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Germania pleite

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  • Germania pleite

    Die nächste Fluggesellschaft hat Insolvenz angemeldet
    https://www.gmx.net/magazine/wirtsch...trieb-33548640

  • #2
    ..bedauerlicherweise haben wir gerade eine Gruppe hier aus Bremen, die betroffen ist. Ist zwar ärgerlich, aber es gibt deutlich Schlimmeres im Leben, als wenn ein Flugticket für nichts mehr gut ist außer vielleicht für die Altpapiersammlung, falls bereits ausgedruckt.

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    • #3
      Unverschämt finde ich ja, dass Germania bei direkter Buchung nicht haftbar gemacht werden kann und die Kohle einfach futsch ist.
      Neue Ultraschall-Zahnbürste benutzt. Jetzt 127 Fledermäuse und einen Batman im Badezimmer.

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      • #4
        La Palma ist schon am schwitzen, weil durch die Pleite 4000 Urlauber pro Monat fehlen werden.
        ​​​​​​
        https://diariodeavisos.elespanol.com/2019/02/423731/
        Neue Ultraschall-Zahnbürste benutzt. Jetzt 127 Fledermäuse und einen Batman im Badezimmer.

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        • #5
          Zitat von Achined Beitrag anzeigen
          Unverschämt finde ich ja, dass Germania bei direkter Buchung nicht haftbar gemacht werden kann und die Kohle einfach futsch ist.
          Leider interessiert sich die Regierung nicht für die Nöte "kleiner", sonst wäre längst ein Gesetz geschaffen, das Fluggesellschaften, wie Reiseveranstalter eine
          Insolvenzversicherung abschließen müssen.

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          • #6
            SPD fordert Insolvenzschutz für Fluggäste

            Im Fall der Insolvenz eines Reiseveranstalters sind Verbraucher abgesichert – nicht aber, wenn eine Fluggesellschaft pleitegeht. Die SPD will das ändern und fordert eine Initiative der Bundesregierung auf EU-Ebene.
            15.08.2017 - 06:25 Uhr
            https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/absicherung-bei-airline-pleiten-spd-fordert-insolvenzschutz-fuer-fluggaeste/20186484.html?ticket=ST-1595948-KFZlveY6YFp1gBa1pSRY-ap2

            Heute wieder die Forderung, warum ist 2 Jahre nix passiert, sind nicht irgendwann Wahlen ?
            +++COVID-19+++

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            • #7
              Zitat von baumann Beitrag anzeigen

              Leider interessiert sich die Regierung nicht für die Nöte "kleiner", sonst wäre längst ein Gesetz geschaffen, das Fluggesellschaften, wie Reiseveranstalter eine
              Insolvenzversicherung abschließen müssen.
              So lange die gewählten Parteien tendenziell für weniger staatliche Regulierung sind, passt das doch zum Programm. Erstaunlicherweise ist der Ruf nach staatlicher Intervention selbst bei vielen Deregulierungsanhängern groß, wenn plötzlich selbst betroffen ist oder betroffen sein könnte.

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              • #8
                Zitat von aurora Beitrag anzeigen

                So lange die gewählten Parteien tendenziell für weniger staatliche Regulierung sind, passt das doch zum Programm. Erstaunlicherweise ist der Ruf nach staatlicher Intervention selbst bei vielen Deregulierungsanhängern groß, wenn plötzlich selbst betroffen ist oder betroffen sein könnte.
                Nicht ganz, Aurora.
                Aber da der Staat ja bereits die Reiseveranstalter gezwungen haben für Kundengelder eine Insolvenzversicherung abzuschließen wäre es ein leichtes dies auch auf reine Flüge
                auszuweisen.
                Selbst wenn die Kosten eingepreist werden, würde sich das Ticket lediglich um 5.- € verteuern.

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                • #9
                  Mal sehen, ob und wer sich die Germania einverleibt. Sehe gerade, dass die über 20 neue Airbus bestellt hatten, wird den Airbusianern sicher auch weh tun....

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                  • #10
                    @Baumann: Die Grenze zwischen Schutz und Nichtschutz verläuft in diesem Fall in der Tat sehr unglücklich zwischen diesen Kundengruppen. Es gibt noch viel stärker Betroffene: Die Germania-Mitarbeiter; und vermutlich bald auch Beschäftigte der Flughäfen, die von Germania genutzt wurden.

                    Um die Absicherung der Mitarbeiter sieht es generell nicht besonders gut aus. Insolvenzgeld wird zwar aus Umlagen gezahlt, aber nur bis zu einer bestimmten Höhe und nur für die Dauer von 3 Monaten. Pro Jahr sind über den Daumen gepeilt rund 200.000 Mitarbeiter in D-Land von Konkurs betroffen und verlieren ihren Arbeitsplatz. Zudem bleiben etliche Gläubiger auf ihren Forderungen sitzen. Da geht es im Jahr um zig Milliarden. Stellt sich die Frage, welcher Kreis der Betroffenen und in welchem Umfang vorrangig, nachrangig oder gar nicht abzusichern ist. Das ist eine sehr komplexe, politische Angelegenheit. Und müsste m.E. unabhängig von diesem Insolvenzfall und branchenübergreifend betrachtet/ behandelt werden.

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                    • #11
                      Ich denke Insolvenzverwalter ist ein sehr Kriesen-sicherer Job, der bleibt nie auf seinen Forderungen sitzen.
                      +++COVID-19+++

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                      • #12
                        Das gemeine ein ziemlich unkontrollierter Job. Die Gelddruckmaschine für Insolvenzverwalter die Rechtsanwälte sind, ist einen Streit im Namen seiner insolventen Mandantschaft loszutreten. Egal, ob offensichtlich rechtmäßige Forderungen bestritten werden oder Gewährleistungsansprüche bestritten werden oder Versicherungsleistungen nicht durchgereicht werden, auch wenn die Chancen der von ihnen angestrebten Verfahren gleich null sind, sie bekommen immer aus der Insolvenzmasse ihre Gebühren. Das ist kein Betrug. Geil ist auch die Konstruktion: Freund/(Geschäfts)Partner des Insolvenzverwalters hat eine "Verwertungsgesellschaft" am besten dann noch in "Zusammenarbeit" mit einem Gerichtsvollziher und Inkassobüro. Dann kann man perfekt Werte verschieben. Der Gesetzgeber kennt das Problem, findet aber, es gibt keinen Handlungsbedarf. Beruflich hatte ich das eine und andere Mal mit Insolenzverwaltern zu tun. Die beschriebenen Methoden sind gang und gebe. Ein Unrechtsbewußtsein gibt es nicht und eine Mentalität sich selbst zu bereichern auf Kosten anderer ist Berufsethos.
                        Wenn ich sterbe komme ich bestimmt in die Hölle,
                        denn ich habe im Paradies gelebt.

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                        • #13
                          Zitat von ThomasHerzog Beitrag anzeigen
                          Das gemeine ein ziemlich unkontrollierter Job. Die Gelddruckmaschine ..
                          Hihi, in Deinem nächsten Leben wirst Du also Insolvenzverwalter :biggrin:. Ich werde dann übrigens als Bank wiedergeboren; habe ich mir jedenfalls fest vorgenommen: Da kann ich nämlich jeden Mist machen auf Kosten anderer, und wenn's ganz besonders schlecht um mich bestellt ist, werde ich gerettet - auf Kosten anderer :music2:

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                          • #14
                            Die Initiative zur Kundensicherung bei Airlines müsste von der EU ausgehen, wenn dort nicht viele GEKAUFTE Jasager sitzen würden.
                            Nur jene Fluglinien, die eine solche Kundensicherung vorweisen können, dürften dann in Europa landen.
                            so einfach wäre das, wenn man nur wollte....
                            Wilhelm

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                            • #15
                              Insolvenzverwalter....ein interessantes Thema, das die gesamte Anwaltsbranche betrifft...aber heikel, denn die Wahrheit über den CHARAKTER diverser Herren aus dieser Branche darf man nicht veröffentlichen, sonst.....

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