Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Massive Hacker-Attacke in England und Spanien

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Massive Hacker-Attacke in England und Spanien

    Ein massive Hacker-Attacke hat heute zu erheblichen Einschränkungen in England und Spanien geführt. 

    Die Angreifer nutzten eine Schwachstelle von Windows aus, um PC mit Viren zu verseuchen, meistens Ransomware vom Typ Wanna Deycrptor, der Teile der Festplatten verschüsselt und dann die User auffordert, Geld zu überweisen, um den PC wieder zu entsperren. 

    In England galt der Angriff dem Nationalem Gesundheitssystem, etliche Krankenhäuser waren kaum fähig, ihren Geschäften nachzugehen, weil die Computersysteme komplett heruntergefahren werden mussten, um weiteren Schaden zu verhindern. 

    In London waren alle Krankenhäuser betroffen, auch im Osten der Stadt gab es Attacken. 
    Alle Behandlungstermine mussten abgesagt werden, die ambulante Versorgung der Patienten übernahmen andere Krankenhäuser, die nicht betroffen waren.

    Das Krankenhaus von Hertfordshire musste sein System komplett herunterfahren, selbst die Telefonzentrale war nicht mehr nutzbar. 



    In Spanien gab es zur gleichen Zeit Angriffe auf Telefonica.

    Bei Telefonica sah man sich gezwungen, das komplette Intranet auszuschalten, alle Mitarbeiter in der Zentrale von Madrid  wurden aufgefordert, ihre Computer herunterzufahren. 
     
    Die Angestellten mussten zudem auch ihre Smartphones vom internen Wifi trennen und die Akkus aus den Notebooks zu entfernen und nicht mehr einzuschalten. 

    Das externe Netz von Telefonica war aber nicht von dem Angriff betroffen. 

    Die beiden Großkunden von Telefonica, Iberdrola und Gas Natural Fenosa entschlossen sich dann, aus Sicherheitsgründen ebenfalls die Mitarbeiter aufzufordern, die Computer auszuschalten. 

    Bei Vodafone wurde aus Sicherheitsgründen die Verbindung nach draußen für die Mitarbeiter gekappt. 

    Betroffen waren alle PC der Firmen, die sich im gleichen Netzwerk befanden, es wurde ein Lücke in Windows ausgenutzt, die eine Remote-Ausführung von Befehlen erlaubte über den Server Message Block (SMB)


    Microsoft hatte am 14. März über die Schwachstelle berichtet, vor einigen Tagen wurde ein Proof of Concept veröffentlicht, der der Auslöser für die Kampagne gewesen sein könnte. 

    http://diariodeavisos.elespanol.com/2017/05/gobierno-britanico-confirma-ataque-informatico-gran-escala-los-hospitales-publicos/

    http://diariodeavisos.elespanol.com/2017/05/hackean-la-red-interna-de-telefonica/
    Dass die Rolling Stones am Leben und Maradona tot ist, beweist:
    Das Problem sind nicht die Drogen, sondern eindeutig der Sport.

  • #2
    Inzwischen Weltweit:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/grossbritannien-cyber-attacke-auf-krankenhaeuser-sorgt-fuer-aufregung-a-1147453.html
    Dass die Rolling Stones am Leben und Maradona tot ist, beweist:
    Das Problem sind nicht die Drogen, sondern eindeutig der Sport.

    Kommentar


    • #3
      Mein nächster Desktop PC wird ein Apple sein.

      Apple ist nicht unfehlbar und auch nicht perfekt.

      Apple ist viel zu teuer.

      ABER: Die Sicherheitslücken bei MS sind wirklich gravierend.

      Linux wäre eine Alternative. Aber damit werde ich nicht warm.

      Kommentar


      • #4
        Ich habe seit 2005 nur noch iMacs (jetzt der zweite) im Gebrauch und bin extrem zufrieden, Windows nur noch mit Parallels fürs Flashen von Software für mein Smartphone.

        Seit 2005 absolut keinen Stress mehr mit Viren usw.
        Gar keinen Antivirus installiert, da wäre bei Windows nach 5 Minuten online der PC komplett verseucht.


        Ich hab ne Zeitlang auch mal Linux genutzt, die Ubuntu usw. laufen inzwischen mindestens genauso einfach wie Windows, Installation von Software nun auch ohne Informatikstudium ein Klacks, da hat sich extrem viel getan in den letzten Jahren, praktisch alle Hardware funktioniert OOTB, Scanner, Drucker usw, was früher unter Linux teilweise ein Krampf war mit schlaflosen Nächten, nur um einen Scanner zu installieren.
        Dass die Rolling Stones am Leben und Maradona tot ist, beweist:
        Das Problem sind nicht die Drogen, sondern eindeutig der Sport.

        Kommentar


        • #5
          Die "Atombombe" unter der Erpressungssoftware:

          http://www.wired.co.uk/article/wanna-decryptor-ransomware
          ...

          Kommentar


          • #6
            Habe aus diesen Gründen auch seit über 10 Jahren nur noch Apple, iMac und auch MacBook und seither nie ein einziges Problem und das obwohl ich sehr viel online kaufe. Aber ich habe noch zusätzlich das kostenlose Avira für Mac dazu installiert. Ich bin ja selbständig und arbeite eben auch damit und als 1-Mann Firma muss meine Hardware eben funzen, ohne externe Betreuung.

            Kommentar


            • #7
              1985 habe ich meinen ersten Mac gekauft und arbeite seitdem ausschließlich mit Apple. Verglichen mit den Fotosatzanlagen die damals in der Druckvorstufe zu Einsatz kamen, war der Mac spottbillig. Der noch in den 80ern führende Hersteller von Fotosatzanlagen, die Berliner Firma Berthold, ist 1990 vom Markt verschwunden. Ich habe in den 90ern bei Linotype, die mit als einzige das Potential des Mac und von PostScript erkannten, etliche Betriebe auf den Mac umgestellt und Fotosetzer umgeschult.

              Kommentar


              • #8
                Der Angriff ist laut Nachrichten gerade im Radio gestoppt worden, der Schädling lässt sich nicht mehr ausführen, so dass kein Neubefall mehr zu befürchten ist.
                Dass die Rolling Stones am Leben und Maradona tot ist, beweist:
                Das Problem sind nicht die Drogen, sondern eindeutig der Sport.

                Kommentar


                • #9
                  Ich habe sicherheitshalber Schal, Antibiotika und Kamillentee bereitgestellt, falls mein Rechner von einem fiesen Virus befallen wird.
                  Der mit Abstand gefährlichste Glaube, der weltweit die meisten Opfer fordert und das grösste Elend verursacht ist der Glaube an einen Staat....

                  Kommentar


                  • #10
                    Was ich nicht verstehe ist, dass viele Leute immer noch unbekannte E-Mail-Anhänge völlig sorglos öffnen. Wer etwas wachsamer auch im Netz unterwegs ist, dem werden viele Dinge nicht passieren. Eigenverantwortung kann einem niemand abnehmen. Und in Bezug auf den Hackerangriff auf den NHS in GB: dort sind teilweise Systeme im Einsatz, die noch aus den Kinderschuhen der Computer-Netzwerktechnik stammen.

                    Kommentar


                    • #11
                      Ich hab schon vor Urzeiten (so vor ca. 15 Jahren) gesagt, dass JEDES Unternehmen, und erste recht solche mit einem öffentlichen und gesundheits-oder sicherheitsrelevanten Auftrag, für den Fall der Fälle eine organisatorische Back-Up-Lösung haben müssen. Manche haben das Ernst genommen. Am Tag X können sie zwar nicht mehr so effizient arbeiten, aber sie brechen wenigstens nicht zusammen.

                      Wir werden noch sehen, wo Industrie 4.0 etc. hinführen...
                      ...

                      Kommentar


                      • #12
                        Ich kann immer noch nicht verstehen warum Behörden Krankenhäuser oder die Bahn auf Software von Microsoft setzen. Solche Unternehmen brauchen eigene Entwicklungen und somit ist es sehr schwer sie anzugreifen. Aber so? Möchte ja nicht wissen was in AKWs für ein Betriebssystem läuft? Win98 :D

                        Kommentar


                        • #13
                          ^^XP
                          Das Problem sitzt nicht bei MS sondern vor den Bildschirm. Ich habe seit es Pc,s und Internet gibtimmer noch keinen Virus gehabt. Lange Zeit bin ich nur mit VM Ware und eigenem Systen ins Internet
                          +++COVID-19+++

                          Kommentar


                          • #14
                            Vor allem brauchen die vom Internet entkoppelte Systeme. Gute Hacker kommen überall rein. Und so lange die "Bösen" besser zahlen als die "Guten" erst recht.

                            Aber so schwer ist die Notfallvorsorge gar nicht:

                            Man hat früher mal komplett ohne Comp gearbeietet und dann mit INTRAnet.

                            Internet heißt Unsicherheit.

                            DIe wirklich fitten Firmen halten zumindest ihre Schlüsselsysteme physisch sowohl vom Web entkoppelt als auch ohne USB- und andere Zuganngsmöglichkeiten von außen.

                            Amen
                            ...

                            Kommentar


                            • #15
                              Ein Unternehmen läßt sich schwerlich mit einer Einzelperson vergleichen.

                              Wenn die Einzelperson eine eMail mit verdächtigem Anhang bekommt dann kann sie schnell erkennen, ob es gefährlich werden könnte oder auch nicht.

                              In einem Unternehmen muß nur eine einzelne Person einen Moment unaufmerksam sein (z.B. wegen Zeitdruck) und schon ist der Virus im System und kann sich dort ungehemmt vervielfältigen.

                              Auf Grund solcher Vorkommnisse sind die IT-Abteilungen (sofern überhaupt vorhanden) gefordet, probate Lösungen zu schaffen. Und diese Lösung(en) muß/müssen ständig gepflegt und angepasst werden.
                              Wenn die Jugend die Hoffung verliert, dann hat die Gesellschaft keine Zukunft mehr

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X