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Aguamansa: 12.000 Forellen mussten dran glauben

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  • Aguamansa: 12.000 Forellen mussten dran glauben

    Kaum zu glauben, aber leider wahr, was da in der Zeitung heute steht: Das Gesundheitsamt rückte bei der Forellenfarm in Aguamansa an, um die Wasserzufuhr abzustellen. Als Argument wurde vorgebracht, dass die Farm nicht mehr der Zucht, sondern nur noch als Touristenattraktion diene, und dass im Sommer Medikamente zum Einsatz kamen, die im Wasser via Kanal del Norte abgeleitet wurden. Dieser Kanal dient auch der Einspeisung von Trinkwasser für St. Cruz. Nur wurde das Trinkwasser zu keiner Zeit belastet durch die Medikamente, da es eh aufbereitet und auch ständig kontrolliert wird.

    Alle Forellen sind binnen kurzer Zeit verendet. Aufgebrachte Nachbarn haben die Guardia Civil gerufen; aber offensichtlich war's zu spät für die Forellen. Diese Forellenfarm besteht seit 44 Jahren!

  • #2
    In der DA steht, dass die im Dezember schließen müssen aufgrund einer Anweisung von Sanidad und Cabildo wegen Antibiotikarückständen im Wasser, das Medikament wurde den Fischen verabreicht, weil im Sommer die Wassertemperatur der Becken zu stark ansteigt und die Forellen dadurch Hautkrankheiten bekommen können.
    Ein weiterer Grund ist die Umwandlung einer reinen Produktionsanlage in eine Touristenattraktion.

    http://diariodeavisos.elespanol.com/...ria-aguamansa/
    Ab Inzidenz 300 wird die große Pause für die 2B gestrichen.

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    • #3
      Wenns nach den Medikamenten gehen würde, dürftest hier auch keine Doraden und Lubinas und das sonstiges Zeugs essen, was sie hier in den Käfigen neben den Trinkwasserverklappungsanlagen vor der Küste züchten.
      Viele Grüße
      Ralf

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      • #4
        Ok, in der ElDIA stand nun auch, dass die Fische gekillt wurden durch Sperrung der Wasserzufuhr, schon komsich, dass da keiner von den Tierschützern Amok gelaufen ist.
        Ab Inzidenz 300 wird die große Pause für die 2B gestrichen.

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        • #5
          Offenbar gibt es keine Solidarität mit Fischen. Die kommen ja auch auf den Teller. Hunde und Katzen aber nicht. Oder liegt es an der Größe? Oder an der fehlenden Stimme? Hmmmmm... Aber 12.000, das ist ja schon ein Massenmord, nur vergleichbar mit Achineds Feldzug gegen seine Ameisen. Oder schlimmer. Oder wie, oder was?
          ein bisschen längs, ein bisschen quer, selber denken ist nicht schwer

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          • #6
            Ameisen waren höchstens ein paar Hundert in den letzten Jahren, als Massenmord würde ich das nicht bezeichnen. Auf der Finca sind etliche Völker von großen Ameisen, die fleißig arbeiten, die sind auch geduldet, da sie sich nie ins Haus verirren, die kleinen Drecksäcke habe ich dagegen draußen noch nirgendwo gesehen, immer nur im Haus, erst vor ein paar Tagen wieder eine Völkerwanderung im Bad, das daraufhin kredenzte EcoGel wurde aber dankend angenommen....

            In Asturien haben wir dann sicherlich ganz andere Probleme, angreifende Geier, die unseren Kater klauen, Überfälle von Kragenbären, Wolfsgeheul abends. Spechte, die einem den Schlaf rauben.
            Ab Inzidenz 300 wird die große Pause für die 2B gestrichen.

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            • #7
              Zitat von SanLorenzo5 Beitrag anzeigen
              Offenbar gibt es keine Solidarität mit Fischen. Die kommen ja auch auf den Teller.
              Oder werden zu Fischmehl verarbeitet. Davon dürfte es bei Euch demnächst einige Säcke im Angebot geben ...

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              • #8
                Sorry fürs Ausgraben:

                Das (Fisch)-Abwasser der Fischfarm, versetzt mit (nicht für Menschen zugelassenen) Medikamenten, mit denen die Fische vor Krankheiten geschützt wurden, wurde über Jahrzehnte über den Canal Norte in die Haushalte von Santa Cruz und Teilen von La Laguna eingeleitet als "Sicheres Trinkwasser"

                https://eldia.es/norte/2017-09-22/3-...ce-capital.htm
                Ab Inzidenz 300 wird die große Pause für die 2B gestrichen.

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                • #9
                  Das ist ja spannend. Was man nicht misst, stellt man auch nicht fest. Da darf man ja gespannt sein, was da an Wirkstoffen im Trinkwasser enthalten war und welche Auswirkungen das auf die Bürger hatte. Da könnte ja, je nachdem, so einiges auf die Verantwortlichen zukommen... Oder auch nicht.
                  ein bisschen längs, ein bisschen quer, selber denken ist nicht schwer

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                  • #10
                    Seinerzeit stand in den Zeitungen, dass das Wasser aufbereitet und ständig kontrolliert wird. Also u.a. das Forellen-Pipi, die Medikamente und alles, was sonst noch so an Nicht-Wasserbestandteilen vorhanden ist, herausgefiltert wird. Und überhaupt: Wer trinkt denn hier Wasser aus der Leitung?

                    Ich finde es skandalös(er), dass da mal so eben 12.000 Forellen jämmerlich verenden mussten.

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                    • #11
                      Chloramphenicol kann laut Wiki u.a. zu Knochenmarksanomalien führen. Da müsste man halt mal die Inzidenz mit Trinkwasserkonsumenten und NIcht-Trinkwasserkonsumenten korrelieren.

                      Müsste müsste Fahrradküste :diablo:
                      ein bisschen längs, ein bisschen quer, selber denken ist nicht schwer

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