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Toys ‘R’ Us Pleite

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  • Toys ‘R’ Us Pleite

    Der US Spielwarengigant Toys ‘R’ Us ist bankrott. Er sammelte ingesamt 5 Mrd Dollar Schulden an, bedingt durch die immer größere Macht von Amazon und Co.
    Mit einer Umfinanzierung der Schulden durch JP Morgan versucht man nun, 3 Mrd Dollar aufzutreiben, um die Schulden zu begleichen.
    Gleichzeitig hofft, man, eine Neuaufstellung der Firma zu bewerkstelligen, denn gerade jetzt fangen in Kürze die Weihnachtsgeschäfte an, der Hauptumsatz der Branche.
    Toys ‘R’ Us hat 1600 Geschäfte und 64000 Angestellte, die Pleite ist die zweitgrößte einer Privatfirma in den USA nach Kmart im Jahr 2002.

    Die Geschäfte in Spanien und anderen Ländern sich erstmals nicht von der Pleite betroffen, es könnte aber Umstrukturierungen geben, so dass nicht rentable Geschäfte schließen werden.
    In Spanien gibt es 51 Filialen mit 1600 Mitarbeitern.

    http://diariodeavisos.elespanol.com/...ra-bancarrota/
    Der Vorteil an der Pandemie ist, dass man den Montag als nicht mehr so schlimm empfindet, weil mittlerweile einfach jeder andere Tag genauso scheiße ist.

  • #2
    Ich habe mich schon immer gewundert, was an Toys ‘R’ Us so toll sein soll, den Laden in La Laguna fand ich immer langweilig und extrem teuer.
    Der Vorteil an der Pandemie ist, dass man den Montag als nicht mehr so schlimm empfindet, weil mittlerweile einfach jeder andere Tag genauso scheiße ist.

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    • #3
      Außerdem gibt es auf jeder Insel - gefühlt - 1000 Spielwarenläden ..

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      • #4
        Da kannst drauf warten, wer da noch alles von Amazon kaputt gemacht wird. Das ist erst der Anfang
        Viele Grüße
        Ralf

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        • #5
          Außerdem gibt es auf jeder Insel - gefühlt - 1000 Spielwarenläden ..
          In den Touri Gebieten aber überwiegend nur China Schrott.
          Un saludo, Markus

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          • #6
            Sorry Ralf. Aber die Aussage verstehe ich nicht so wirklich
            Auf der einen Seite sind viele froh über Amazon vieles frei Haus und und bequem bis vor die heimische Chouch geliefert zu bekommen und dann wird das ganze verteufelt.
            Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
            Jeder sollte letztendlich für sich entscheiden was gut oder schlecht ist

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            • #7
              Das Spielzeug von Toys ‘R’ Us ist doch zu 99,9% doch sicherlich auch "Made in China".
              Der Vorteil an der Pandemie ist, dass man den Montag als nicht mehr so schlimm empfindet, weil mittlerweile einfach jeder andere Tag genauso scheiße ist.

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              • #8
                Amazon ist für phantastische Arbeitsbedingungen weltweit bekannt. Von daher ist es doch klasse, wenn wir in einer Welt von Amazon leben. Beratung wird dann von Freiwilligen per Youtube gemacht (natürlich ganz ohne Hintergedanken, Sonsoring und Werbung). Unabhängige Testseiten schießen wie Pilze aus dem Boden und preisen den größten Schrott an....

                Die Zeiten ändern sich halt. Die Zeit des stationären Handels neigt sich dem Ende zu. Das ist halt so. Braucht man etwas jetzt sofort muss man halt in die Tasche greifen und nehmen was da ist. Amazon und Co werden in den Zeiten des Internets immer stärker. Der stationäre Handel kann nur überleben, wenn er sich dem anpassst und eine Mischung aus beidem anbietet. Platz für kleine Händler? Ist seit der Regierung Schröder in Deutschland ohnehin nicht mehr gewollt. Diese Regierung hat ein Fernabsatzgesetz verfassungswidrig verabschiedet und dort Telefon und Telefax als neue Medien tituliert. Einen besseren Beweis für die ihre Rückständigkeit und Geisteshaltung konnte die SPD damals nicht liefern! Aber die CDU hat dann im Namen des Verbraucherschutzes das Ganze noch weiter optimiert. Mieten und Leasingkosten sind ja auch keine Ausgaben mehr, so dass sich teuere Ladenlokale ohnehin nur steueroptimierte Ketten leisten können. So werden auf allen Ebenen nur noch die Großen gefördert, vom Steuerrecht bis zum Arbeitsmarkt. Natürlich haben Unfähigkeit und Unflexibilität im Handel ihr Übriges dazu beigetragen, aber die Politik hat den Trend forciert. Klar entstehen dann erstmal Arbeitsplätze aber diese zentral und Logistikopimierung ist deshalb günstiger, weil weniger Menschen noch weniger verdienen. Aber Hey, was solls, hier wird ja auch über die Arbeitsplätze durch MC Doof gejubelt. Das dieser Laden langfristig für eine Arbeitsplatzvernichtung steht scheiß egal. Das gleiche gilt für Amazon, Metro, Mediamarkt, Saturn und Co. Aber hallo "GEIZ IST GEIL".
                Mit Toys ‘R’ Us trifft es allerdings auch den Richtigen den diese Kette hat den kleinen Spielwarenhändlern ohnehin das Leben schwer gemacht. Wenn die nun pennen und den Trend der Zeit nicht erkannt haben, dann kann ich persönlich die Schadenfreude kaum verhehlen.
                Tschuldigung - aber nach 25 Jahren Einzelhandel kann einem schon mal der Gaul durchgehen.
                live long and prosper

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                • #9
                  Ja, die Einkaufswelt ist mittlerweile "digitalisiert"; und viele Läden mussten schließen. Das ist in der Tat Zeitgeist. Die Verödung der Innenstädte gehört dazu. Manchmal frage ich mich, was dort überhaupt noch entstehen kann/wird; aber irgend etwas wird kommen, denn auch die Zeiten der internationalen Ketten haben irgendwann ein Ende. Mittlerweise ist fast jede City weltweit austauschbar geworden. Auch die McDonalds-Ära scheint langsam zu Ende zu gehen; viele Filialen schließen. Der Big-Mac hat wohl ausgedient.

                  Unabhängige Testseiten gibt es vielleich noch bei Stiftung Warentest. Vielleicht. Ansonsten machen sich die Kunden - und zwar ziemlich freiwillig - zu unbezahlten Mitarbeitern, indem sie die Produkte bewerten. Und die Bewertungen erfolgen sofort nach dem Auspacken oder vielleicht einige Tage später, also wenn die Produkte noch "toll" und funktionsfähig sind. Sogar bei Matratzen & Co., wo sich erst nach Jahren wirklich zeigt, wie gut oder wie schlecht ein Produkt ist, wird gleich nach dem Erhalt der Ware eine Beurteilung geschrieben. Bei Tripadvisor werden Restaurants hochgejubelt, die jeden Geschmacksnerv beleidigen, weil mittlerweile viele Menschen nicht mehr unterscheiden können, ob ein Essen "echt" gekocht wurde, oder einfach nur eine Tütchensuppe kredenzt wurde.

                  Zugegebenermaßen nutze auch ich Amazon, weil die das mit den (komplizierten) Lieferungen auf die Kanaren ziemlich früh ziemlich gut in den Griff bekommen haben. Allerdings sind viele Produkte dort der letzte Mist; und deshalb kaufen wir vieles dann doch lieber ... im Laden, während unseres Aufenthalts in der alten Heimat. Und schicken dann den Kram kartonweise her.
                  Zuletzt geändert von aurora; 20.09.2017, 21:29.

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                  • #10
                    aurora wenn das schicken nicht so teuer wäre .... oder gibt es da eine günstige Möglichkeit die ich nicht kenne?
                    live long and prosper

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                    • #11
                      Vor Amazon zittern jetzt scgar schon die Lebensmittelketten in den USA, Walmert, LIDL, Aldi, weil Amazon durch Firmenzukäufe massiv in Branche drängt und mit massiven Preissenkungen Druck macht.
                      Der Vorteil an der Pandemie ist, dass man den Montag als nicht mehr so schlimm empfindet, weil mittlerweile einfach jeder andere Tag genauso scheiße ist.

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                      • #12
                        Zitat von ThomasHerzog Beitrag anzeigen
                        aurora wenn das schicken nicht so teuer wäre .... oder gibt es da eine günstige Möglichkeit die ich nicht kenne?
                        Nein, leider nicht.

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