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Gestrige Wahlen zum spanischen Parlament

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    So, das haben PSOE und Podemos nun davon, dass sie nicht zueinander gefunden bzw. gezockt haben und es deshalb schon wieder Wahlen gab: Insbesondere deren Wähler hatten keine Lust mehr, noch einmal zur Urne zu laufen, und zudem hat sich die Parteienlandschaft weiter zersplittert. Macht es nicht einfacher, ein regierungsfähiges Konstrukt zu basteln.

    Zwar liegt die PSOE mit 28% weiterhin vorne (aber hinter den Nichtwählern mit 30,13%) , allerdings haben die PP (20,82%) und vor allem die rechtsextreme VOX (15,09%) gepunktet, letztere sogar auf den Kanaren. Ciudadanos ist der große Wahlverlierer.

    Einen m.E. guten Artikel zur gestrigen Parlamentswahl gibt es hier
    https://www.dw.com/de/politische-kri...ich/a-51195490

    Und hier geht‘s zur interaktiven Karte mit den detaillierten Wahlergebnissen:
    https://elpais.com/politica/2019/11/...66_570919.html




  • #2
    Vox hat bei uns aus dem Stand heraus 10% bekommen, letztes Jahr lagen die noch bei 0,x%:dash2:
    Neue Ultraschall-Zahnbürste benutzt. Jetzt 127 Fledermäuse und einen Batman im Badezimmer.

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    • #3
      132 Millionen hat diese scheiß Wahl gekostet. Damit hätte man besseres tun können, als den Rechten den Steigbügel zu halten.

      .....Schuld daran hat nur die SPD... (da war ein Notenschlüssel, wird nicht dar gestellt.)

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      • #4
        ..und nun möchten PSOE und Podemos plötzlich koalieren. Wären sie früher auf diese Idee gekommen, hätten sie die Mehrheit gehabt. Die haben sie verzockt.

        In der Familie einer guten Freundin haben einige Vox gewählt. Begründung: Sie erhoffen sich das Ende der Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens durch ein zentralistisches Regieren mit eiserner Hand oder so ähnlich ... :dash2:

        PS: Bis zum 20.11. können sie ja schon mal das Singen üben :
        https://www.youtube.com/watch?v=rYUwxPOLEIQ
        Zuletzt geändert von aurora; 12.11.2019, 13:51.

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        • #5
          Es gibt sicher auch einige Parallelen zu Deutschland, aber auch einige Spezifika, etwa, dass es keine Erfahrungen mit Koalitionsregierungen gibt. Man könnte viel zu dem Thema sagen, aber man kann es auch bleiben lassen.

          In Deutschland jedenfalls wäre es an der Zeit, von Politikern eine Mindestqualifikation zu fordern, damit nicht so viele geistige Tiefflieger, die in der freien Wirtschaft gnadenlos verloren wären, ihr finanzielles Heil in der Politik suchen und dort soviel Kohle bekommen,, wie sie sicher nirgendwo anders bekommen würden. Und die Creme de la Creme geht dann noch geschlossen in die Europapolitik. Das kann man wirklich kaum noch mit ansehen, ebensowenig wie die BPK´s, eigentlich eine Frechheit, was dort geboten wird.

          Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die Tage der Parteipolitik in absehbarer Zeit gezählt sein werden. Wenn nahezu jeder mit jedem koalieren kann, nur um eine Mehrheit zu bekommen, dann muss man wohl konstatieren, dass man besser kluge Köpfe als kaputte Parteien wählen können müsste.

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          • #6
            ja, diverse Spezifika sogar. Es gibt wohl noch zu viele Erinnerungen und Erinnernde an den Bürgerkrieg und an die Diktatur Francos. Finde ich alles sehr kompliziert, zumal es der "Pakt des Schweigens" Außenstehenden besonders schwer macht, die interne Grammatik der spanischen Politik zu studieren und zu verstehen. Erschwerend kommt hinzu, dass in politischen Talkshows (..und nicht nur dort :biggrin:) die Teilnehmer gerne munter durcheinander reden und dabei immer lauter werden.

            Hier ist m.E. eine gute Zusammenfassung des historischen Hintergrunds:
            https://www.tagesspiegel.de/politik/.../13950042.html

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