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Immer noch 16.000 Telefonkabinen in Spanien

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  • Immer noch 16.000 Telefonkabinen in Spanien

    Die Kabinen gehören seit mehr als fünfzig Jahren zu unserm Leben dazu, aber nach und nach sind sie in Vergessenheit geraten und verschwinden von öffentlichen Plätzen. Dennoch gibt es nach Angaben von Telefónica in Spanien immer noch etwa 16.000 Kabinen, ein ziemlich niedriger Wert im Vergleich zu den 55.000 öffentlichen Telefonen von 1999. Die meisten von ihnen, obwohl sie nie benutzt wurden, funktionieren perfekt.

    Telefonica ist weiterhin für die Wartung verantwortlich, nachdem die spanische Regierung den spanischen Betreiber Ende 2018 entgegen aller Erwartungen erneut "gezwungen" hat, diesen Dienst weiter anzubieten. Die Nettokosten dieser Kabinen belaufen sich für Telefónica auf rund 4,52 Millionen Euro pro Jahr, obwohl, wie die EFE berichtet, derzeit weniger als ein durchschnittlicher Anruf pro Tag von ihnen getätigt wird.

    Die Hälfte der Kabinen wird nie genutzt.

    Angesichts ihrer geringen Nutzung (vor allem aufgrund der Verbreitung von Smartphones) hatte CNMC die Regierung wiederholt aufgefordert, die Wartung von Telefonzellen und -verzeichnissen als Teil des universellen Telekommunikationsdienstes zu überdenken. Es gab alle Anzeichen dafür, dass die Regierung sie nach mehreren Verlängerungen in diesem Jahr endgültig auslassen würde, aber am Ende war dies nicht der Fall.

    Am 28. Dezember verabschiedete die Regierung ein königliches Dekret, das zwar Verzeichnisse und Auskunftsdienste von der Liste der universellen gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen ausschloss, aber nicht mit Kabinen gleichzusetzen war. Da die letzte Ausschreibung zur Übernahme der Wartung ungültig war, entschied sich die Exekutive für den spanischen Betreiber, diesen Service für mindestens ein weiteres Jahr anzubieten.

    Von den 16.000 Ständen in Spanien wird etwa die Hälfte nie genutzt und fast zwei Drittel sind vor Jahren nicht mehr profitabel.

    Derzeit ist das Unternehmen verpflichtet, mindestens eine Kabine pro Gemeinde mit eintausend oder mehr Einwohnern zu unterhalten, unabhängig davon, ob sie ein Defizit erwirtschaften oder nicht. Auf diese Weise finden wir in Spanien nicht weniger als 16.000 Kabinen, von denen die Hälfte nie genutzt wird und 12.000 schon vor vielen Jahren nicht mehr rentabel waren. Tatsächlich wird geschätzt, dass es für Telefónica Nettokosten von rund 4,52 Millionen Euro pro Jahr verursacht, von denen sie mehr als 3 Millionen Euro verliert.

    Diese Zahlen sind umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass laut Quellen von Telefónica bis EFE im Durchschnitt weniger als ein Anruf pro Tag von einer Kabine im ganzen Land aus erfolgt. Wir haben es also mit einem Dienst zu tun, der eindeutig defizitär und unbrauchbar ist, den der spanische Betreiber jedoch bis heute beibehalten muss.

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  • #2
    Irgendwie blicke ich da nicht mehr durch: Ich dachte immer, der Firmenname Telefónica sei durch Móvistar ersetzt worden. Die Kabinen scheinen aber noch unter Telefónica zu firmieren. Na egal: Ob der Laden nun Telefónica oder Movistar heißt, ändert nichts am grottenschlechten Service und an der Tarifstruktur: Beides ist nichts anderes als Kundenverarschung pur.

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