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Grundbuch und Kataster in Spanien, eine unheilvolle Beziehung

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von ElkeS Beitrag anzeigen
    Das Untergeschoss ist bei uns nur ca. halb so gross wie das OG..
    Solche Bauten wirken auf Studenten des 1. Semesters des Bauingenieurwesens möglicherweise Suspekt...:biggrin:


    Ist irgendwie so eine intuitiv/reflexartige Abwehrhaltung. Ungefähr so wie bei den Triebwerken der Boeing Max, an der derzeit diverse ökonomische Probleme der von den in den Unternehmen zumeist dominanten betriebswirtschaftlichen Fraktion...jetzt hab ich mich grammatikalisch verhaspelt. Mist...

    Vielleicht versuche ich es morgen noch mal.

    Zuletzt geändert von SanLorenzo5; 04.09.2019, 00:42.

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  • aurora
    antwortet
    Zitat von ElkeS Beitrag anzeigen
    Ich denke, wir haben gemacht, was verhältnismäßig war. Ich wüsste auch nicht, was wir sonst noch hätten tun sollen.
    Gute Einstellung. An Rechtsgrundlagen und Rechtssicherheiten werden sich die zahlreichen Experten (?) hier wohl noch Jahrzehnte die Zähne ausbeißen. Also lautet die Devise: Zurücktreten und zugucken. :biggrin:

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  • ElkeS
    antwortet
    Wir werden es spätestens dann feststellen, wenn jemand die FeWo überprüft, denn wir haben sie angemeldet. Vielleicht aber auch dann nicht, denn irgendwie kommt es mir so vor, als weiß der eine nicht, was der andere macht hier. :biggrin:

    Ich denke, wir haben gemacht, was verhältnismäßig war. Ich wüsste auch nicht, was wir sonst noch hätten tun sollen.

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  • aurora
    antwortet
    Eine Vermessung - und dass die Pläne dann beim Notar Bestandteil des Kaufvertrags wurden - bedeutet zunächst noch keine Legalisierung oder Legalität. Ist aber eigentlich regelmäßig egal. Man muss sich einfach nur daran gewöhnen :biggrin:

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  • ElkeS
    antwortet
    Die haben das komplette Haus vermessen, nicht nur die "Garage". Ich frage mich auch, was die damals für Vorteile gehabt haben, diese Wohnung als Garage zu melden. Das war ja von vornherein eine Wohnung.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Ein Tausender für die Vermessung einer Garage? Öff....naja, man kann sich ja mal ein Angebot einholen.

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  • Achined
    kommentierte die Antwort eines Gastes.
    Alberto Pineda Fleitas ist unser Architekt gewesen, der hat sich echt ein Bein ausgerissen für uns....

    [email protected]

  • ElkeS
    antwortet
    Da gibt es anerkannte Architekten, die so etwas machen. Für uns war es Bedingung für den Hauskauf, die "Garage" zu legalisieren. Wenn das nicht geklappt hätte, wäre der Kauf zu diesem Preis nicht über die Bühne gegangen. Ich kann dir nicht genau sagen, was das gekostet hat. Einen guten Tausender habe ich noch im Hinterkopf, ohne Gewähr.

    Beim Notar wurde dann zuerst die Garage zur Wohnung (mit der Begündung, dass das die letzen 20 Jahre eine Wohnung war und damit mittlerweile legal, oder so ähnlich) im Anschluss ging der Kauf über die Bühne. Ich hoffe, damit ist alles in Ordnung.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Wer misst misst ja im allgemeinen Mist. Nicht anders bei diesem Thema.

    Um Pläne von anno dazumal einem Update zu unterziehen, wieviel muss man denn dafür hinblättern und vor allem WER kann das mit entsprechender amtlicher Anerkennung auch vernünftig durchführen? Im Telefonbuch stehen ja viele, aber hat da jemand schon entsprechende Erfahrungen?

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  • hogerwil
    antwortet
    Spanisch Balkan!

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  • aurora
    antwortet
    @Elke: Da habt Ihr aber Glück gehabt, dass die Garage usw. dem Bebauungsplan entsprachen und nun als Wohnung "durchgingen". Ist i.d.R. nicht so. Aber seid Ihr sicher, dass tatsächlich alles nun "legal" ist? Wenn hier ein Architekt Pläne aktualisiert und einreicht, heißt das noch lange nicht, dass nun alles wirklich "legal" ist. Überhaupt sind hier die Funktionen und Arbeitsweisen von Architekten, Anwälten und Notaren recht gewöhnungsbedürftig.

    @Achined: Ist ja aber auch sehr kompliziert hier, weil es früher halt sehr direkt zuging. In unserem Kaufvertrag sind die Grundstücksgrenzen beschrieben mit

    Norden: Erben von Eloy soundso, Osten: Erben von Antonio soundso, usw.

    Anwälte stürzen sich bei der Abwicklung eines Verkaufs aufs Registro und die Escritura (Kaufvertrag), die Gemeinde und Architekten auf das Catastro - und Verkäufer bzw. Makler auf das offensichtliche Grundstück mit den bebauten Teilen drauf – als ein nicht näher definiertes Bundle sozusagen. Da ist bisweilen nichts miteinander verzahnt.

    Bei uns ergaben die aktualisierten Katasterdaten, dass - zumindest laut Kataster - zu unserem Grundstück noch ein Teil des Nachbargrundstücks inklusive des Nachbarhauses gehörten. Wurde dann korrigiert, weil es eigentlich klar war, dass das nicht sein konnte und wir uns mit dem Nachbarn auf eine Grenze geeinigt haben.

    Ganz blöd ist es hier in den Fällen, in denen keiner wirklich weiß, wer die Eigentümer der Nachbargrundstücke sind, mit denen sich geeinigt werden muss. Denn die "Erben von Eloy usw.“ leben bisweilen incognito auf Kuba, in Venezuela, Argentinien oder sonstwo.

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  • ElkeS
    antwortet
    Wir haben in einem Aufwasch mit dem Kauf eine Grundbuchänderung machen lassen, da auch das alles nicht gestimmt hat. Das untere Stockwerk war als Garage deklariert. In diese "Garage" kommt man allerdings ausschließlich über eine ca. 20-stufige Außentreppe. :prankster2:

    Da wir wahrscheinlich Probleme bekommen hätten, eine "Garage" als FeWo an Touristen zu vermieten, mussten die Vorbesitzer vor dem Notartermin einen Architekten beauftragen, das Haus neu zu vermessen. Jetzt ist das Ganze offiziell eine Wohnung, war gar kein Problem.

    Die Vorbesitzer sind Canarios, ich glaube denen war alles wurst.

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  • Achined
    antwortet
    Die Pläne, die unser Architekt über das Grundstück in Arona erstellt hat, waren dank aufwendigem GPS doch schon extrem genau, auch das Haus wurde von ihm mit einem Laser genau vermessen, da sollten die Maße überall gestimmt haben.
    Aber zuvor war das vom Verkäufer der Parzelle doch arg "Bäuerlich" gehandhabt worden, mit Handschlag und "so ungefähr xx m2"
    Keiner unserer Kanarischen Nachbarn hat Papiere über Grundstück oder Haus, der Verkäufer unserer Parzelle war richtig angepisst, aber richtig, als er von unseren Plänen der endgültigen Legalisierung erfuhr, wahrscheinlich, weil er alle seine Käufer derbe übers Ohr gehauen hatte, ein Familienmitglied von ihm arbeitete eine Zeitlang im Catastro, da sind dann auf einmal alte Pläne verschwunden, keiner wusste angeblich, wo die geblieben sind, die unsere Architekt gut hätte nutzen können.

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  • aurora
    antwortet
    Zitat von ElkeS Beitrag anzeigen
    Das Untergeschoss ist bei uns nur ca. halb so gross wie das OG.
    Ach das macht nix - ist hier normal. Bei uns hat die Gemeinde irgendwann mal einen Architekten losgeschickt. Der turnte dann plötzlich auch auf unserem Dach herum, ohne sich vorher anzumelden. Dazu benutzte er unsere Leiter, die bei uns auf dem Grundstück lag :music2:. Ich war alleine zu Hause und bin doch ziemlich erschrocken, als ich ihn sah. Auf meine Frage, was er denn da oben machen würde, antwortete er: Messen! Die Gemeinde habe ihn geschickt; er würde jetzt überall auf die Dächer steigen. Ach so - alles klar :biggrin: ... ?! Na denn ...

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  • ElkeS
    antwortet
    Jetzt sehe ich so einiges klarer.

    Wir müssen zusehen, dass wir den Katastereintag ändern lassen. Das Untergeschoss ist bei uns nur ca. halb so gross wie das OG. Das Katasteramt hat die Wohnung im OG (zu gross) geschätzt, und gesehen, dass es noch ein UG gibt. Dieses dann gleich groß eingeschätzt wie das OG. Alles in allem haben sie uns die Gesamtwohnfläche beinahe verdoppelt.

    Ich frage mich, warum die Vorbesitzer da nichts unternommen haben. Das macht ca. 100 € Steuer im Jahr aus.

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