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Kontaminierte Atemluft im Flugzeug

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  • Kontaminierte Atemluft im Flugzeug

    Es gibt Fluggäste, die aerotoxisch sensiebler reagieren als andere Mitmenschen.

    Es geht um die Luft im Flugzeug, die jeder einatmet: sog. Bleed Air. Konkret: Luft, die über die Turbinen abgezapft und als Kabinenluft benutzt wird. Jedenfalls in allen gängigen Düsenflugzeugen, deren Turbinen den tonnenschweren Flieger, das Kerosin und die Menschen samt ihrem Gepäck in der Luft halten. Ein Gesundheitsproblem, das seit über 50 Jahren bekannt ist, aber flächendeckend verschwiegen wird. Und wenn es doch mal hier und da zur Sprache kommt, wird es kleingeredet, die Kritiker ins Abseits gestellt.

    Aerotoxisch aktuell
    Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

  • #2
    Dasist für mich, die ich sowieso schon vorgeschädigt bin, das einzige, was mir beim Fliegen wirklich Angst macht.

    Bisher ging es gut. Ich hoffe, das bleibt so.

    https://www.youtube.com/watch?v=lUgpDimSdlE

    http://www.schattenblick.de/infopool/natur/chemie/chula252.html

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    • #3
      Diejenigen, die am meisten leiden sind die Stewardessen. Gibt es da keine Vorschriften zur Arbeitssicherheit? Gibt es doch sonst für jeden Mist.

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      • #4
        Ich persönlich halte immer die Luft an. Dann passiert mir nix. Früher, als ich noch geraucht habe, hab ich vorm einsteigen auch immer noch einen tiefen Zug genommen und dann die Luft angehalten. Ich weiß noch, dass mich damals alle so komisch angeschaut haben. Heute machen das aber viele so.
        Viele Grüße
        Ralf

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        • #5
          Zitat von "Ralf" pid='4205' dateline='1494758604'
          Ich persönlich halte immer die Luft an. Dann passiert mir nix. Früher, als ich noch geraucht habe, hab ich vorm einsteigen auch immer noch einen tiefen Zug genommen und dann die Luft angehalten. Ich weiß noch, dass mich damals alle so komisch angeschaut haben. Heute machen das aber viele so.
          Yes, von Stuttgart nach Teneriffa Süd viereinhalb Stunden Luft anhalten. Für mich der "Schenkelklopfer" des Tages. You made my day! Vielen Dank dafür.
          Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

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          • #6
            Bei 3,8 Milliarden Flugpassagieren pro Jahr müsste doch schon die halbe Weltbevölkerung ausgerottet sein.

            Und beim Link zu Youtube aus Posting ≠2 kommen gleich die Aluhutträger mit den Chemtrails aus den Löchern gekrochen bei den Kommentaren, herrlich.
            Wenn ich alt bin, ziehe ich aufs Dorf und werde als der verrückte Opa bekannt, der in seinem Garten eine eigene Achterbahn errichtet hat, um die alle Kinder ihn beneiden, doch er lässt nur sein Hausschwein Rüdiger damit fahren

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            • #7
              Zitat von "kubde" pid='4129' dateline='1494684334'
              Und wenn es doch mal hier und da zur Sprache kommt, wird es kleingeredet, die Kritiker ins Abseits gestellt.
              Es handelt sich beim aerotoxisches Syndrom nachweislich nicht um eine Erfindung englischer Anwälte um auch die Flugkosten nach Teneriffa erstattet zu bekommen. Das aerotoxische Syndrom gilt als relativ unerforschtes Krankheitsbild, das gegenwärtig noch untersucht wird, obwohl es schon seit dem Ende der 1950er-Jahre bekannt ist.

              Zur Klärung des Syndroms irgendwelche Kommentare anonymer Internetnutzer heranzuziehen halte ich nicht für Zielführend. Auch der gern erwähnte Aluhut sollte nicht zu häufig strapaziert werden - er verliert dabei an Gewicht.

              Da ist es doch eher sinnvoll Wikipedia (Aerotoxisches Syndrom) zu bemühen denn dort ist die Wissensbasis doch etwas breiter, wissenschaftlicher und auch neutraler gehalten.
              Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

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              • #8
                Wie weiter oben schon geäußert müsste dies doch als berufsbedingtes Krankheitsbild bei Stewardessen und Vielfliegern verstärkt vorkommen. GIbt es da noch kenie nachgewiesenen Korrelationen?
                Wer's jetzt nicht rafft soll weiterschlafen...

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                • #9
                  Zitat von "SanLorenzo5" pid='4229' dateline='1494782798'
                  Wie weiter oben schon geäußert müsste dies doch als berufsbedingtes Krankheitsbild bei Stewardessen und Vielfliegern verstärkt vorkommen. GIbt es da noch kenie nachgewiesenen Korrelationen?
                  Maßgeblich ist dafür, ob die Beeinträchtigungen aufgrund dieser Fume-Events zu einer Berufskrankheit der Flugzeugbesatzungen – sei es der Cockpitbesatzung als auch der Kabinenbesatzung – führt.

                  Als Berufskrankheit wird nach § 9 Abs. 1 SGB VII eine Krankheit entschädigt, die in der von der Bundesregierung erlassenen Berufskrankheitenliste aufgeführt wird. In die Liste aufgenommen werden solche Krankheiten, die nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft durch besondere Einwirkungen verursacht sind, denen bestimmte Personengruppen durch ihre Arbeit in erheblich höherem Maße als die übrige Bevölkerung ausgesetzt sind. Damit werden Expositionen mit Stoffen, die zur Entfaltung ihrer gesundheitsschädigenden Wirkung mehr als die Dauer einer Arbeitsschicht, sondern zumindest mehrere Tage, Wochen, Monate oder Jahre sogar benötigen. Solche langfristigen Schädigungen werden nicht von den Arbeitsunfällen erfasst, sondern können nur über die Bezeichnung als Berufskrankheit einen Versicherungsfall auslösen.
                  Nach der Legaldefinition in § 9 Abs. 1 Satz 1 SGB VII sind Berufskrankheiten Krankheiten, die in der Berufskrankheitenverordnung (BKV) erschöpfend aufgezählt sind. Zudem müssen Versicherte die Krankheit infolge einer versicherten Tätigkeit erleiden.
                  Problematisch ist, dass das aerotoxische Syndrom bislang nicht in dieser Liste aufgeführt ist.

                  Aerotoxisches Syndrom als Berufskrankheit von Flugbegleitern und Piloten?

                  Im täglichen Leben bedeutet dies, daß jeder Geschädigte ein Verfahren gegen seinen Arbeitgeber führen müßte. Dieses Verfahren kann als nicht Ergebnisoffen betrachtet werden denn finanziell sitzt die Fluggesellschaft am deutlich längeren Hebel.
                  Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

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                  • #10
                    das ist aber leider nicht nur bei Fluggesellschaften so sondern vorallem in der Pflege, Anerkennung von der Berufsgenossenschaft,gleich Null!ironie an....es gibt da ja keine Berufskrankheiten( Schulter, Wirbelsäulen und Hüftschäden) ironie aus...
                    Ich bin wie ich bin, die einen kennen mich, die anderen können mich! :oscar:

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                    • #11
                      Zitat von "MiDa" pid='4238' dateline='1494787676'
                      das ist aber leider nicht nur bei Fluggesellschaften so sondern vorallem in der Pflege, Anerkennung von der Berufsgenossenschaft,gleich Null!ironie an....es gibt da ja keine Berufskrankheiten( Schulter, Wirbelsäulen und Hüftschäden) ironie aus...
                      Als Außenstehender hat man das Gefühl, daß fast alle sozial arbeitenden Menschen "ganzheitlich" verschlissen werden. Ob körperlich oder seelisch. Und vor allem die Engagierten, die in Verbindung mit ihrer Arbeit von Profession und nicht vom Job sprechen.
                      Das Prinzip hat System. Und es wird mit jedem Profitcenter weiter verschärft und ausgeweitet. Das geht dann soweit, daß die Pflegefälle zukünftig immer jünger und jünger werden.
                      Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

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                      • #12
                        Richtig, der Pflegenotstand ist vorprogrammiert! Keiner mag diesen Job mehr machen, schon gar nicht über Jahre. Aber diese ach so gelehrten Pflegewissenschaftler meine ja alle sbesser zu wissen...ich sage nur, wehe dem der Alt wird und in dieser Spirale hinkommt. Siehe unsere Altenheime...ein Graus!!!
                        Ich bin wie ich bin, die einen kennen mich, die anderen können mich! :oscar:

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                        • #13
                          Zitat von "Achined" pid='4214' dateline='1494772614'
                          Bei 3,8 Milliarden Flugpassagieren pro Jahr müsste doch schon die halbe Weltbevölkerung ausgerottet sein.

                          Und beim Link zu Youtube aus Posting ≠2 kommen gleich die Aluhutträger mit den Chemtrails aus den Löchern gekrochen bei den Kommentaren, herrlich.
                          Ich finde es schade, dass du diese Problematik ins Lächerliche ziehst.

                          Wenn du die Beiträge aufmerksam verfolgt hättest, müsste dir klargeworden sein, dass diese schädlichen Dämpfe nur dann in relevanten Mengen auftreten, wenn das Triebwerk einen Schaden hat. Die meisten Betroffenen werden eine leichte Vergiftung durch diese Stoffe gut wegstecken - ein paar Stunden Kopfschmerzen und Übelkeit, dann geht es ihnen wieder gut. Weil die Problematik mit den schädlichen Dämpfen kaum jemandem bekannt ist, werden die Leute ihre Beschwerden auch nicht den Gerüchen im Flieger zuordnen.

                          Einigen wenigen Personen reicht aber auch schon eine leichte Vergiftung aus um dauerhafte Schäden davonzutragen. Sei es durch eine genetische Disposition oder durch eine Vorbelastung. Wer viel fliegt, dessen Risiko ist höher - die Besatzung erwischt es logischerweise öfter als die Passagiere.

                          Mir selbst hat vor ca. 10 Jahren ein Antibiotikum großen Schaden zugefügt. Die Folge einer siebentägigen Einnahme von Fluorchinolonen waren Sehnen- und Knorpelschäden und die daherrührenden Schmerzen, eine Muskelschwäche und dazu eine plötzliche geringe Toleranz gegenüber einer Vielzahl an Chemikalien.

                          Die meisten Leute vertragen dieses Antibiotikum gut. Einige tragen dauerhafte Schäden davon. Ein paar wenige landen im Rollstuhl. Warum das so ist weiß keiner.

                          Manche Leute haben eine so robuste Gesundheit, dass sie alles wegstecken, andere haut ein Bruchteil davon um...

                          Ich lese deine Beiträge gerne, aber der hier war nicht der Hit. :shake:  


                          Elke

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                          • #14
                            Wenn Du 2x im Jahr für 5 Stunden im Flieger sitzt, wirst Du dir mit Sicherheit nicht den Tod holen durch kontaminierte Kabinenluft.
                            Das passiert eher in restlichen 350 Tagen des Jahres, wenn Du in einer Großstadt lebst und /oder täglich die Abgase der Autos vor Dir im Stau durch die Lüftung des Autos inhalierst.
                            Ich glaube, die Anwohner von Las Caletillas wären froh, wenn ihre Luft so "sauber" wäre wie die Luft im Flugzeug.
                            Und wenn es eine ernsthafte Gefährdung für Flugbegleiter und Piloten gibt, müssten doch signifikant mehr Flugzeuge abstürzen.
                            "Erneut Flugzeugkatastrophe, Cockpit-Besatzung vergiftet durch kontaminierte Kabinenluft"

                            Da ist die Strahlenbelastung für die Piloten sicherlich ein größeres Problem als die Luft.

                            http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/strahlungsbelastung-in-flugzeugen-piloten-und-flugbegleiter-kaempfen-mit-hoher-dosis-11112616.html

                            http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/hautkrebs-piloten-und-flugbegleiter-haben-deutlich-erhoehtes-risiko-a-989711.html
                            Wenn ich alt bin, ziehe ich aufs Dorf und werde als der verrückte Opa bekannt, der in seinem Garten eine eigene Achterbahn errichtet hat, um die alle Kinder ihn beneiden, doch er lässt nur sein Hausschwein Rüdiger damit fahren

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