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Gibt‘s Neues von der Küstenschutzbehörde Costas?

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  • Gibt‘s Neues von der Küstenschutzbehörde Costas?

    Habe gerade durch Zufall gesehen, dass es in dem 70er-Jahre-Klotz in Mesa del Mar Wohnungen zu kaufen gibt:

    https://www.idealista.com/inmueble/3...coronte&xtcr=0

    Mir kam dann sofort das Thema Küstenschutzbehörde in den Sinn, um die es seit einigen Jahren doch sehr ruhig geworden ist.

    Vor einigen Jahren waren wir mal dort unten am Strand, der über eine unromantische Unterführung zu erreichen ist. Da sah das Gebäude sehr heruntergekommen und zum Teil unbewohnt aus. Offensichtlich können die Apartments dort verkauft werden, obwohl das Gesetz von Costas das nicht zulässt/zugelassen hat. Eine entsprechende Gesetzesänderung habe ich nicht mitbekommen. Gibt es dazu Neues?

    Diesen Klotz hätte die Küstenschutzbehörde Costas vorrangig abreißen sollen, denn der verstößt gegen alle Regeln der Baukunst und der Bauvorschriften - und gegen das Küstenschutzgesetz sowieso. Leider hat Costas nur Ernst gemacht bei einigen der lustig-struppigen Siedlungen à la Cho Vito. Wurde dort neu gebaut, oder ist das dort nach wie vor so wie nach dem Abriss?
    Zuletzt geändert von aurora; 27.08.2017, 17:03.

  • #2
    Echt jetzt?

    https://www.idealista.com/inmueble/37869495/foto/40/

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    • #3
      Würg, nicht mal umsonst möchte ich da wohnen, grausam
      Es gibt einen aufgezeichneten Fall, in dem ein Fisch mit einem Flugzeug kollidierte. Im Jahr 1987 startete eine 737-200 der Alaska 'Airlines in Juneau, und kreuzte den Weg eines Adlers, der daraufhin seinen Lachs auf das Flugzeug fallen ließ.

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      • #4
        Scheint nicht illegal zu sein:


        El Mar y Sol se había construido dentro del deslinde de la zona marítimo-terrestre, hacia tierra, por lo que no invadía suelo público.
        https://www.researchgate.net/publica..._de_una_ladera
        Es gibt einen aufgezeichneten Fall, in dem ein Fisch mit einem Flugzeug kollidierte. Im Jahr 1987 startete eine 737-200 der Alaska 'Airlines in Juneau, und kreuzte den Weg eines Adlers, der daraufhin seinen Lachs auf das Flugzeug fallen ließ.

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        • #5
          Erlaube ich mir zu bezweifeln:

          http://www.lanzarote-nachrichten.com...s-schutzzonen/

          Nachtrag: Selbst wenn das Gebäude nicht am "Meeresurfer" stehen sollte - habe kein Metermaß zur Hand -, dann auf jeden Fall in der "Schutzzone". Und dort gilt:

          "Grundsätzlich müssen in der Schutzzone Wegerechte errichtet werden. Die ersten sechs Meter der Schutzzone werden einer sog. servidumbre de tránsito unterworfen. Dies soll sicherstellen, dass Fußgänger und Fahrzeuge nicht durch Bauten behindert werden."

          Auf den Fotos ist m.E. zu erkennen, dass es keine Möglichkeit gibt (und schon gar nicht eine 6 m breite), die öffentlich zugänglich ist für Fußgänger oder gar Fahrzeuge.
          Zuletzt geändert von aurora; 27.08.2017, 20:03.

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          • #6
            Ich bin immer wieder fasziniert von den aparten Farbkombinationen, insbesondere beim Interieur des Foyers. Die Seiten 7, 27 und 31 haben es mir besonders angetan.
            Zuletzt geändert von SanLorenzo5; 27.08.2017, 20:15.

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            • #7
              Und ich bin immer wieder wenig fasziniert, dass kein einziger Klotz abgerissen wurde, sondern Häuschen und Häuser.

              Habe gerade etwas zur Gesetzesänderung gefunden, die offensichtlich stattgefunden hat. Habe jetzt noch nicht nach weiteren Quellen gesurft:

              http://www.mallorcazeitung.es/lokale...ien/25350.html

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              • #8
                Zitat von aurora Beitrag anzeigen
                Dies soll sicherstellen, dass Fußgänger und Fahrzeuge nicht durch Bauten behindert werden."
                Das Hotel hat einen Tunnel bauen lassen, durch den der Durchgang gewährleistet ist.
                Es gibt einen aufgezeichneten Fall, in dem ein Fisch mit einem Flugzeug kollidierte. Im Jahr 1987 startete eine 737-200 der Alaska 'Airlines in Juneau, und kreuzte den Weg eines Adlers, der daraufhin seinen Lachs auf das Flugzeug fallen ließ.

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                • #9
                  Aber das Hotel in Medano soll weg. Das mag jemand verstehen. So ein häßliches Teil, Mesa del Mar.

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                  • #10
                    Beim Hotel Medano geht es meines Wissens nach um die Terrasse, die nachträglich und zu weit ins Wasser hinein gebaut wurde.
                    Entscheidend ist immer das Baujahr, da gibt es einen entscheidenden Zeitraum, ab wann das Bauen bis xx Meter zu Wasserlinie geduldet wurde und ab wann nicht mehr.
                    Es gibt einen aufgezeichneten Fall, in dem ein Fisch mit einem Flugzeug kollidierte. Im Jahr 1987 startete eine 737-200 der Alaska 'Airlines in Juneau, und kreuzte den Weg eines Adlers, der daraufhin seinen Lachs auf das Flugzeug fallen ließ.

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                    • #11
                      Nein, das Baujahr spielte keine Rolle. Auch nicht bei den "Buden" und Häuschen, die abgerissen wurden. Die standen dort ja auch schon zum Teil viele Jahrzehnte. Aber das Gesetz ist - wie ich eben festgestellt habe - geändert worden. Aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, wie dem Artikel zu entnehmen ist.

                      Tja, dieser Tunnel ist sowieso ein schlechter Witz und widerspricht dem Küstenschutzgesetz in jeder Hinsicht.

                      Ganz abgesehen davon, dass sich das Wegerecht nicht auf den Zugang bezog bzw. bezieht, sondern es muss zwischen gesamtem Gebäude und oberster Meereslinie (gemessen bei Flut!) ein mindestens 6 m breiter, öffentlicher Weg/Bereich existieren. Das ist bei dem Teil in Mesa del Mar wohl nicht der Fall. Auf den Fotos ist zu erkennen, dass es dort keinerlei öffentlichen, mindestens 6 m breiten Bereich drumherum gibt.

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                      • #12
                        Aurora, es gibt ( gab?) einen öffentlichen Weg um das Gebäude. Ich bin selbst, vor zig Jahren, dort einmal rum gelaufen. Sechs Meter breit ist er nicht, dass sind andere Wege an der Küste aber auch nicht.

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                        • #13
                          Auf jeden Fall hat das Teil die aktive Zeit der Küstenschutzbehörde überstanden, so wie auch die illegalen Hotels, die bei uns zum Teil in Naturschutzgebiet und direkt an die Küste gesetzt wurden, und deren Küstenstreifen von einigen der Hotels einverleibt wurden, so dass man immer drumherum klettern/gehen muss, wenn man einen Küstenspaziergang macht.

                          Die Kleinen werden hier zwar nicht gehängt, aber manchmal eingesperrt, wie vor zwei Jahren im Fall von Josefa Hernández, die Großen lässt man laufen (http://cadenaser.com/emisora/2015/08...35_707516.html).

                          Ist wohl auch ein Grund, weshalb es gerade bei baulichen Angelegenheiten so viel zivilen Ungehorsam gibt :hi:

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                          • #14
                            Was doch findige Makler per Foto aus einem Gebäude alles machen können.
                            Wir hatten dort mal vor Jahren ein Angebot zur Vermietung, nach der Besichtigung haben wir abgelehnt - sowas wollten wir Urlaubern nun doch nicht antun.
                            Schon vor Jahren hat es einmal nicht nur die Meeresschwimmbäder zerlegt sondern ist bis zur 3. Etage ins Haus gekommen.
                            „Zuerst fordern alle mehr Freizeit, jetzt beschweren sie sich, dass sie arbeitslos sind.“

                            Prinz Philip 1981

                            Gruß Günter

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                            • #15
                              Zitat von Achined Beitrag anzeigen

                              Das Hotel hat einen Tunnel bauen lassen, durch den der Durchgang gewährleistet ist.
                              Leider geht heute wieder mal nicht Bilder hochzuladen.
                              Das Gebäude steht maximal 2 Meter vom Meer entfernt - der Tunnel war schon vor 15 - 20 Jahren vorhanden.
                              „Zuerst fordern alle mehr Freizeit, jetzt beschweren sie sich, dass sie arbeitslos sind.“

                              Prinz Philip 1981

                              Gruß Günter

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