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Uber und Cabify stellen Aktivitäten in Barcelona ein

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  • Uber und Cabify stellen Aktivitäten in Barcelona ein

    Die Unternehmen Uber und Cabify haben am Donnerstag bestätigt, dass sie morgen, wenn die Verordnung der Generalitat in Kraft tritt, ihren Betrieb in Barcelona einstellen werden, die sie ihrer Meinung nach "ausschließt" und zwingt, die Fahrzeuge mit dem Fahrer (VTC) mindestens 15 Minuten im Voraus zu beauftragen.

    Parallel zu dieser Ankündigung betonte der Minister für öffentliche Arbeiten, José Luis Ábalos, bei einem Auftritt im Kongress, dass die Regel, die den Autonomen Gemeinschaften im Sinne von VTC Befugnisse überträgt, "keine Offensive für digitale Plattformen" wie Cabify oder Uber ist und "Freiheit gibt, aber nicht zwingt", die Autonomien zur Regulierung dieser Aktivität.

    Unterdessen hat der Taxisektor in Madrid, der sich an seinem elften Tag eines unbefristeten Streiks befindet, einen Vorschlag zu dem neuen gemacht, in dem er auf eine Mindestlaufzeit für die Vorvergabe des VTC-Dienstes verzichtet und ihn "dem Ermessen" des Stadtrates überlässt, obwohl er die Erfassung der Kunden und die Rückgabe auf der Grundlage dieser Fahrzeuge nach Verlassen eines Benutzers im Dokument festhält.

    Sie fordern auch den "politischen Willen" der Gemeinschaft Madrid, nachdem sie ihren Vorschlag abgelehnt haben, den Präsident Ángel Garrido als "noch radikaler als die vorherigen" bezeichnete.

    Der Präsident des Madrider Taxiberufsverbandes, Julio Sanz, hat anerkannt, dass man nicht glaubt, dass Uber und Cabify ihrer Bedrohung begegnen werden, sondern dass, wenn sie konsumiert werden, die Bürger nicht "beunruhigen" sollten.

    Einen Tag nach Inkrafttreten des Dekrets der Generalitat hat Uber seine Abreise aus Barcelona mitgeteilt, um zu verstehen, dass die Verpflichtung, mindestens 15 Minuten zu warten, um in einem VTC zu reisen, "nirgendwo in Europa existiert und völlig unvereinbar mit der Unmittelbarkeit der angebotenen Dienstleistungen ist".

    Die gleiche Entscheidung hat Cabify getroffen, das "seine Ausweisung aus Katalonien" mit dem Inkrafttreten der katalanischen Verordnungen verurteilt, da 98,5% der Fahrten, die es in seiner Anwendung durchführt, weniger als 15 Minuten dauern und die Verordnung "als einziges Ziel" die direkte "Ausweisung" der Cabify-Anwendung und ihrer kooperierenden Unternehmen in Katalonien und Barcelona hat.

    Uber ist vor fast einem Jahr nach Barcelona zurückgekehrt, und seitdem haben sich mehr als eine halbe Million Menschen für diesen Service entschieden, während Cabify in Barcelona eine Million registrierte Nutzer hat.

    Darüber hinaus sei an die von den VTC-Unternehmen angekündigten EREs erinnert. Dies ist der Fall von Vector Ronda, der eine Sammelkündigungsakte für alle Mitarbeiter in Katalonien, d.h. rund 1.000 Mitarbeiter, übermittelt hat.

    Im Gegensatz zu Katalonien, wo Taxifahrer nach tagelangen Protesten wieder an die Arbeit gingen, befindet sich der Sektor in Madrid seit elf Tagen im Streik, während einige Taxifahrer seit einer Woche im Hungerstreik sind.

    An diesem Donnerstag kündigten sie jedoch an, dass sie einen neuen Vorschlag wieder auf den Tisch legen werden, in dem sie auf eine Mindestzeit für die Vorvergabe des VTC-Dienstes, dem Hauptstreitpunkt der Verhandlungen, verzichten.

    Von der PP in der Stadt Madrid darauf bestehen, dass seine Partei wird nicht die Politik von Katalonien, während die Gemeinschaft von Madrid beschreibt als "sehr schlechte Nachrichten" die Ankündigung von Cabify und Uber, sondern sieht es "logisch", wenn Sie Gesetze erlassen "gegen" sie.

    Die Bürger in der Versammlung hat die Landesregierung aufgefordert, ihre Verantwortung zu übernehmen und einen Dialogtisch für vier Personen zu fördern: Rathaus, Gemeinde, Taxisektor und VTC.

    Ábalos, der Taxifahrer an den Türen des Kongresses empfangen hat, glaubt, dass, wenn Madrid die Aktivität von tausend Elektrorollern reguliert hat, es auch möglich ist, "dasselbe zu tun" mit VTC-Fahrzeugen.

    Er hat auch darauf bestanden, dass das königliche Dekretgesetz, das diese Aktivität regelt und Befugnisse in den Händen der autonomen Gemeinschaften belässt, im Kongress validiert wurde und offen für Änderungen ist, während der stellvertretende PSOE-Vize Cesar Ramos die PP für die aktuelle Situation verantwortlich gemacht hat.

    Der Konflikt hat sich auch auf Andalusien ausgeweitet. Tatsächlich verteidigt der andalusische Verband der selbständigen Taxiunternehmen eine gesetzliche Änderung, die die Gebühr pro Sitzplatz für jede Taxifahrt erlaubt, die auf Antrag vereinbart wurde, und der andalusische Entwicklungsminister Marifrán Carazo hat die "Koexistenz" von Taxis und VTC verteidigt.

    https://eldia.es/economia/2019-01-31...n-demandas.htm
    Wenn ich mein Ohr ganz nah an meine Knie halte, kann ich hören, wie der Hosenknopf abplatzt.

  • #2
    Die Taxifahrer vor allem in Madrid haben sich ja teilweise wie die Vollidioten benommen, vermeintliche UBER-Autos mit Steinen zerstört, Fahrer verprügelt usw.
    Wenn ich mein Ohr ganz nah an meine Knie halte, kann ich hören, wie der Hosenknopf abplatzt.

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    • #3
      ich kann die Taxifahrer verstehen, sie müssen ( außer den ohne Taxameter gefahrenen) Strecken versteuern während die Uber Fahrer alles "Steuerfrei" einstecken.

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      • #4
        Ich habe keine Ahnung über die steuerlichen Aspekte von Uber & Co. Vielleicht ist es aber der Knall für einen längst fälligen Neuanfang eines wirklich verstaubten Gewerbes mit undurchsichtiger Lizenzvergaberegelung und Gebietsabschottung. Darüber hinaus sitzt man meist auf durchgesessenen Sitzen, umnebelt von einem typischen, ziemlich ekeligen Taxigeruch; und wenn es ganz arg kommt, wird man von gruseliger Musik zugedröhnt. Oder von einem Taxifahrer (m/w). Ich sitze immer hinten und schweige - hoffend, dass ich nicht zugedröhnt werde (von Musik oder belanglosem Geschwätze).

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        • #5
          Ich bin erst drei Mal überhaupt auf TF oder selbst in Spanien mit einem Taxi gefahren erinnere mich aber ein eine Fahrt von Santa Cruz nach La Laguna in einem Mercedes, gefühlt Baujahr vor dem zweiten Weltkrieg mit völlig durchgesessenen Sitzen und einmal vom Flughafen Madrid in die Innenstadt bei der uns der Taxifahrer mehr abknöpfen wollte als vereinbart.

          ​​​​​​Also nicht unbedingt 100% positiv.
          Wenn ich mein Ohr ganz nah an meine Knie halte, kann ich hören, wie der Hosenknopf abplatzt.

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          • #6
            Patrick kann ja da leider nicht mitreden weil er immer von seiner Fahrbereitschaft vom TFS oder dem Yachthafen abgeholt wird
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            Wenn ich mein Ohr ganz nah an meine Knie halte, kann ich hören, wie der Hosenknopf abplatzt.

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            • #7
              Ich bin im Dezember ziemlich oft mit dem Taxi gefahren. Ich hatte nichts zu meckern. Es war zwar keine E-Klasse sondern meistens ein Dacia, aber die Taxen waren sauber. In der Regel hat es nie länger als 10 Minuten gedauert bis ein bestelltes Taxi da war.

              Ich bin ja sicher kein Kind von Traurigkeit aber der Fahrstil war öfters auch für meinen Geschmack zu sportlich.

              Autobahn 160
              Ortschaften 80

              Es war Nachts, klar Zeit ist Geld aber ... naja :)

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              • #8
                Zitat von Achined Beitrag anzeigen
                Patrick kann ja da leider nicht mitreden weil er immer von seiner Fahrbereitschaft vom TFS oder dem Yachthafen abgeholt wird
                Und in der Realität


                omi.jpg


                :sorry:

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                • #9
                  In New York hat Uber und Co. zu extremen Problemen bei den normalen Taxifahrern geführt.

                  https://www.tagesschau.de/ausland/ne...ahrer-103.html
                  Wenn ich mein Ohr ganz nah an meine Knie halte, kann ich hören, wie der Hosenknopf abplatzt.

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                  • #10
                    Zitat von Patrick Beitrag anzeigen
                    Ich bin im Dezember ziemlich oft mit dem Taxi gefahren. Ich hatte nichts zu meckern.
                    Auf Lanzarote geht es noch einigermaßen, zumal ich für die Fahrt ab zu Hause immer einen Taxifahrer anrufe, den ich kenne.

                    In D-Land fahre ich häufiger Taxi als hier; und meine schlechten Erfahrungen habe ich überwiegend dort gesammelt. In Berlin ist es besonders schlimm. Bzw. da habe ich tendenziell das Gefühl, dass entweder "Reichsbürger" oder in gefühlt vierter Generation noch immer nicht integrierte, türkischstämmige Erdogan-Anhänger Taxifahrer sind.

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                    • #11
                      Ich meine, in erster Linie liegt es an der persönlichen Einstellung von jedem selbst, ob sich Unternehmen wie Uber durchsetzen können oder nicht. Natürlich betreiben die Lohndumping - klar gibts da kaum für die Angestellten was zu verdienen und sie gelten ja auch gar nicht als Taxiunternehmen, sondern als Mietwagenvermittler mit Fahrer.

                      Das Prinzip ist ja ähnlich wie auch bei Billigairlines. Und ich als Verbraucher muss mir eben darüber im Klaren sein - will ich Marktwirtschaft und günstige Preise in Form von Sonderangeboten - Billigpreise mit allen Konsequenzen, die daraus folgen oder stehe ich auf dem Standpunkt, Kapitalismus per se ist Mist, Gewerkschaften wichtig, regulierte Löhne gesetzlich und so weiter und so weiter.
                      Aber BEIDES geht eben nicht.

                      Ich persönlich wähle unter gewissen Vorbehalten Variante 1, aber ich bin mir darüber im Klaren, dass ich dann nicht auf die Straße gehen kann, weil ich zu wenig verdiene und erst Recht nicht nach irgend einer Gewerkschaft rufen kann.

                      Uber hat zumindest in Deutschland seine Strategien schon einige Male geändert und damit ergangene Gerichtsurteile umgangen .... wie schrieb ich schon in einem anderen Thread .... die Wirtschaft lässt sich nicht gesetzlich diktieren ...

                      Zu den veränderten Uberstrategien steht in diesem Artikel des Handelblatts einiges Interessantes:
                      https://orange.handelsblatt.com/artikel/52927

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                      • #12
                        Na, es gibt da aber doch reichlich Mischformen, die sich doch recht gut bewährt haben.

                        Der Verbraucher ist i.d.R. gar nicht in der Lage, den souveränen Überblick bei den vielen, selbst täglich zu treffenden Entscheidungen zu haben. Deshalb sind Regelungen, auf die sich verständigt wurde und wird, durchaus sinnvoll. Darüber hinaus gibt es aus guten Gründen auch Verbraucherzentralen u.ä..

                        Nur müssen Regelungen hin und wieder auf den Prüfstand gestellt und aktualisiert bzw. der Zeit und dem technologischen Stand angepasst werden. Bei der rasend schnellen technologischen Entwicklung heutzutage in umso kürzeren Abständen. Das ist eine ziemliche Herausforderung - für alle Betroffenen.

                        Im Taxigewerbe hatte ich in Westeuropa früher immer die Sammeltaxen vermisst, die es in ganz vielen Ländern auf der Welt gibt. An Knotenpunkten warten Fahrer von Kleinbussen oder anderen irgendwie (mehr oder weniger) fahrbaren Untersätzen darauf, dass sich genügen Menschen einfinden, die von A nach B wollen. Hat sich im Zeitalter von Carsharing & Co. und Apps für dies und jenes schon fast erübrigt. Aber nur fast. Denn es werden unglaublich viele Fahrkapazitäten nach wie vor verschwendet, weil in Autos mit Platz für mehrere Personen nach wie vor überwiegend nur 1 Person fährt :to_pick_ones_nose: . Da gäbe es m.E. ein unglaubliches Potential an Mitfahrmöglichkeiten, die sich mit heutigen Technologien bewerkstelligen ließen. Die Automobilindustrie und das gesamte Transportgewerbe - sowie unsere unglaubliche und unglaublich luxuriöse Bequemlichkeit - finden alle Maßnahmen in Richtung Autosharing ziemlich schrecklich - aus dieser Sicht betrachtet verständlicherweise. Und also wenig erstrebenswert.

                        Deshalb halte ich es für gut, dass mit Uber u.ä. zwar zunächst durchaus über die Stränge geschlagen wird (letztendlich in Sachen Selbstausbeutung der Fahrer), um über ganz andere Fahr- und Verkehrskonzepte überhaupt nachzudenken und diese zu entwickeln. Es bringt m.E. garantiert nichts, sich an alten Zöpfen fest zu krallen. Es ist zugegebenermaßen ziemlich kompliziert, neue Zöpfe zu flechten, die vielen Interessen gerecht werden.
                        Zuletzt geändert von aurora; 03.02.2019, 23:56.

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                        • #13
                          Also ich kann zu de Taxen auf TF und GC überhaupt nix negatives sagen. Zu mindestens auf TF sind sie zum größten Teil sauberer als hier in DE.
                          Negativ aufgefallen aufgrund der Fahrweise ist mir auch noch keiner.
                          Besonders geil finde ich ja den alten W-123 der in Puerto de la Cruz meistens in der nähe vom Playa Jardin steht. Top gepflegt die Kiste

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                          • #14
                            Zitat von condor Beitrag anzeigen
                            Ich meine, in erster Linie liegt es an der persönlichen Einstellung von jedem selbst, ob sich Unternehmen wie Uber durchsetzen können oder nicht. Natürlich betreiben die Lohndumping - klar gibts da kaum für die Angestellten was zu verdienen
                            Angestellte?
                            Uber hat Angestellte?

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                            • #15
                              Zitat von baumann Beitrag anzeigen
                              Uber hat Angestellte?
                              Ja, und zwar ganz außergewöhnliche, für die noch ein neuer Begriff zu erfinden ist: Sind sie doch eine krude Mischung aus Ich-AG, Scheinselbständigen, Selbstausbeutern und modernen Sklaven. Vielleicht hängen in der Konzernzentrale ja sogar Fotos vom "Mitarbeiter des Tages", also demjenigen Fahrer, der bis zur vollkommenen Erschöpfung in seinem Privatwagen gefahren ist, um besonders viel zum Unternehmensgewinn und besonders wenig fürs eigene Konto beizusteuern.

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