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Mikroplastik im Trinkwasser

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    Praktisch überall auf der Welt enthält Leitungswasser ganz bestimmte Fasern. Das zeigt eine Studie der gemeinnützigen „OrbMedia“. Das Ergebnis bezeichnen Experten als dramatisch.

    Weltweit sind 82 Prozent des Trinkwassers mit winzigen Plastikfasern verseucht. Das berichtet „OrbMedia“, ein gemeinnütziges Journalisten-Netzwerk mit Sitz in Washington. In ihrem Auftrag hatten Wissenschaftler in mehr als einem Dutzend Staaten Wasserproben genommen und diese in einem Labor in den USA analysieren lassen. Das Ergebnis bezeichnen Experten einhellig als dramatisch.

    Am stärksten betroffen sind die USA. Dort seien mehr als 94 Prozent aller Proben mit Plastik belastet gewesen. Die Forscher wurden auch in Wasserproben aus dem Kongressgebäude und dem Trump Tower fündig. Die weltweit schlechtesten Ergebnisse wurden im Libanon und in Indien festgestellt.
    In Europa, insbesondere in Deutschland und Frankreich, wurden die besten Werte gemessen. Doch auch hierzulande sollen immerhin noch 72 Prozent der Leitungswasserproben belastet sein. In jedem Liter Leitungswasser schwimmen in den USA zehn und in Europa vier Plastikteilchen – und diese werden beim Trinken vom menschlichen Körper aufgenommen.

    Die neuen Daten fügen sich in ein Gesamtbild der Belastung durch Plastik-Mikropartikel, auf die Experten bereits seit Jahren hinweisen. So hatten Forscher im Jahr 2014 in deutschen Mineralwässern und Bieren mikroskopisch kleine Plastikfasern nachgewiesen. Auch in Honig und im Trinkwasser wurde man schon damals fündig.

    Spätestens seit der jüngsten „OrbMedia“-Studie muss man wohl davon ausgehen, dass wir es hier mit einem weltweiten Phänomen zu tun haben. Mikroplastik scheint allgegenwärtig zu sein: im Leitungswasser, in Getränken, in Seen und in den Weltmeeren ohnehin. Die Diskussion um die gewaltigen Berge von Plastikmüll in den Ozeanen wird in diesem Zusammenhang am heftigsten geführt. Doch die Wissenschaftler haben inzwischen die winzigen Plastikfasern sogar im Regen gefunden.
    https://www.welt.de/gesundheit/artic...re-Gefahr.html
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