autofahrern ansetzen (Anm: Das ist ironisch gemeint).

              Die gleiche Studie zeigt aber auch Ursachen auf: Die Schwere und Häufigkeit von Schwerstverletzungen und Getöteten hängt eindeutig von der Aufprallgeschwindigkeit ab. 98,8% dieser Unfälle passieren bei Aufprallgeschwindigkeiten kleiner 22 km/h. Die schweren Unfälle, als mit Schwerstverletzten und Getöteten, weisen dagegen im medianen Mittelwert Differenzen von 30 – 50 km/h zwischen Kraftfahrzeug und Radfahrer auf.

              Bei einer Differenzgeschwindigkeit von 50 km/h entspricht die Aufprallwucht übrigens einem Sturz vom Zehnmeter-Turm ins leere Schwimmbad. Niemand würde ernsthaft glauben, dass ein Helm hier einen Genickbruch oder andere Todesursachen verhindern könnte. Abzustreiten ist jedoch nicht, dass ein Helm bei leichten Unfällen so manche Beule oder Schlimmeres verhindert - nur sollte der Helm weder überbewertet noch Ursache mit Wirkung verwechselt werden.

              „Wenn man es also ernst meint und Kopfverletzungen reduzieren will, dann bitte Werbe- und Politik-Kampagnen starten, damit Autofahrer und Fußgänger Helme tragen“, sagt Heinrich Strößenreuther mit einem ironischen Augen-zu-Zwinkern, Initiative clevere Städte. „ Was wir tatsächlich jedoch brauchen, sind deutlich niedrigere Geschwindigkeiten, mehr Können und Aufmerksamkeit von Kraftfahrzeuglenkern, jährliche Fahrkönnen-Überprüfungen und sichere und ausreichend dimensionierte Fahrrad-Infrastrukturen. Die Niederlande und Dänemark sind da Vorbild - Helme sind dort wenig auf den Köpfen der Radfahrerinnen und Radfahrer zu sehen."

              Gegen solche PR-Kampagnen haben wir uns auch schon mal für den Bundesverkehrsminister ausgezogen nach dem Motto "DankHelm #BesserObenOhne" und haben damit eine 1,5 Mio. teure PR-Kampagne für die Helmpflicht geknackt, bevor sie richtig losging.

              Abgesehen davon ist eine Helmpflicht nicht verfassungskonform: "Die materielle Verfassungsmäßigkeit der vorgesehenen Regelung stößt somit auf Bedenken", so der Abschlussbericht der vom Thüringer Ministerium für Verkehr einberufenen Expertenkommission auf Seite 22.

              Die BILD/BZ in Berlin berichtet ganzseitig dazu am 15.10.14 unter dem Titel "Helmpflicht für Autofahrer und Fußgänger gefordert" und kommt zu dem Fazit, dass man über das Helm-Tragen doch lieber selber entscheiden wolle. Genau das gilt auf für Radfahrer: Keiner muss, jeder darf. Weiter über Helme zu diskutieren, lenkt von dem ab, was wichtig ist: unfallvermeidende Geschwindigkeiten, Regeln einhalten und sichere Radverkehrsinfrastrukturen.

              Basta.

              Grafik: mit Quellenhinweis www.clevere-staedte.de freigegeben.

              Links und Quellen:
              PS: Wer für eine Helmpflicht für Radfahrer ist, müsste auch für eine Schwimmflügel-Pflicht für Schwimmer sein. Schließlich sind 537 Menschen bei Badeunfällen (2016) gestorben, während es 349 Radfahrende (2016) waren. Achja, ganz Holland fährt prima ohne Helm....

              Kommentar


              • #8
                Zu den Niederlanden:

                Fast niemand trägt Helm, denn die Autofahrer sehen “Fietsen” als gleichberechtigtes Verkehrsmittel
                Und daran scheitert es in anderen Ländern......

                Aber wie gesagt, jede Diskussion mit Helm-Verweigerern ist unnötig und Zeitverschwendung
                Es gibt keine Spaltung in der Gesellschaft, man erkennt jetzt die Arschlöcher nur schneller.

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Achined Beitrag anzeigen
                  Zu den Niederlanden:

                  Aber wie gesagt, jede Diskussion mit Helm-Verweigerern ist unnötig und Zeitverschwendung
                  ABER kennst Du auch den Unterschied zwischen "Helmverweigerer" gemäß Achined und IMPFVERWEIGERER ?

                  Der Helmverweiger erhöht ggf. "nur" sein eigenes Gesundheitsrisiko und entscheidet selbstverantwortlich über seine Vorsorge, die alles im Leben einschließt, eben auch Helm in der verkehrsreichen Innenstadt ja, vielleicht aber auch todesmutig nein und im Wald und Natur natürlich nein.

                  Der z.B. Corona-IMPFVERWEIGER gefährdet nicht nur seine Gesundheit, sondern im hohen Maße auch die der anderen Menschen und er gefährdet die Wirtschaft von der wir alle leben!!

                  Und dann kommen wir zum:

                  "Man kehre erst einmal vor seiner Tür, bevor man sich um den Nachbarn kümmert"!

                  Und da sind wir fließend schon bei der Toleranz...

                  DENN weil der Mensch immer meint, er muss sich vorrangig um "das Wohl der Anderen" kümmern, richtet er eigentlich immer nur Schaden an!

                  FAZIT:
                  Lassen wir doch die Menschen so leben wie sie es möchten UND bekämpfen wir das wirklich "BÖSE" dann haben wir "alle Hände voll zu tun"!
                  Schauen wir z.B. auf die Kinder in der Nachbarschaft, geht es ihnen wirklich gut? Und der Mutter?...
                  Kümmere ich mich auch mal um die Nachbarin, den Nachbarn die/der alleine ist?

                  UND dann muss ich Dir Recht geben...
                  "jede Diskussion mit "Helm-Verweigerern" ist unnötig und Zeitverschwendung"...
                  weil sie anmaßend, respektlos und "kleinkariert" ist.




                  Zuletzt geändert von Dragito; 18.09.2021, 09:03.

                  Kommentar


                  • #10
                    https://www.youtube.com/watch?v=22l8pXnd2QA
                    Es gibt keine Spaltung in der Gesellschaft, man erkennt jetzt die Arschlöcher nur schneller.

                    Kommentar


                    • #11
                      Keine Helmpflicht, keine Impflicht, also auch keinerlei Anmache der Impffreaks nötig.

                      Und ein Sabbernder Helm-Verneiner kostet sicherlich auch nicht weniger als ein Impf-Verneiner mit Schlauch im Hals.
                      Zuletzt geändert von Achined; 18.09.2021, 20:19.
                      Es gibt keine Spaltung in der Gesellschaft, man erkennt jetzt die Arschlöcher nur schneller.

                      Kommentar


                      • #12
                        Ergänzungsfrage: Taugen die China-Helme eigentlich Was? Also die Billigen. Will mir Einen in Chafiras holen. Aber eben nicht für 200€, Oder habt ihr einen anderen Tipp wg Helmkauf rund um LC?
                        Fatta la legge, trovato l’inganno

                        Kommentar


                        • #13
                          Die ganz billigen Dinger würde ich mir nicht kaufen, dann lieber was von Decathlon, oder Versand über Amazon oder die üblichen Bikeversender.
                          Es gibt keine Spaltung in der Gesellschaft, man erkennt jetzt die Arschlöcher nur schneller.

                          Kommentar


                          • #14
                            Ich hatte Glück, einen sehr Guten von 661 zum einem enorm tollen Schnäpchen zu erhaschen, von 149 auf 49 Euro runtergesetzt, schon mit dem (scheinbar sehr nützlichen) MIPS.
                            Es gibt keine Spaltung in der Gesellschaft, man erkennt jetzt die Arschlöcher nur schneller.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Achined Beitrag anzeigen
                              Die ganz billigen Dinger würde ich mir nicht kaufen, dann lieber was von Decathlon, oder Versand über Amazon oder die üblichen Bikeversender.
                              https://www.decathlon.es/es/browse/c...in=02021864894

                              Welchen davon würdest Du nehmen? Preis-wert bitte 😄

                              Danke Dir 🍻
                              Fatta la legge, trovato l’inganno

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X