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Straßenbahn ganz ohne Schienen

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    Mal ein ganz neuer Ansatz für den ÖPNV:

    http://www.spiegel.de/video/china-strassenbahn-auf-virtuellen-schienen-video-1773574.html

    "Ein chinesischer Zughersteller stellt eine Tram vor, die auf Gummireifen fährt und ohne herkömmliche Gleise auskommt - dafür mit Elektroantrieb, Batterie und angeblich autonom."

  • #2
    Tja, so langsam ist der Zug abgefahren für die Europäischen Schnarchnasen, Vorsprung durch Technik findet man nun in Asien.
    Die Chinesen sind ja auch Weltführer bei Akku-Entwicklung, da sind ganze Unis in der Forschung tätig.
    Wenn ich alt bin, ziehe ich aufs Dorf und werde als der verrückte Opa bekannt, der in seinem Garten eine eigene Achterbahn errichtet hat, um die alle Kinder ihn beneiden, doch er lässt nur sein Hausschwein Rüdiger damit fahren

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    • #3
      Bei uns macht ja jede technische Neuerung erstmal Angst und ruft die ganzen Bedenkenträger auf den Plan, die dann unendlich betroffen schauen und auf Teufel komm raus Probleme und Untergangsszenarien aufmalen.

      In China fahren schon seit Jahren viele, viele Elektroroller und -autos durch die Straßen. Die sind total geräuschlos, da muss man echt neu lernen aufzupassen, wenn man über die Straße geht.
      Wenn man sich das mal zu Ende denkt, würde eine komplette Elektromobilität den Immobilienmarkt total auf den Kopf stellen.
      Die ganzen Bereiche der Innenstädte, die jetzt verqualmt und zugedröhnt werden, sind die Toplagen von morgen.
      Kein Lärm, keine Abgase, ein Traum und alles direkt vor der Türe.
      Die "ruhigen" Randlagen werden unattraktiver, weil sie logistisch schlechter liegen als direkte Innenstadt.

      Ob das Ganze nun in Summe besser ist für die Umwelt kann ich nicht beurteilen.
      Aber ein direkter Gewinn für die Menschen, die dort leben ist es allemal.

      Hier in D haben die großen Konzerne das Thema quasi fast schon verpennt.
      Tesla ist für viele heute DAS Traumauto, kein Daimler mehr.

      Für den Wirtschaftsstandort D ist es aber auch ein zweischneidiges Schwert, denn für die Produktion von E-Autos braucht es nur einen Bruchteil der KFZ-Teile und somit auch der Arbeitnehmer.
      Das würde dann auch die gesamte Zulieferkette betreffen und das sind in Summe Millionen von Arbeitsplätzen.

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      • #4
        Zitat von "Canarias" pid='5910' dateline='1497178875'
        Für den Wirtschaftsstandort D ist es aber auch ein zweischneidiges Schwert, denn für die Produktion von E-Autos braucht es nur einen Bruchteil der KFZ-Teile und somitauch der Arbeitnehmer.
        Das würde dann auch die gesamte Zulieferkette betreffen und das sind in Summe Millionen von Arbeitsplätzen.
        Richtige Analyse. Aber: Was tun? Diese Branche langfristig aufrechthalten, kanns ja wohl nicht sein. Und alle ins Armenhaus schicken, sicher auch nicht. Anders teilen?

        Ich werde die Probleme dieser Welt sicher nicht mehr lösen und ich hab jeden Tag weniger Lust, mir darüber Gedanken zu machen, gerade wenn ich die Wurschtigkeit vieler derer sehe, die es eigentlich viel stärker angeht.
        Warum hassen Sozialisten die Fitness-Studios? Weil sich harte Arbeit auszahlt und sich Erfolge nicht umverteilen lassen....

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        • #5
          Zitat von "Achined" pid='5895' dateline='1497172757'
          Tja, so langsam ist der Zug abgefahren für die Europäischen Schnarchnasen, Vorsprung durch Technik findet man nun in Asien.
          Die Chinesen sind ja auch Weltführer bei Akku-Entwicklung, da sind ganze Unis in der Forschung tätig.
          Forschen die dann auch daran, wie man die ausgedienten Akkus sinnvoll und umweltverträglich entsorgt?
          An der Realisierung des Ladestationennetzes wird ja auch schon seit längerem herumlaboriert. Ob man sich da wohl noch über ein einheitliches System einigen kann?

          Atomstrom, noch vor nicht allzulanger Zeit vollmundig von der Politik, Hand in Hand mit der Industrie, als die zukunftsträchtige, saubere und sichere Energie dem Steuerzahler verkauft. Wer bezahlt nun die Entsorgung? Heute macht man Geschäfte mitden alternativen Energien. Eine neue Sackgasse, die immense Summen von Steuergeldern wieder in die altbekannten Kanäle umleitet.

          Solange es keine Kunden für die Elektromobilität gibt werden diese Fahrzeuge auch nicht in der nötigen Stückzahl hergestellt. Bleibt die Frage offen: Wenn es für die Produktion von E-Autos nur einen Bruchteil der KFZ-Teile braucht, warum sind sie dann so teuer?
          Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

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          • #6
            http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/china-will-weltmarktfuehrer-bei-erneuerbaren-energien-werden-a-1128807.html

            http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/china-investiert-343-milliarden-euro-bis-2020-in-oekostrom-und-atomkraft-a-1128741.html
            Wenn ich alt bin, ziehe ich aufs Dorf und werde als der verrückte Opa bekannt, der in seinem Garten eine eigene Achterbahn errichtet hat, um die alle Kinder ihn beneiden, doch er lässt nur sein Hausschwein Rüdiger damit fahren

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            • #7
              1845 als mein Urgrossvater geboren wurde, transportierte in England die „Stockton and Darlington Railway“ Güter auf Schienen und setzte dafür Dampflokomotiven ein.

              1877 im Jahr Geburt meines Grossvaters, hatte Bismarck bereits eine Reichseisenbahnbehörde geschaffen um die Verstaatlichung der zahlreichen privaten Eisenbahngesellschaften voranzutreiben. In Berlin fuhr eine Pferdebahn vom Brandenburger Tor nach Charlottenburg und das Generalpostamt und das Generaltelegrafenamt wurden per Telefon verbunden, es war der Beginn der Telefonie in Deutschland.

              1916 bei der Geburt meines Vaters fuhr die Strassenbahn elektrisch und die ersten Kraftomnibusse die bereits in Berlin fuhren, waren beschlagnahmt und im Kriegseinsatz. Carl Benz hatte das Automobil erfunden und der Verbrennungsmotor seinen Siegeszug angetreten.

              1949 bei meiner Geburt liefen die Kraftfahrzeuge längst, oder wieder vom Band. die Telefone waren fast eine Selbstverständlichkeit, ebenso der Rundfunk. Erste Fernsehbilder sind schon übertragen worden. Das erste „Elektronengehirn“ basierte noch auf Röhren. Raketen waren in die Luft geschickt und Atombomben geworfen worden.

              Vor diesem Hintergrund kann ich mir jede technische Entwicklung vorstellen. Nur ob es auch so kommt nicht, denn rückblickend betrachtet, hat sich jede Technik anders entwickelt, als man sich es ursprünglich geplant hatte: Die Dampfmaschine diente als Antrieb für Werkzeuge, die Dampflokomotiven sollten Kohle transportieren, das Automobil war eine pferdelose Kutsche.

              Bezogen die aktuelle Entwicklung der Elektromobilität, wird meiner Meinung nach, auch zu kurz gedacht. Allgemein wird befürchtet, der Elektromotor wird den Verbrennungsmotor ersetzten. Nein das wird er nicht, ich bin überzeugt es wird in Zukunft keine Automobile mehr geben, sowenig wie es heute noch eine nennenswerte Zahl von Pferdekutschen gibt.

              Intelligente miteinander vernetze Verkehrssysteme werden den Individualverkehr ersetzen. Ja ersetzen müssen. Es ist völlig unsinnig mehr und mehr Stehzeuge zu produzieren, die die Strassen verstopfen und die nur wenige Stunden am Tag genutzt werden. Die Automobilhersteller, auch wenn es dann nicht mehr die klassischen sind, verwandeln sich in Dienstleister, die Mobilität verkaufen. Wenn man genau hinhört, hat dieser Prozess schon in den Denkfabriken von Google, Uber und Apple begonnen.

              Ich bleibe neugierig.

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              • #8
                Gute Artikel, Achined !!
                Die tun was, das ist die Zukunft.
                Hoffentlich machen wir es auch.
                Die USA haben sich selber ins Knie "gefügt".


                [hr]
                Zitat von "Gerrit" pid='5923' dateline='1497191575'
                Intelligente miteinander vernetze Verkehrssysteme werden den Individualverkehr ersetzen. Ja ersetzen müssen. Es ist völlig unsinnig mehr und mehr Stehzeuge zu produzieren, die die Strassen verstopfen und die nur wenige Stunden am Tag genutzt werden. Die Automobilhersteller, auch wenn es dann nicht mehr die klassischen sind, verwandeln sich in Dienstleister, die Mobilität verkaufen. Wenn man genau hinhört, hat dieser Prozess schon in den Denkfabriken von Google, Uber und Apple
                Das wäre echt wünschenswert, auch ein guter Ansatz.

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                • #9
                  Zitat von "kubde" pid='5918' dateline='1497187699'
                  Forschen die dann auch daran, wie man die ausgedienten Akkus sinnvoll und umweltverträglich entsorgt?
                  An der Realisierung des Ladestationennetzes wird ja auch schon seit längerem herumlaboriert. Ob man sich da wohl noch über ein einheitliches System einigen kann?
                  Solange es keine Kunden für die Elektromobilität gibt werden diese Fahrzeuge auch nicht in der nötigen Stückzahl hergestellt. Bleibt die Frage offen: Wenn es für die Produktion von E-Autos nur einen Bruchteil der KFZ-Teile braucht, warum sind sie dann so teuer?
                  Als Beispiel nehme ich Tesla.

                  Tesla denkt erstmal nicht daran, die Akkus zu versorgen, nach ca. 10 Jahren werden die Akkus aus den Fahrzeugen aufbereitet und in lokalen Stromspeichern weiterverwendet.

                  Weltweit wurde und wird ein Netz von Ladestationen aufgebaut. Nur in Deutschland könnten diese wieder verboten werden, da sie nicht der  geplanten Norm entsprechen.

                  Es gibt die Kunden, die bereit sind, die von Tesla aufgerufenen Preise zu zahlen. Wer über 100.000 $ für einen Audi, BMW oder Porsche hinlegt, hat auch das Geld für einen Tesla. Der Imagefaktor ist inzwischen höher und es wird im eigenen Haus via Tesla Energy, "getankt".

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                  • #10
                    Stimmt, das Image von Tesla stimmt, gerade erst irgendwo im Netz eine Liste gelesen, "Welcher Milionär fährt was?", da waren in den Top Ten bestimmt sechs oder mehr Teslas.
                    Einzig bei den Fußballstars zählen noch Ferrari und Co.....

                    Bei unserer Woche in London war auffällig, wie viele Tesla da rumfuhren, es gibt in England wohl auch ein recht gutes Netz mit "Tesla-Tankstellen", in unserem Hotel auf dem Parkplatz (an einer Autobahn während eines Trips nach Statford) waren auch 8 Säulen und in der Zeit unseres Aufenthalts stand dort alle Naselang ein Tesla.
                    Wenn ich alt bin, ziehe ich aufs Dorf und werde als der verrückte Opa bekannt, der in seinem Garten eine eigene Achterbahn errichtet hat, um die alle Kinder ihn beneiden, doch er lässt nur sein Hausschwein Rüdiger damit fahren

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                    • #11
                      "Hoffentlich machen wir es auch."

                      Kein Problem. Soitec und CEA Leti, Frankreich, sowie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg haben die Zelle gemeinsam entwickelt.

                      Solarzelle mit 46% Wirkungsgrad – neuer Weltrekord
                      Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

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                      • #12
                        ... Siemens wird x-Millionen Steuergelder bekommen, diese Zelle zur Produktionsreife zu bringen und die Chinesen werden sie bauen.

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