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Macromanie in Frankreich?

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  • Macromanie in Frankreich?

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreich-wahl-macromanie-a-1151577.html

    "Den Erfolg verdankt der Präsident vor allem sich selbst: Besonders in der Außenpolitik waren die ersten Monate des politischen Seiteneinsteigers fehlerfrei, räumen selbst seine Gegner ein.

    Mit Bravour bewältigte er die ersten Treffen von Nato- und EU-Partnern. Mit Charme umgarnte er Angela Merkel und mit ungewohnter Deutlichkeit beharrte er gegenüber Präsident Wladimir Putin auf Frankreichs Kritik an Russlands Agieren in der Ukraine und Syrien.
    .......

    Selbst die Extremen werden von Macrons Erfolg überrollt: Jean-Luc Mélenchon, Volkstribun der Bewegung "Das Frankreich der Aufsässigen", sieht sich zwar als Führer der linken Opposition im Parlament. Tatsächlich wäre es schon ein Erfolg, wenn seine Formation 15 Abgeordnete stellen könnte - damit hätte sie immerhin Fraktionsstatus.

    Ähnlich die Erwartungen des Front National (FN), geschwächt nach der Niederlage von Marine Le Pen bei der Präsidentenwahl. Die FN-Chefin tönt zwar, die Rechtsextremen könnten jene 40 Wahlkreise erobern, in denen Le Pen am 7. Mai vorne lag. Doch sie fallen vor allem mit ideologischen und personellen Querelen auf."

  • #2
    Auch Obama hat bei Beginn seiner Amtszeit reichlich Vorschusslorbeeren bekommen und wie sieht die Bilanz heute aus?

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    • #3
      Soweit ich das weiß, ist er immer noch der beliebteste Präsident in der US-Geschichte.

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      • #4
        Zitat von "Canarias" pid='5892' dateline='1497170750'
        Soweit ich das weiß, ist er immer noch der beliebteste Präsident in der US-Geschichte.
        Sicherlich ist auch Dir bekannt: zwischen beliebt und erfolgreich gibt es einen Unterschied?

        Welchen Erfolg kann zb. die Obama Regierung in Verbindung mit Hillery denn verbuchen?
        Denke mal an Lybien...........

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        • #5
          Brillant gescheitert

          Barack Obama hält in Chicago seine letzte große Rede als US-Präsident. Was bleibt von seiner Amtszeit? Sechs große Erfolge und sechs große Niederlagen.

          Weiterlesen

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          • #6
            Präsident der Bosse

            Es ist eine Begeisterung, die weit über das Übliche hinausgeht. Dutzende französische Unternehmer ziehen für Präsident Emmanuel Macron in den Parlamentswahlkampf.

            Warum bloß?
            Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

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            • #7
              Bisher gab es noch wenig Gelegenheit für Macron zu zeigen, was er draufhat.
              Alleine, der Beginn ist kein schlechter, besonders wenn ich an die Visage vom orangen Utan beim Händedruck denke.
              Wenn er und Merkel die EU zusammenhalten, ist mir das ebenfalls sehr recht.
              Aber: on vera .........

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              • #8

                Macron
                arbeitete ab 2005 als Finanzdirektor im öffentlichen Dienst bei der Inspection des Finances, einer einflussreichen Abteilung des Finanzministeriums.
                Nach seiner Tätigkeit im Finanzministerium arbeitete Macron im Pariser Institut Montaigne, einer wirtschaftsliberalen Denkfabrik.
                Er erhielt  2008, mit 31 Jahren, eine Position als Investmentbanker bei der Pariser Investmentbank Rothschild & Cie. Zwei Jahre später wurde er Partner (associé-gérant) bei Rothschild. Im Jahr 2012 begleitete Macron eine der größten Übernahmen des Jahres, den Kauf der Säuglingsnahrungssparte des US-Pharmakonzerns Pfizer durch den Nahrungsmittelkonzern Nestlé für 11,9 Milliarden US-Dollar.
                Als François Hollande im Mai 2012 die Präsidentschaftswahl gewann, gab Macron seine Stelle bei Rothschild auf, wechselte in den Präsidialstab und wurde Hollandes Berater für Wirtschafts- und Finanzpolitik. Zudem war er von Mai 2012 bis Juni 2014 als stellvertretender Generalsekretär des Präsidentenamtes im Élysée-Palast tätig.
                Macron steht für einen sozialdemokratischen Reformkurs. Er war es, der als wichtigster Wirtschaftsberater Hollandes federführend ein Reformpaket (Pacte de Responsabilité et Solidarité) entwarf, das unter anderem mit Steuererleichterungen für Unternehmen in Höhe von 30 bis 40 Milliarden Euro (binnen dreier Jahre) die stagnierende französische Wirtschaft ankurbeln sollte.
                Im Jahr 2014 forderte Macron von Deutschland ein Programm über 50 Milliarden Euro zur Belebung der Wirtschaft in der Eurozone.
                Insbesondere die Reformvorschläge von Macron waren umstritten und konnten nur per Notverordnung durchgesetzt werden.
                Macron galt zunächst als beliebtester Politiker im Kabinett Hollande. Dies änderte sich im Laufe des Jahres 2016, als bekannt wurde, dass Macron zu wenig Steuern gezahlt habe.


                Weiter Punkte, die Person Emmanuel Macron bereffend kann man hier nachlesen.


                Wieviele Gelegenheiten braucht der kritische Leser noch um sich ein Bild dieses instrumentalisierten Politikers zu machen?
                Wer noch etwas tiefer in die Thematik einsteigen möchte kann sich die wirtschaftlichen Daten Frankreichs und Deutschlands anschauen.
                Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

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                • #9
                  @kubde
                  "Wieviele Gelegenheiten braucht der kritische Leser noch um sich ein Bild dieses instrumentalisierten Politikers zu machen?"

                  Der unkritische und intellektuell völlig überforderte Leser - ich - kommt zu gegenteiligen Erkenntnisse.

                  Das wird dein Leben als Marsianer auf dem roten Planeten auch nicht weiter stören, da man ja dort schon mit dem Löffel der Weisheit im Mund geboren wird. 
                  Diese politische 24h Einflussnahme geht mir tierisch auf den Sack....
                  Rotlichtbestrahlung verursacht bei mir Übelkeit. Daher ziehe ich die Ignor-Reißleine. Träume weiter.
                  Je größer der Dachschaden, um so besser der Blick auf die Sterne.
                  Oben wach, unten dicht, mehr will ich nicht.

                  Das Schöne an Intelligenz: Jeder denkt, er besitzt genug davon.

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                  • #10
                    Interessant, wie hier auf einen sachlichen Beitrag geantwortet wird.
                    Dieser Umgangston erinnert mich ganz stark an das Gebaren von zwei Usern aus dem anderen Board.
                    Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

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                    • #11
                      @kubde, er war eben intellektuell überfordert, kann vorkommen und angeblich ließt er das sowieso nicht mehr. Was soll's.
                      [hr]
                      Ließt ??? Wieso stehen da plötzlich Wörter, die man nie geschrieben hat? Sch... Rechts- und Linksschreibkorrektur.

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                      • #12
                        Zitat von "Gerrit" pid='5933' dateline='1497205069'
                        @kubde, er war eben intellektuell überfordert, kann vorkommen und angeblich ließt er das sowieso nicht mehr. Was soll's.
                        Da bin ich doch sehr froh darüber denn es täte mir sehr leid um's Forum wenn aufgrund meiner Beiträge ein User gehen würde der sich zudem auch noch für die Bespaßung einbringt. Auf die Biite vom admin, doch nicht nur Links ohne Kommentar einzustellen antwortete es mit dem leicht verständliche "mir reicht's".

                        Aufgrund der derzeit stattfindenden Entwicklungen weltweit kann ich mit Schlagworten wie rechts, links, rot oder schwarz  leider nichts mehr anfangen. Wer vehement gegen die AFD wettert sollte sich doch zuerst einmal mit der Gründerzeit der Partei beschäftigen und aus welcher Partei die Gründungsmitglieder ausgetreten sind.
                        Weitaus wichtiger ist für mich derzeit das Thema "nutzlose Esser". Nachdem momentan viel über das durchaus nicht zu vernachlässigende Thema Tierschutz diskutiert wird hab' ich nach einem gemeinsamen Nenner für Tierschutz und Welthunger gesucht. Und ich wurde fündig.


                        Es gibt keinen Beitrag, den ich nicht mindestens einmal redigieren muß. Entweder ist der Text doppelt vorhanden oder der Link erscheint ein zweites Mal - der Erscheiningstermin der neue Seite mit dem von dir zu Verfügung gestellten Bild steht vor der Tür. Und damit auch ein hoffentlich zuverlässiger arbeitender Editor (nicht einer der mit steigender Erregung des Schreiberlings die Schriftgröße in den dreistelligen Punktebereich katapultiert).


                        [hr]


                        Alle Ergebnisse der ersten Wahlrunde im Überblick.

                        [attachment=663]

                        Die Wahlbeteiligung war ernüchternd.
                        Angehängte Dateien
                        Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

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                        • #13
                          Frankreich hat gewählt, hat Macron und seine neue Partei gewählt. Im Gegensatz zum UK endet es nicht in einem "hung parliament", gut für die "Grande Nation".

                          http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-06/emmanuel-macron-frankreich-parlamentswahl-la-republique-en-marche

                          "Macron siegt, siegt und siegt noch einmal – jetzt schon bei der dritten französischen Wahl innerhalb von sieben Wochen, den nationalen Parlamentswahlen. Was für ein Unterschied zu den Parlamentswahlen in Großbritannien, die ohne klares Ergebnis blieben! Frankreich erscheint nun auf den ersten Blick politisch geeint hinter einem neuen, charismatischen Präsidenten.

                          "Glauben Sie, dass Macron über Wasser laufen kann?", fragte die Moderatorin des öffentlichen französischen Fernsehens, Lea Salamé, einen Studiogast gleich nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen am Wahlabend. Der aber hatte keine Antwort. Als käme ganz Frankreich aus dem Staunen über seinen neuen Präsidenten immer noch nicht heraus."
                          [hr]
                          Als schlechte Verliererin zeigt sich die abgeschlagene Rechtsextreme Le Pen.

                          http://www.spiegel.de/politik/ausland/emmanuel-macron-siegt-bei-wahl-in-frankreich-der-durchmarche-a-1151647.html

                          "Weit hinter den Erwartungen bleibt auch der Front National zurück: So hatte Marine Le Pen nach ihrer gescheiterten Kandidatur für den Élysée versprochen, als Führerin der "stärksten Opposition der Nationalversammlung" aufzutreten. Die FN-Chefin hat zwar selbst Chancen, gewählt zu werden, aber ihre Partei kommt insgesamt auf nur 13 Prozent und verfügt damit nicht über die nötigen 15 Mandate für die Bildung einer Fraktion. Hinterher lamentierte sie über das vermeintlich ungerechte Wahlsystem."

                          Ist ja auch soooooooo ungerecht, wenn sie abschmiert und jemand anderes haushoch gewinnt, da MUSS ja das Wahlsystem Schuld haben, denn an ihr und ihren Lügen KANN es ja nicht gelegen haben.
                          Sicherlich gelten diese ungerechten Wahlregeln auch nur für sie und nicht für alle anderen Parteien auch - oder etwa nicht?

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