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Erfassung von Arbeitszeiten bei Mitarbeitern.

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  • Erfassung von Arbeitszeiten bei Mitarbeitern.

    Vielleicht für den ein oder anderen spannend...

    Ab dem 12 Mai 2019 die Plicht endgültig und laut Artikel 34 des spanischen Arbeitnehmerstatus in Kraft treten. Diese Pflicht bezieht alle Arbeitnehmer, unabhängig von der geleisteten Arbeitszeit.

    In dieser Auflistung sollen täglich die Anfangszeiten, Endzeiten und alle Zeiten, in denen der Arbeitnehmer dem Arbeitsplatz verlässt oder betritt (externe Verwaltung, längere Ruhezeiten, Besprechungen, Kundenbesuche, usw.) der Arbeitsstunden des Tages eingetragen werden.

    Nach den letzten Angaben von der Arbeitsaufsichtsbehörde bitte beachten Sie Folgendes:
    • Zum Beispiel, ein Arbeitnehmer beginnt seinen Arbeitstag um 08:00 Uhr und um 12:00 Uhr findet eine Arbeitsaufsicht statt. Zu diesem Zeitpunkt soll die Anfangszeit des Arbeitnehmers in der Auflistung bereits eingetragen sein und als Bestätigung, die Unterschrift des Arbeitnehmers. Wenn die Zeiten und die Unterschriften des Arbeitnehmers nicht vorliegen, könnte die ganze Auflistung für ungültig erklärt werden, mit allen unerfreulichen Folgen, die dies mit sich bringt. Das bedeutet, sobald der Arbeitstag begonnen hat, soll die Anfangszeit und die Unterschrift eingetragen sein und am Ende des Tages mindestens die Anfangszeit und Endzeiten mit jeweiligen Unterschriften.
    • In der Auflistungen sollen auch alle Uhrzeiten, in denen der Arbeitnehmer den Arbeitsplatz verlässt oder betritt, wie zum Beispiel externe Verwaltung, längere Ruhezeiten, Besprechungen, Kundenbesuche, usw.

    Am Ende des Monats soll die Auflistung von beiden Parteien unterschrieben werden (unten) und der Arbeitnehmer soll eine Kopie erhalten. Der Arbeitgeber soll die Auflistungen vier Jahre aufbewahren und die Auflistungen sollen für die Arbeitsaufsicht jederzeit zur Verfügung stehen.

  • #2
    Theoretisch eine vernünftige Sache, zumal Arbeitszeitgesetze und -regelungen hier in vielen Betrieben so ziemlich ignoriert werden. Blöderweise werden i.d.R. nur jene Unternehmen/Firmen/Betriebe kontrolliert, die i.w.S. "angemeldet" sind. Wichtiger wäre m.E., zunächst die vielen illegalen Betriebe und schwarz Arbeitenden aufzuspüren und sie dabei zu unterstützen, legal zu laborieren (...anstatt immer nur horrende Strafzahlungen zu verlangen).

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    • #3
      An sich eine gute Sache. Nur was uns als kleinem Betrieb teilweise an Arbeitnehmerschutzmaßnahmen aufgebrummt wurde, geht auf keine Kuhhaut mehr. (Bürotätigkeit)

      Ich habe hier vor meinem Fenster eine Baustelle.

      - Keine Absturzsicherungen
      - Keine Sicherheitsschuhe
      - Kein Helm
      - Kein Atemschutz bei Schleifarbeiten
      - Arbeiten an gesetzlichen Feiertagen
      - und noch tausend andere Dinge...


      Juckt original kein Schwein

      Aber bei uns....ja da geht es vorwärts...


      "Oh die Lampe steht im falschen Winkel"
      "Der Stuhl hat keine Lendenscheißdreckstütze"
      "Der Tisch ist 2cm zu hoch!
      "Alle 20 Meter Feuerlöscher"
      "Pausenraum"
      "Ist denn überhaupt die Stromverkabelung lizensiert?"
      "Wo sind die gratis Getränke?"


      UFFF!!!!!!!:scare:

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      • #4
        Das geht doch zu weit !

        Es kommt noch bald, daß ein Autonomer als sein eigener Angestellter figuriert und sich die laborale Anwesenheit erst datumsgerecht eintragen und dann auch gegenbestätigen muss.

        Wer wird dann diese ganzen Listen prüfen können ?
        Hoy no me puedo levantar, me tiemblan las piernas y me siento fatal.
        ¡ Mañana lo intentaré otra vez, lo prometo !

        ( Y me sigue costando ! )

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        • #5
          Zitat von Patrick Beitrag anzeigen
          Ich habe hier vor meinem Fenster eine Baustelle.
          Uff ja, das Thema Sicherheit und auch Sauberkeit am Arbeitsplatz ist insbesondere auf den Baustellen noch nicht angekommen. Auch wegen mangelnder Ausbildung. Und das, obwohl es seit Jahren Pflicht ist, einen Sicherheitsbeauftragten auf den Baustellen zu benennen. Kostet zusätzlich. Benannt wird dann auch irgend jemand; das war es dann auch. Wir haben mehrere Bauvorhaben begleitet; die Sicherheitsbeauftragten haben wir dort nie gesehen.

          @Torre: Die Arbeitszeiterfassung geht nicht zu weit: Wer Mitarbeiter hat, muss (zumindest theoretisch) doch eh die Arbeitszeiten erfassen. Dann müssen die Zettel halt 4 Jahre aufbewahrt werden. Bei uns schlummern noch viel ältere Unterlagen in den Akten. Betriebe, die das nicht tun, laborieren häufig auf Kosten der Mitarbeiter. Da werden viertel und halbe Stunden oder sogar mehr gerne gerundet - und das m.W. nie zugunsten der Arbeitnehmer. Von Autónomos ist bei dem Gesetz m.W. nicht die Rede.

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          • #6
            Zitat von Patrick Beitrag anzeigen
            ... was uns als kleinem Betrieb teilweise an Arbeitnehmerschutzmaßnahmen aufgebrummt wurde, geht auf keine Kuhhaut mehr. (Bürotätigkeit)
            Sicher, dass es an der Betriebsgröße liegt?

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            • #7
              Nein, aber ich finde die Auflagen für ein kleines Unternehmen sehr "gewagt".

              Wir sprechen hier von dem ersten Angestellten Mitarbeiter. Nicht von 25 oder sowas

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Patrick Beitrag anzeigen
                Nein, aber ich finde die Auflagen für ein kleines Unternehmen sehr "gewagt".

                Wir sprechen hier von dem ersten Angestellten Mitarbeiter. Nicht von 25 oder sowas
                Vergiß die gendergerechten "Waschräume" nicht :biggrin: .... :girl_drink1: / :king: / :bad:
                Fatta la legge, trovato l’inganno

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                • Patrick
                  Patrick kommentierte
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                  Auf keinen Fall :-)
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