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Knast für Ronaldo?

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  • Knast für Ronaldo?

    Dem "Fußballgott" Ronaldo droht gesiebte Luft. 
    Die Finanzbehörden haben Untersuchungen eingeleitet wegen möglicher Steuerhinterziehung in Millionenhöhe durch Schlupflöcher in  Steuerparadiesen. 

    Sollte es zu einer Anklage kommen, drohen im schlimmsten Fall sieben Jahre Gefängnis, bei anderen Zahlenspielen eventuell auch nur 21 Monate, die auf Bewährung ausgesetzt werden. 

    Als mögliche Geldstrafe stehen 28 Millionen Euro im Raum. 

    Das Management von Ronaldo bestreitet jede Unregelmäßigkeit. 

    http://diariodeavisos.elespanol.com/2017/06/los-tecnicos-hacienda-advierten-ronaldo-podria-entrar-prision-cuatro-delitos-fiscales/


    *****

    Wer glaubt, dass einer der Promis in den Knast geht, der glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist....

    Da findet sich immer ein Rechtsverdreher, der die schwere Kindheit in die Waagschale wirft oder die seelischen Probleme nach dem Tod des geliebten Meerschweinchens und schon gibt es Freispruch.....
    Wenn ich alt bin, ziehe ich aufs Dorf und werde als der verrückte Opa bekannt, der in seinem Garten eine eigene Achterbahn errichtet hat, um die alle Kinder ihn beneiden, doch er lässt nur sein Hausschwein Rüdiger damit fahren

  • #2
    Zitat von "Achined" pid='6024' dateline='1497388186'
    Dem "Fußballgott" Ronaldo droht gesiebte Luft. 
    Die Finanzbehörden haben Untersuchungen eingeleitet wegen möglicher Steuerhinterziehung in Millionenhöhe durch Schlupflöcher in  Steuerparadiesen. 

    Sollte es zu einer Anklage kommen, drohen im schlimmsten Fall sieben Jahre Gefängnis, bei anderen Zahlenspielen eventuell auch nur 21 Monate, die auf Bewährung ausgesetzt werden. 

    Als mögliche Geldstrafe stehen 28 Millionen Euro im Raum. 

    Das Management von Ronaldo bestreitet jede Unregelmäßigkeit. 

    http://diariodeavisos.elespanol.com/2017/06/los-tecnicos-hacienda-advierten-ronaldo-podria-entrar-prision-cuatro-delitos-fiscales/


    *****

    Wer glaubt, dass einer der Promis in den Knast geht, der glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist....

    Da findet sich immer ein Rechtsverdreher, der die schwere Kindheit in die Waagschale wirft oder die seelischen Probleme nach dem Tod des geliebten Meerschweinchens und schon gibt es Freispruch.....

    Scheint bei "Fussball "Göttern" die Regel zu sein, obwohl mehr Geld als zum Leben zu benötigen, wollen Sie bei der Steuer "sparen"
     siehe Hoeneß

    https://de.wikipedia.org/wiki/Uli_Hoene%C3%9F

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    • #3
      Zitat von "Achined" pid='6024' dateline='1497388186'
      Dem "Fußballgott" Ronaldo droht gesiebte Luft. 
      Nichts gemacht? Und warum will er 14 Millionen hinterlegen?

      https://www.gmx.net/magazine/sport/fussball/international/steuerbetrug-cristiano-ronaldo-medien-gericht-147-millionen-euro-hinterlegen-32390620

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      • #4
        Nun hat er ja wohl angekündigt, bei Real Madrid zu kündigen, spricht auch nicht gerade für eine absolute Unschuld, wenn er nun abhaut aus einem Land, in dem eine Anklage droht.
        Wenn ich alt bin, ziehe ich aufs Dorf und werde als der verrückte Opa bekannt, der in seinem Garten eine eigene Achterbahn errichtet hat, um die alle Kinder ihn beneiden, doch er lässt nur sein Hausschwein Rüdiger damit fahren

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        • #5
          Zitat von "Achined" pid='6454' dateline='1498130190'
          Nun hat er ja wohl angekündigt, bei Real Madrid zu kündigen, spricht auch nicht gerade für eine absolute Unschuld, wenn er nun abhaut aus einem Land, in dem eine Anklage droht.
          Oder er ist einfach beleidigt, wenn er falsch angeschuldigt wurde. Auch das könnte ich verstehen. Wie würde sich jeder von uns fühlen, wenn man der Überzeugung ist, keine Steuern hinterzogen zu haben und dann vom Finanzamt öffentlich ans Kreuz genagelt zu werden.

          Was ich überhaupt nicht verstehen kann (und im Fall Höneß auch nicht verstehen konnte), wie solche internen und nicht öffentlichen Informationen an die Öffentlichkeit kommen. In meinem Jurastudium habe ich immer gelernt, dass es eine Unschuldsvermutung gibt. Irgendwie scheint das bei Prominenten nicht zu gelten. Ich persönlich finde das traurig und einen eklatanten Verstoß gegen Grundrechte.

          Jeder der gegen Gesetze verstößt sollte entsprechend bestraft werden. Da könnte es aber auch sein, wenn ein Beamter die Klappe nicht halten kann, muss er einen 8 stelligen Schadensersatz zahlen und/oder verliert seinen Job. Aber dieser Tätertyp, genauso wie die Typen die zu einer Staftat - Datendiebstahl - anstiften, werden geschützt und Ermittlungen gar nicht erst angestellt. Rechtsstaat heißt offensichtlich, dass nur dann ermittelt wird, wenn es dem Staat passt und nicht, wenn es im Gesetz steht.

          Am Beispiel Höneß kann man ja genau sehen - wenn man sich im Steuerrecht und dem Fall auskennt - dass es durchaus möglich ist, einer Steuerpflicht zu unterliegen, wenn man Verluste geniert und dass man das mit einer entsprechenden cleveren steuerlichen Gestaltung vermeiden könnte. Aber der Neid und Hass auf Höneß lässt viele einfach für die Tatsachen "erblinden". Dass das Steuergesetz das Höneß zum Verhängnis wurde, einfach nur idiotisch ist - dass hat sogar der ermittelnde Staatsanwalt in einem Interview zugegeben - wird dann gefließendlich überhört.

          Auch wird immer wieder verkannt, dass Steuerberater fast keine Haftung haben. Wenn also ein Sportler - man kann auch an Boris Becker oder Steffi Graf denken -  seinem Steuerberater vertraut, haftet bei Fehlern der Steuerberater nicht, der Sportler schon. Ein Schelm wer dabei Böses denkt. Welcher Sportler versteht schon die komplexen Steuergesetze und -regeln? Ich muss da immer an die Äußerung eines damaligen Bundesfinanzmisters auf einer DAtev Tagung denken: Kein Finanzbeamter kann die Vielzahl der steuerrechtlichen Regelungen korrekt anwenden. Darauf kam die Replik des Chef der Datev, auch kein Steuerberater kann dies. Hier fehlte nur der Satz, aber die Steuerpflichtigen haften im Zweifel sogar strafrechtlich, für die korrekte Anwendung. Das nenne ich mal Bürgernähe....
          live long and prosper

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          • #6
            Zitat von "ThomasHerzog" pid='6467' dateline='1498148438'


            Was ich überhaupt nicht verstehen kann (und im Fall Höneß auch nicht verstehen konnte), w
            warum machen dann so viele Gebrauch davon sich Einkünfte, wie hier für Bildrechte, in einem anderen Land auszahlen zu lassen?
            -
            Warum ist es auch für Multinationale Firmen möglich ihre Gewinne solange zu verschieben bis es in einem Land mit kleinem Steuersatz angekommen ist? ( und sei es nur durch Verträge mit sich selbst)

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            • #7
              Der Grund für die Konstruktion ist relativ einfach. Wenn man eine ausländische Gesellschaft gründet und dort Einnahmen generiert werden, dann müssen diese erst versteuert werden, wenn man sich diese auch ausbezahlen lässt. Ich glaube kaum, dass Ronaldo auf Einnahmen dieser Firmen für seinen Lebensunterhalt angewiesen ist. Damit generiert er eine Art Altersvorsorge. In Deutschland kommt ja noch hinzu, wenn diese Firmen Börsengeschäfte machen, werden Gewinne und Verluste daraus miteinander verrechnet - auch jahresübergreifend - das ist bei Privatpersonen anders (darüber ist Höneß "gestolpert"). Dass solche Konstruktionen Geld kosten und ob es sich rentiert ist eine andere Sache. Aber wenn zB. Ronaldo im Moment in Spanien lebt und dort 50 % Einkommenssteuer zahlt, er irgendwann in der Rente dann in einem Staat leben will, der nur 20 % Einkommenssteuer hat und sich dann die Gewinne seiner ausländischen GmbH dort auszahlen lässt, dann spart er mal 30 %. Das ist jetzt ein sehr vereinfachtes Rechenbeispiel, da es ja je nach Land auch für Gewinne von GmbHs eine Steuer gibt die teilweise extrem hoch ist, d.h. die Gewinne werden dann zweifach besteuert und wenn er Pech hat gibt es zwischen dem Land in dem die GmbH sitzt und seinem Wohnsitz kein Doppelbesteuerungsabkommen und die Gewinne werden ein drittes Mal besteuert.... Kishon hat das Prinzip des Staatsraubs durch Steuern in seinem Buch "Kishon für Steuerzahler" sehr gut beschrieben. Aber wenn  Ronalodo clever ist bzw. sein Steuerberater sich mit den steuerlichen Fallstricken gut auskennt, kann man mit den Konstruktionen auch Steuern vermeiden. 

              Warum ist das so? Nun jedes Land hat die Hoheit seine Steuern so zu gestalten wie es will. In Amerika ist das sogar bei den Bundesländern ähnlich wie bei uns in Europa mit den Staaten, d.h. jeder Bundesstaat regelt die Steuer wie er es will und dadurch stehen die Staaten in einem Konkurrenzverhältnis. In Deutschland ist das bei der Gewerbesteuer zwischen den Gemeinden genau so. Wer dieses Prinzip nicht aktzeptieren mag und immer gegen die Staaten wettert, die ein anderes Steuermodel haben, der wird entweder immer unzufrieden sein oder muss halt auf einen anderen Planeten auswandern, wo es solche unterschiedlichen Regeln nicht gibt. Hier auf diesem Globus ist das System nun mal so. Das meckern über diese Situation ist ungefähr genauso effektiv, wie mit der Faust gegen den Teide zu hauen weil er einem zu hoch ist ....

              Wenn es um die Ehrlichkeit der Steuerpflichtigen geht, muss ich immer an ein Urteil des BFH (Bundesfinanzhofs) denken: Wenn ein Steuerbeamter der gesetzlichen Verpflichtung auf eine korrekte Belehrung im Steuerstrafverfahren  nicht nachkommt, also den Steuerpflichtigen mit § 80 AO "erpresst" Informationen herauszugeben, obwohl dies falsch ist und ein Aussageverweigerungsrecht nach dem Steuergesetzen und der StPO beseht, dann dürfen diese Informationen - entgegen der sonst üblichen Praxis gegen den Steuerpflichtigen trotzdem verwendet werden. Rückwirkungsverbot im Strafrecht? Klar, aber nicht im Steuerrecht, d.h. man macht etwas vollkommen legals, dem Staat passt diese Regel nicht, er ändern rückwirkend das Gesetz und schon hat man eine Straftat begangen, obowhl zum Zeitpunkt der Tat die Handlung nicht strafbar war! Wie das in Spanien ist, weiß ich nicht, aber in Deutschland ist das defitiv so, dass die Steuerbehörden sich an keinerlei Spielregeln halten müssen. Aber das trifft ja immer nur die Wohlhabenden und Reichen, denen gehört es nicht besser ???? Fairness im Steuerrecht ist eine Mähr, da kann man genauso gut an den Weihnachtsmann (oder die Weihnachtsfrau ähm Christkind) glauben.
              live long and prosper

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