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  • Einstellung zum Thema Umwelt

    Es dürfte Ende der 60er gewesen sein, als ich meinen Papa darauf aufmerksam machte, dass man keinen Müll aus dem Käferfenster auf die Straße befördern sollte. Hatte ich so in der Schule gelernt. Also ca. fuffzisch Jahre her. Woran hapert es denn hierzulande, auf dem Sektor "Respektvoller Umgang mit der Umwelt" mal einen Schritt weiter zu kommen?

    Das ist im Großen wie im Kleinen. Hotels leiten die außerhalb der C-Zeiten üppig anfallenden Stoffwechselendprodukte ihrer AI-Gäste ohne Klärung ins Meer. Autofahrer lassen minutenlang ihren stinkenden Diesel vor sich hin qualmen. Und offenbar gibt es genügend Deppen, die die Bierdosen ihrer Saufgelage und vieles mehr (alte Klamotten , Glasflaschen, Bauschutt, ausgediente Werkzeuge, Pflanzenkübel und und und...) mal eben übern Zaun auf das Nachbargrundstück entsorgen.

    Immerhin 3 Kilo abgenommen, bezahlt mit tierischem Muskelkater. Bewährt hat sich ein Dosengreifer von Chino, der mir half einen 30 l - Sack zügig zu füllen. Das Volumen der 8 l Wasserkanister, von denen ich so 2 Dutzend eingesammelt hab, lässt sich durch Zertrampeln stark reduzieren.

    Beiliegendes Foto zeigt einen von 3 Müllhügeln, wo wir innerhalb von 2-3 Tagen mehrere Kubikmeter Dreck gesammelt haben. Mein Vorschlag, das Zeug in den Pool einiger Nachbarn zurückzuschmeissen, wurde wegen unklarer Herkunftsfrage vorläufig abgelehnt....
    Warum hassen Sozialisten die Fitness-Studios? Weil sich harte Arbeit auszahlt und sich Erfolge nicht umverteilen lassen....

  • #2
    Also, für ein schlappes Danke und Null zustimmende Worte werde ich das nicht nochmal machen. Heute muss ich mich sowieso mit dem Entstacheln meiner Finger beschäftigen, man sollte halt zur Higo-Ernte keine Stoffhandschuhe nehmen...
    Warum hassen Sozialisten die Fitness-Studios? Weil sich harte Arbeit auszahlt und sich Erfolge nicht umverteilen lassen....

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    • #3
      Oh, habe ich jetzt erst gelesen den Beitrag! Hast Du auf eigene Faust gesammelt, oder im Rahmen einer nachbarschaftlichen Aktion - so etwas findet bei uns ab und zu mal statt, um die Küsten zu reinigen. Und alte Fahrräder, Reifen usw. aus dem Wasser zu ziehen.

      Tja, die doppelte Ignoranz - 1. gegenüber der Umwelt, 2. gegenüber der Nachbarschaft - ist hier nach wie vor noch ziemlich deutlich ausgeprägt. Sieht man auch bei Gassigehen: Die Hunde dürfen ihr Geschäft direkt vor der Haustür oder auf dem Grundstück anderer verrichten.

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      • #4
        Eine Art Tauschhandel. Weitere Details verbietet die Diskretion.

        Aber heute schon wieder die ersten frischen 3 Glasflaschen. In D gibt es ja jetzt Wände, die zurückpinkeln, wenn jemand dagegen uriniert (vermutlich meist männliche Zeitgenossen). Vielleicht erfinde ich einen Dosen/Flaschensammler, der die Flugkurven einfliegender Behältnisse aufzeichnet, das Objekt greift und mit 3- facher Geschwindigkeit zurückfeuert.
        Warum hassen Sozialisten die Fitness-Studios? Weil sich harte Arbeit auszahlt und sich Erfolge nicht umverteilen lassen....

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        • #5
          Das ist leider absolut üblich, in ganz Spanien, man kommt am Punto limpio vorbei, entsorgt den Bauschutt lieber in der Pampa, siehe die Wege gegenüber von Chayofa, voll mit Badrenovierung....
          Hier gibt es an einem Küstenwanderweg, eigentlich Naturschutzgebiet, auch einen Feldweg Richtung Steilküste, da werden dann Matratzen usw runtergeworfen, schöne Kulisse vor dem Meer.
          Oder die Hinterlassenschaften der Treibhäuser in Almeria, da werden die alten Schutzplanen einfach untergepflügt, der Boden für immer verseucht.
          Und da kommt einiges zusammen an Plastik:

          https://upload.wikimedia.org/wikiped...C3%A1stico.JPG
          Wenn ich alt bin, ziehe ich aufs Dorf und werde als der verrückte Opa bekannt, der in seinem Garten eine eigene Achterbahn errichtet hat, um die alle Kinder ihn beneiden, doch er lässt nur sein Hausschwein Rüdiger damit fahren

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          • #6
            Zitat von SanLorenzo5 Beitrag anzeigen
            Eine Art Tauschhandel. Weitere Details verbietet die Diskretion.

            Vielleicht erfinde ich einen Dosen/Flaschensammler, der die Flugkurven einfliegender Behältnisse aufzeichnet, das Objekt greift und mit 3- facher Geschwindigkeit zurückfeuert.
            habe ich vor Jahren mal in Los Cristianos gemacht. Aus dem Auto vor mir flog eine Zigarrettenschachtel, die Ampel war rot, ich stieg aus und warf dem Fahrer die Schachtel wieder zurück ins Auto. Der war so verdutzt, hat kein Wort rausgebracht.

            finde ich super von dir daß du Müll wegräumst, sollte wirklich jeder von uns ab und zu machen - auch wenns der Müll vom Nachbarn ist (mache ich leider auch nicht mehr) 😫
            Manchmal warten wir mit bestimmten Dingen so lange, als hätten wir noch ein zweites Leben.

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            • #7
              Früher habe ich immer diese Werbung bekommen: 1000 Visitenkarten oder Klebeschilder, mit Namen drauf zum Dumping Preis. Könnte man mit Namen von Leuten, die man nicht mag beschriften lassen und überall auf den Müll kleben. 😎
              +++COVID-19+++

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              • #8
                Soooo, nach erfolgreicher Erstellung dreier Müllberge und diversen Verletzungen (u.a. verursacht durch einen fiesen Langstachelkaktus, der mir erklärungsbedürftige Kratzspuren beibrachte, einer Abschürfung an meinem Schreibtischtäterdaumen vom Rechen und hartnäckigen Muskel und Wirbelanomalien) stelle ich die gesammelten Werke nun zum Verkauf.

                Für Sammler schlecht erhaltener Bierdosen (vermutlich seit den 80ern), Schuhsohlen. Glasscherben aller Farben, Bauschutt, versyphten/zerrissenen Klamotten alles zusammen zum Freundschaftspreis pro Hügel von nur

                € 35.000.-

                Der Detektiv, der die Verursacher herausfindet und die Jungs von Moskau Bringsheim würden vermutlich weniger kosten, aber man muss ja auch die Arbeit berechnen und das Schmerzensgeld.

                Bitte keine ernstzunehmenden Angebote...

                Kaum zu glauben, hab nur ein brauchbares Objekt gefunden, eine Mannesmann Abisolierzange in neuwertigem Zustand.
                Warum hassen Sozialisten die Fitness-Studios? Weil sich harte Arbeit auszahlt und sich Erfolge nicht umverteilen lassen....

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                • #9
                  und was geschieht mit den Müllbergen - ... falls sich kein Käufer findet ..?

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                  • #10
                    Mein Lösungsvorschlag mit dem Zurückwerfen wurde abgelehnt. Naja. heute hab ich 2 Säcke mit Blechdosen entsorgt vorgestern die 8 l- Plastikkanister, zertrampelt und zum Plastikmüll. Wird aber ein ziemlicher Mischmasch übrigbleiben, der dann auf die Sankt dingensda Feuer hofft...
                    Warum hassen Sozialisten die Fitness-Studios? Weil sich harte Arbeit auszahlt und sich Erfolge nicht umverteilen lassen....

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                    • #11
                      Löblich, SanLorenzo5🤗. Auch wir fischen bei jeder Bootstour Plastikmüll aus dem Wasser, oder sammeln es an Badebuchten, die nicht zu Fuss erreichbar sind. Es ist schon erstaunlich, was da zusammenkommen kann. Das Bild war von einer Tour.

                      Hier sollte jetzt ein Bild erscheinen. Ich darf aber keine Anhänge hochladen🤔

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                      • #12
                        sehe gar kein se vende Schildauf dem Haufen.

                        Vorschlag, häng ein Schild "Rastro" auf
                        +++COVID-19+++

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                        • #13
                          Hier nachgereicht, die Ausbeute von einem Bootsausflug....

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                          • #14
                            Hab das heute nem Freund aus Frankfurt erzählt, der konnte gar nicht fassen, dass Blechdosen und vor allem Plastikflaschen hier nicht einem Recycling zugeführt werden. Allein diese Woche hab ich noch nen 50-l-Müllsack nur mit Blechdosen gefüllt und wenn ich die vom Straßenrand noch sammeln würde, wären das nochmal 2 Säcke...
                            Warum hassen Sozialisten die Fitness-Studios? Weil sich harte Arbeit auszahlt und sich Erfolge nicht umverteilen lassen....

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